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"Die Sache mit Christoph" Inhaltsangaben - Referat



Kapitel 1

Im ersten Kapitel des Jungendromans „Die Sache mit Christoph“ von Irina Korschunow löst die Beerdigung seines besten Freundes in Martin Gedanken über die Vergangenheit aus.

Martin ist in der Kirche angewidert vom Verhalten der anderen und rennt weg, weil er es dort nicht länger aushält. Er konnte den Tod Christophs bisher nicht realisieren. Als er dann einen vertrauten Ort aufsucht, nachdem ihm dies gelungen ist, denkt er über sich und Christoph nach. Trost und Frieden findet er bei Ulrike, der gemeinsamen Freundin von ihm und Christoph, die genauso traurig ist wie er.

Kapitel 2

Es geht weiter mit dem zweiten Kapitel, in dem Martin sich an den ersten Eindruck erinnert, den er von Christoph hatte.

Als sich Christoph bereits in seiner ersten Stunde mit Herrn Morgenfeld anlegt, kann Martin sofort dessen Abwehr und Arroganz spüren. Doch gerade weil dieser Junge so anders ist, möchte Martin ihn zum Freund. Es stellt sich heraus, dass die beiden Gemeinsamkeiten haben, wie z.B. die Musik, und so kommen sie ins Gespräch.

Kapitel 3

Weiter, im dritten Kapitel des Jugendromans, denkt Martin über seine Eltern und die Veränderung seiner Ansichten, seit er kein Kind mehr ist, nach.

Trotz des komplizierten Verhältnisses zu seiner Mutter kann Martin ihr Verständnis fühlen, nachdem er von der Beerdigung nach Hause gekommen ist. Ihm wird klar, dass sich alles verändert hat, seit er angefangen hat, nachzudenken. Früher war er lieb, nett und froh, jetzt hat er Angst vor dem Leben als Erwachsener und vor der Schule, in der er den Leistungsdruck nicht ertragen kann. Er will nicht wie sein Vater werden, der seine Leidenschaft aufgeben musste, um finanziell besser zu leben. Einen Halt findet Martin im Gitarre spielen.

Kapitel 4

Das vierte Kapitel von „Die Sache mit Christoph“ handelt über den Besuch Martins bei Christophs Vater, der in Martin vor allem Erinnerungen an die gemeinsame Reise mit Christoph nach Wien hervorruft.

Während des Gesprächs mit Christophs Vater hält Martin es kaum aus, empfindet jedoch auch Mitleid. Als der Vater zu der Reise nach Wien Fragen stellt, erinnert sich Martin an das friedliche Zusammensein mit neu gewonnenen Freunden. Er fühlte sich glücklich, doch Christoph empfand nicht so. Erst als sie bei einem Freund in Wien angekommen waren, wurde er vergnügt, gesprächig, man hörte ihm zu und sie dürften machen, was sie wollten. Davon erzählt Martin nur das Nötigste und als er begreift, dass Christophs Vater nicht versteht, was er falsch gemacht hat im Umgang mit seinem Sohn, wird er wütend und geht.

Kapitel 5

Im fünften Kapitel erfährt man, wie Martin mit Ulrike zur Schule fahren will, wobei er besonders über Ulrike, aber auch über Christoph nachdenkt.

Bevor Martin am Freitag zur Schule geht, holt er Ulrike ab. Seine Gedanken führen ihn zu den Problemen von Ulrike, dem Tod ihres Vaters, ihrer Veränderung zu früher und der Beziehung mit Christoph. Er erinnert sich noch weiter zurück, an ein Orgelkonzert, bei dem Christoph und er Ulrike kennen lernten.
Am Hurler Berg erlebt Martin den Unfall seines Freundes noch einmal. Als er sich mit Ulrike hinsetzt, denkt er an Christoph, der die Beziehung mit ihr sinnlos fand und kann diese Meinung seines nun toten Freundes nicht verstehen.

Kapitel 6

Im folgenden sechsten Kapitel kann sich Martin in der Schule nicht konzentrieren, weil er über Christoph nachdenkt.

Martin und Ulrike werden von Harry Martuschek mit zur Schule genommen. Martin muss sich an eine seiner Partys erinnern, auf die er mit Christoph gegangen war. Dort hatte Christoph so viel getrunken, dass er mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus musste.
In der Schule passt Martin nicht auf. Seine Gedanken sind bei Christoph und Martin stellt fest, dass der Einfluss, den Christoph auf ihn ausübte, immer mehr nachlässt. Er zweifelt daran, dass Christoph Recht gehabt hatte, kein Geld in eine Idee zur Stärkung der Klassengemeinschaft zu investieren.
Doch als er durch ein Gespräch mit Herrn Morgenfeld von diesem angewidert ist, meint er, dass Christophs Ansichten doch richtig gewesen sein müssen.

