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"Damals war es Friedrich" von Hans Peter Richter - Referat



In dem elften Kapitel "Der Lehrer" des Jugendromans "Damals war es Friedrich" von Hans-Peter Richter begegnet uns Friedrichs Leher Herr Neudorf, der versucht seinen Schülern eine verständnisvolle Haltung den Juden gegenüber zu vermitteln.
Zunächst erfahren wir nicht über sein Alter, sein Aussehen oder seine Herkunft. Da er aber die Klasse von friedrich unterrichtet, ist es höchst wahrscheinlich, dass er auch aus Berlin oder Umgebung kommt.
Wir gewinnen aus der Perspektive des Ich-Erzählers einen ersten Eindruck: Herr Neudorf wirkt sehr verständnisvoll. Im ist es gleich, welchem Glauben ein Mensch angehört. Für ihn zählen nur die inneren Werte. "Wenn ihr heute oder morgen erlebt, wie man Juden missachtet, dann bedenkt eins: Juden sind Menschen, Menschen wie wir!" Durch dieses Zitat wird dieser Aspekt noch deutlicher hervorgehoben. Außerdem wirkt Herr Neudorf auch ein wenig nachdenklich. Er lässt sich viel Zeit, bevor er anfängtm seinen Schülern etwas über die Juden zu erzählen. Er fesselt die Schüler und sie hören aufmerksam zu. Herr Neudorf hat eine ganz eigene Art und Weise zu erzählen, denn wenn er erzählt, steht die ganze Welt still. Viele Stellen im Text belegen das. Herr Neudorf geht auch ein Risiko ein, da er offen vor der gesammten Klasse bekannt gibt, dass er kein Judenfeind ist (Zitat: "Ich hoffe ihr versteht das und bleibt seine Freunde, so wie ich sein Freund bleibe.") Dadurch wirkt Herr Neudorf mutig. Nicht jeder hätte sich dies während Hitlers Amtszeit getraut. Daraus lässt sich außerdem schließen, dass Herr Neudorf nicht für die NSDAP und Hitler ist. Jedoch lässt sich das nur vermuten, da es sich nicht durch den Text belegen lässt. Es gibt nur gewisse Anspielungen, aber keine direkte Aussage gegen Hitler. "Man wirft Juden vor, sie seien verschlagen und hinterlistig! Wie sollten sie es nicht sein? Jemand der immer fürchten muss gequält und gejagt zu werden, muss schon stark in seiner Seele sein, wenn er dabei ein aufrechter Mensch bleiben will...") Dieses Zitat zeigt wieder, dass er kein Judenfeind ist. Er wandelt Vorurteile gegenüber Juden in Folgen der Verfolgung der Juden um. Was sie ja auch tatsächlich sind. An dieser Stelle zeigt er auch wieder Verständnis, da er diese Tatsachen nicht an den Juden diskriminiert.
Im letzten Abschnitt grüßt er die Schüler mit "Heil Hitler". Herr Neudorf widersetzt sich dem Gesetzt nicht, obwohl er, wie bereits erwähnt, von Hitler nicht sehr viel hält. Dass er die Gesetzte unwillkürlich befolgt zeigt auch, dass Herr Neudorf ein vernünftiger Mensch ist, der sowohl Verständnis, aber auch ein Maß an Ernst besitzt ("Vielleicht wird Friedrich gute Freunde brauchen.")
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: n0boDys*homE




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