Lerntipp 27. Plant feste Lernstartzeiten ein

Ebenso ist es mit den Lernstartzeiten. Plant diese fest ein, gemäß Eurem Schulalltag oder Euren festen Terminen unter der Woche. Wenn Ihr z.B. immer ab 15 Uhr frei habt, lernt da täglich für ca eine halbe Stunde. Wer sich einen festen Rhythmus angewöhnt, kann bald gar nicht mehr anders, als dann zu der geplanten Zeit auch wirklich den nervigen Stoff anzupacken. Und er ist ja auch gar nicht so nervig. Zumindest soll er es nicht sein. Seht den Stoff nicht als Feind, sondern als Freund.

Er ist dazu da, Euch bestens zu bilden und Euch fit fürs Leben zu machen. Die Ansprüche werden einfach immer höher, da hilft es nichts, auch noch ein schlechtes Gefühl zum Lernen zu entwickeln. Nein, Ihr glänzt durch Leistung, darauf dürft Ihr dann auch gerne stolz sein! Und wer wirklich jeden Tag ein wenig lernt, hat auch kein Problem mit den hohen Anforderungen, sondern ist immer bestens geschult. Sei der Stoff noch so schwer, wenn man ihn täglich auch nur für ein halbes Stündchen durchsieht, flutscht dieser leichter ins Langzeitgedächtnis und ist so jederzeit wieder abrufbar. Ganz ohne Druck, ganz ohne Stress. Plant das fest ein. Ihr werdet es schnell an besseren Noten und Ergebnissen bemerken. Druck entsteht nur, wenn immer alles aufgeschoben wird. Dann steht man praktisch vor einem unbezwingbaren Berg, das motiviert Niemanden.

Und schlimmer noch, die gefürchtete Ex kommt garantiert, wenn Ihr lange nicht gelernt habt. So seid Ihr aber auf der sicheren Seite, Ihr habt ja gelernt! Sehr praktisch also. Keine bösen Überraschungen mehr, kein Lernstress, kein Druck im Rücken. Feste Lerneinheiten und feste Lernstartzeiten machen es Euch einfach leichter. Und Ordnung in Euren Tag bringt es außerdem, da alles fest geplant ist. Und nach hinten raus gehört Euch dann der Tag dann ganz allein. Der nervige Gedanke, später noch lernen zu müssen, fällt ja auch weg. Klasse Sache.