Kapitel 7

Irina Korschunow erzählt während des siebten Kapitels, wie Martin über die Gemeinschaft in Oberried und Christoph nachdenkt, während er Milch holt.

Zuhause angekommen, denkt Martin an die Organisation „Amnesty“, bei der seine Mutter tätig ist, und Christophs abweisende Ansichten dies bezüglich.
Darauf fährt er ins Dorf Milchholen, währenddessen er weiter Überlegungen über die Veränderung der Gemeinschaft in Oberried anstellt. Seitdem das Dorf ein begehrter Siedlungsort ist, gibt es zwei Klassen: die reichen Landverkäufer und die ärmeren Landwirte. Martin erinnert sich, wie interessant
Christoph diese zerstörte Dorfgemeinschaft fand.
Schließlich bringt ihn noch zum Grübeln, was die Bäuerin über Christoph sagt: nämlich, dass sein Tod nicht verwunderlich sei.

Kapitel 8

Das achte Kapitel handelt von Martins Gespräch mit dem Mathelehrer, bei dem es vor allem um Christoph geht.

Am Nachmittag trifft Martin sich mit seinem Lehrer, der mit ihm über Christoph sprechen will. Martin kann gut mit Herrn Meyer über alles reden: sowohl über Christophs Probleme, als auch die generellen in der Gesellschaft. Er äußert Kritik, sagt seine Meinungen, ist ehrlich und erzählt, was ihn bewegt.
Sie diskutieren über Christophs Einstellungen und die Ursache seines Todes. Martin weiß, dass Christoph nicht leben wollte und die Unvollkommenheit der Welt und des Lebens nicht verkraftete.
Man merkt, dass der Einfluss von Christoph auf Martin nachlässt. So hinterfragt er zum Beispiel dessen rücksichtsloses Verhalten, als er mehrere Tage verschwunden blieb.

Kapitel 9

Im folgenden kurzen neunten Kapitel wird das Ende des Gesprächs von Martin und seinem Mathelehrer geschildert.

Martin erzählt dem Mathelehrer noch von den Folgen, die Christophs Verschwinden hatte. Durch eine Reihe von Ereignissen, die Christophs Verschwinden ausgelöst hatte, wurden nämlich zwei Obdachlose zusammen geschlagen.
Dann erinnert er sich an den ersten Schultag, an dem Christoph wieder da war, wie besonders der Lateinlehrer ihn verhöhnt hat und an den Unfall danach.
Martin verabschiedet sich von Herrn Meyer und findet es gut, dass sie jetzt öfter miteinander reden wollen.

Kapitel 10

Das zehnte Kapitel von „Die Sache mit Christoph“ handelt vom Abendessen mit den Eltern, bei dem Martin absichtlich seinen Vater verletzt.

Martin kommt am Abend nach Hause und ist angewidert von seinem Vater, weil er aus Mitleid einen Wasserspeier gekauft hat. Während des Essens kränkt Martin ihn und merkt, dass er ihn verletzt hat. Als er noch zu Ulrike will, weil er ihr versprochen hat, dass er kommt, ist seine Mutter skeptisch. Doch Martin wird vom Vater unterstützt und es tut ihm Leid, dass er sich ihm gegenüber unfair verhalten hat.

Kapitel 11

Wenn man das elfte Kapitel liest, erfährt man, dass Martin am Abend mit Ulrike spazieren geht und sie sich über die neuartige Distanzierung zu Christoph unterhalten und glückliche Zukunftspläne machen.

Auf dem Weg zu Ulrike erinnert sich Martin an die schönen Sommerferien zusammen mit Christoph. Er trifft Ulrike, die beiden gehen spazieren und reden über diesen. Da Christoph nun tot ist, können sie sich freier unterhalten und ihre Meinungen über ihn feststellen. Martin erzählt auch davon, wie er Christoph aus Wien nach Hause geholt hat.
Ulrike ist traurig und glaubt, Christophs Flucht sei ihre Schuld. Deshalb nimmt Martin ihre Hand. Sie können sich jetzt und in Zukunft mehr um sich selbst und umeinander kümmern, da Christophs Probleme für sie nicht mehr zählen.

Kapitel 12

Im letzen Kapitel, schließt Martin die Sache mit Christoph ab.

Martin kann wieder mit seiner Mutter reden. Als er in der Nacht nach Hause kommt, nimmt er sie in den Arm und spricht verständnisvoll mit ihr.
Am nächsten Morgen denkt er nochmals über alles nach, was mit Christoph zu tun hat. Jetzt, wo Christoph keinen Einfluss mehr auf ihn hat, fühlt er sich freier, ist froh und hat gute Laune. Er fährt zu seinem Grab, um Christoph endgültig hinter sich zu lassen und sein eigenes Leben weiterzuleben.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: tennisspielerineva




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