Elternratgeber 13: Ernährung in der Schule

Ernährung zu Hause ist wichtig, das hatten wir ja im vorigen Tipp ausgiebig erklärt. Aber, was ebenso wichtig ist, ist die richtige Ernährung in der Schule. Das gute alte Schulbrot ist als Energie Nachschub einfach unersetzlich. Bitte machen Sie nicht den Fehler, Ihrem Kind irgendwelche Süßigkeiten, Fertigprodukte oder gar Geld mitzugeben, damit es sich in der Pause etwas zu essen kaufen kann. Das da dann hauptsächlich Cola und irgendwas Fertiges gekauft wird, ist klar.Daher, bleiben Sie bitte beim Schulbrot. Diese lassen sich super schnell und vor allem auch abwechslungsreich zubereiten. Sie bilden ideale Mineralstoff und Vitaminversorger.

Reden Sie mit Ihrem Kind. Geben Sie ihm nicht zu viel mit und nehmen Sie auf den Geschmack Ihres Kindes natürlich Rücksicht. Sonst wandert das Brot einfach in den Müll und Ihr Kind sitzt hungrig in der Schule. Erzählen wird es das natürlich nicht, es möchte Sie ja nicht kränken. Also beugen Sie dem lieber vor:

  • Wechseln Sie doch öfters mal die Brotsorten und natürlich auch die Beläge.
  • Belegen Sie die Brote öfter mal statt mit Wurst mit Käse und mit frischen Gurken oder Tomaten zum Beispiel.
  • Zusätzlich geben Sie Ihrem Kind Obst mit, idealerweise vorgeschnitten. So isst es sich erstens leichter und auch lieber.

Die Verpackung ist natürlich auch wichtig. Locker in Folie eingewickelt ist selbstredend nicht optimal. Lieber Frischhalteboxen verwenden. Sonst haben Sie die Butter nicht auf dem Brot, sondern auf den Heften und den Schulbüchern. Damit das Pausenbrot richtig gut ankommt bei Ihrem Kind: Helfen Sie doch einfach nach Möglichkeit morgens zusammen. Lassen Sie Ihr Kind wählen, was es überhaupt heute essen möchte. Belegen Sie gemeinsam die Pausenbrote. So freut es sich schon zuhause auf die nächste Pause in der Schule. Garantiert. Gerade bei den Wachstumsschüben ist es so, dass Kinder und Jugendliche mehr essen wollen und auch sollen. Aber auch da braucht es keine zusätzlichen Fertigprodukte, welche ja gerne als Pausenmahlzeit angepriesen werden, sondern einfach eine größere Portion, etwas mehr Obst dazu oder einen Joghurt Drink, welcher zusätzlich sättigt.

Lassen Sie sich nicht blenden von seltsamen Ernährungstipps der Werbung. Es wird immer so bleiben: Selbst gemacht ist gut gemacht. Ihr Kind wird es Ihnen danken, vor allem, wenn es ab dem Schulstart so gehandhabt wird. Mit Gewichtsproblemen braucht es so auch nicht zu kämpfen. Allein dafür wird es Ihnen später dankbar sein. Sicher gibt es immer Mitschüler, welche mit den berühmten Snacks der Werbung ankommen. Aber auch hier gilt wieder: Reden Sie mit Ihrem Kind. Erklären Sie ihm, dass sich diese Kinder bzw. deren Eltern einfach keinen Gefallen tun, da sie eben nicht optimal versorgt werden. Eventuell kann dadurch ja sogar Ihr Kind andere Kinder von besserer Ernährung überzeugen. Das kommt öfter vor, als man denkt! Man darf auch nicht vergessen: Selbstgemachte Pausensnacks sind auch viel liebevoller als einfach gekauftes Zeug. Das fördert auch Ihr Verhältnis zu Ihrem Kind. Unbezahlbar! Fazit: Wenn Sie von früher Kindheit an gute Ernährung vorleben und dafür sorgen, und wenn sich Ihr Kind auch in der Schule optimal ernährt, wird es glänzende Leistung bringen. Es wird gesund und leistungsstark heranwachsen und auch nicht wie leider immer mehr Kinder und Jugendliche mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.