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Halogenlampen - Referat



Halogenlampe

⁃ 1958 erfunden
⁃ Ähnlichkeiten mit einer „normalen“ Glühbirne
⁃ heller und höhere Temperatur
⁃ ca. 90% der Energie in Licht, ca. 10% in Wärme

Durch die hohen Temperaturen würde der Draht nach kurzer Zeit einfach schmelzen/ verdampfen. Dies kann durch die Zugabe von Halogenen (Brom/ Jod) verhindert bzw. umgangen werden. Beim verdampfen des Wolframs verbindet es sich mit den Halogenen zu Wolframhalogenid. Bei der hohen Temperatur des Drahtes (2600-2900°C) zerfällt das Wolframhalogenid wieder zu Wolfram und lagert sich wieder am Draht ab. Dadurch wird der Draht wieder „repariert“. Dies ist ein Kreislaufprozess.

W (s) + 2I2 (g) → WI4 (g) ;exotherm

Dies funktioniert jedoch nur wenn sich das Wolframhalogenid nicht am „kühlen“ Glas absetzt. Deswegen haben Halogenlampen einen extrem kleinen Glaskolben, welcher durch den heißen Draht schnell genug aufgeheizt werden kann. Da sich das Wolfram nicht gleichmäßig ablagert, wird der Draht in geraumer Zeit an einer Stelle so dünn, das er schmilzt.





Quellen: Chemieonline.de/forum, Artikel32.com, Chemiebuch, Wikipedia
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Bernd110



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