Lerntipp 45. Für Abfrager sorgen

Es ist zwar schön, dass man mittlerweile sogar online Abfrager findet, aber ganz ehrlich, wollt Ihr gar nicht mehr reden in Zukunft? Es ist doch wichtig, zu sprechen, sich auszutauschen. Ein seltsamer Trend hat sich da eingeschlichen.

Alles, bzw. fast alles online zu machen. Anstatt zu telefonieren, wird nur gechattet. Anstatt sich zu treffen, trifft man sich online. Das ist ja alles ganz witzig, aber ganz ehrlich, nichts geht über das Gespräch. In keinem Bereich des Lebens. Gerade auch beim Lernen ist das schon wichtig. Wenn Ihr gelernt habt, lasst Euch abfragen. Und zwar so richtig mit Worten. Reden! Schnappt Euch die Oma oder den Opa, den Vater oder die Mutter, die Schwester oder den Bruder und sorgt dafür, dass sie Euch abfragen. Oder einfach einen Eurer Freunde. Der Stoff setzt sich viel besser in Euer Gehirn, wenn er durch gesprochen wird, wenn er richtig schön altmodisch abgefragt wird. So könnt Ihr auch viel besser sehen, wie weit und gut Ihr gelernt habt. Es ist zwar im Internet ganz witzig, dass einfach ein "Falsch" da steht, aber das deprimiert auch irgendwie. Wenn Ihr einen echten, realen Menschen vor Euch habt, sagt dieser zumindest des öfteren: "fast richtig" oder so etwas. Das klingt wesentlich netter als "falsch". Online Abfrager Tools bringen Euch weniger ein, als ein echter Mensch gegenüber. Beispielsweise kann derjenige, welcher Euch abfragt, Euch auch noch den Stoff erklären, es Euch also leichter machen. Dieser Effekt fehlt eindeutig bei den online Tools.

Fazit also: Lernt Euren Stoff und lasst Euch dann bitte richtig abfragen. Und nur so nebenbei: Bei den mündlichen Prüfungen könnt Ihr auch nirgends mal schnell was eintippseln, da müsst Ihr schon auch Rede und Antwort stehen. Da kommt Niemand drum herum. Auch zukünftig nicht. Die gute alte Abfrage Form ist jedenfalls nach wie vor die beste Methode, seinen Lernstand sicher zu überprüfen.