Das Gartenbau Studium

1. Allgemeine Informationen zum Studiengang Gartenbau

Das Studium Gartenbau kann in Deutschland sowohl an Fachhochschulen, als auch an Universitäten studiert werden. Wer an einer theoretischen Ausbildung mehr Interesse hat, sollte an die Universität gehen. An der Fachhochschule geht es eher praktisch zu, deshalb wird auch meist ein Vorpraktikum verlangt. Die Zulassungsvoraussetzungen (NC oder Eignungstest) sind den Universitäten überlassen und können teilweise variieren. Primär dreht sich in diesem Studiengang alles um den Garten und dessen Inhalt, das heißt mit dem Anbau und der Beschaffenheit, von Obst, Gemüse, Zierpflanzen und Bäumen. Außerdem werden teilweise Kenntnisse über Betriebswirtschaft, Gartentechnik, Düngung oder Pflanzenschutz vermittelt.

2. Wo kann man Gartenbau studieren?

Wie bereits erwähnt kann Gartenbau an einigen Universitäten und Fachhochschulen studiert werden:

  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden,
  • Hochschule Weihenstephan-Triesdorf,
  • Hochschule RheinMain,
  • FH Erfurt,
  • FH Osnabrück,
  • BHT Berlin,
  • Humboldt Universität in Berlin,
  • TU München,
  • Leibniz Universität Hannover

3. Inhalt

Das Studium besteht aus zwei Phasen, dem Basisstudium und dem Vertiefungsstudium. Während dem Basisstudium werden die Grundlagen in den Bereichen Biochemie, Bodenkunde, Agrar- und Gartenbautechnik und Biologie der Pflanzen gelehrt. Im Vertiefungsstudium geht es darum das gelernte Wissen weiter zu vertiefen, hierzu hat der Student dann Fächer wie Agrarökonomie, Zierpflanzenbau, Düngung, Obstbau (Qualitätssicherung), Gemüsebau und Phytomedizin. Außerdem kann ein Praktikum während des Studiums verlangt werden. Auch Exkursionen sind bei diesem Studiengang häufig.

4. Nach dem Studium

Das Studium Gartenbau bietet durch sein breites Lehrangebot auch vielseitige Einsatzmöglichkeiten nach dem Studium. Gartenbauer finden Arbeit in wissenschaftlichen Institutionen mit einem Bezug zur Landwirtschaft, außerdem ist es möglich in Produktionsfirmen von Gartenprodukten zu arbeiten, hier meist als Abteilungsleiter oder Produktionsleiter. Des Weiteren ist es möglich bei Gartenbau-Dienstleistern zu arbeiten und dort eine Führungsrolle zu übernehmen, der Anteil der Gartenbauer in dieser Sparte hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Weitere Möglichkeiten sind die Arbeit bei Gartencentern in Führungspositionen, oder auch in der Grabpflege.

Das Gartenbau und Landespflege/Landschaftsarchitektur Studium Wer Gartenbau studiert beschäftigt sich mit dem Anbau und der Züchtung von Pflanzen aus dem Bereich Gemüse, Obst und Zierpflanzen. Desweiteren sind wichtige Gebiete Baumschulen, Samenbau, Gewächshaustechnik, Friedhofsgärtnerei und Pflanzenschutz. Zusätzlich sind wirtschaftliche und ökologische aspekte des Gartenbaus relevant.
Zum Bereich Landespflege/Landschaftsarchitektur gehören v.a. die Gebiete Freiraum und Umweltplanung, Naturschutz und alle Maßnahmen, die zur Erhaltung, Entwicklung, Wiederherstellung und Nutzbarkeit der Ntur beitragen. Desweiteren fallen auch Aufgaben an, die Biotope und Freizeit- und Erholungsgebiete betreffen. Künstlerische Fähigkeiten spielen bei diesem Studiengang eine wichtige Rolle.

Berufsmöglichkeiten

Gartenbauingenieure können in Gartenbaubetrieben arbeiten, sowie in entsprechenden Forschungs- und Versuchsabteilungen, in der Pflanzenschutzindustrie, der Pflanzenzüchtung und in Betrieben mit gartenbaulichen Erzeugnissen.
Landschaftsarchitekten arbeiten vorwiegend in Planungsbüros, Garten- und Grünflächenämtern, bei Naturschutzbehörden, Stadtplanungs- und (Tief-)Bauämtern oder auch in Garten und Sportplatzbaubetrieben.

Regelstudienzeit: 9 Semester (Bachelor 6 Semester)

Abschlüsse: Diplom, Bachelor, Master


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