Elternratgeber 10: Die Beleuchtung

Die Beleuchtung der Lernumgebung Ihres Kindes, egal welchen Alters, ist sehr wichtig. Bei Tageslicht arbeitet es sich natürlich am besten. Daher sollte man dafür sorgen, dass Fenster ihren Zweck auch erfüllen können. Sorgen Sie bitte dafür, dass weder zu dunkle Vorhänge davor sind, noch das ständig die Jalousien herunter gelassen sind. Es ist weder gut für die Augen, noch für die Konzentration Ihres Kindes, wenn es praktisch im Dunkeln sitzt. Ihr Kind ist einfach wacher und der Kopf so wesentlich aufnahmefähiger, wenn richtige und gute Beleuchtung vorherrscht. Daher ist es natürlich auch wichtig, die Lernzeit tagsüber einzuplanen. Abends ist man erstens meist zu müde und zweitens sorgt auch noch die fehlende Tagesbeleuchtung für weniger Konzentration. Also absolut nicht zu empfehlen. Höchstens noch für einen kurzen Blick in die Bücher, aber niemals um richtig zu lernen.

Die richtige Beleuchtung fängt schon mit der Stellung des Schreibtisches an. Dieser sollte auf keinen Fall im dunkelsten Eck des Zimmers stehen, sondern unbedingt so nah wie möglich am Fenster. Natürlich nicht so stellen, dass Ihr Kind direkt auf das Fenster sieht. Erstens lenkt das zwar nett ab, bringt aber logischerweise weniger Konzentration und zweitens wird es sonst bei starkem Sonneneinfall zu sehr geblendet. Wenn es also mit stark zusammen gekniffenen Augen vor seinen Aufgaben sitzt, wird es wieder schnell müde. Daher ist es ideal, wenn der Schreibtisch seitlich zum Fenster steht. Ob links oder rechts davon spielt auch eine Rolle, wie man nun weiß. Für Linkshänder sollte das Licht von rechts kommen, um keine störenden Schatten zu versorgen und für Rechtshänder sollte es von links kommen.

Interessant zu wissen: In Betrieben ist die richtige Beleuchtung sogar Vorschrift, da es erwiesen ist, dass bei richtiger und vor allem ausreichender Beleuchtung einfach effektiver gearbeitet wird. Desweiteren zählt das zu den menschlichen Bedingungen. Das, was in Betrieben gilt, sollte erst recht für die häusliche Umgebung eines Kindes gelten. Ein wacher Geist lernt gut und zügig. Das sollte klar sein. Angenommen, das Zimmer Ihres Kindes liegt wirklich stark im Dunkeln, zum Beispiel stehen verdunkelnde Bäume davor, dann empfiehlt es sich, Tageslicht Beleuchtung anzubringen. Es reicht völlig, wenn eine Tageslicht Lampe am Schreibtisch angebracht ist. Es gilt ja, diesen Bereich besonders auszuleuchten. Tageslicht Lampen sind auch längst nicht mehr so teuer. Wer sich keinen Neukauf leisten kann, findet gewiss auch günstige Angebote in Kleinanzeigen Märkten. Hauptsache, die Beleuchtung ist richtig schön hell und Ihr Kind sitzt nicht im Dunkeln.

Auch für die Jugendlichen sollten Sie, als Eltern, bitte darauf achten, dass, wenn sie mit dem PC lernen, keine störenden Reflexe auf dem Bildschirm entstehen. Hier das Zimmer dann am besten mit hellen Pendelleuchten ausstatten. So kommt das Licht von oben und stört nicht bei der Arbeit. Eine gute Beleuchtung ist einfach elementar. Ein wacher Kopf lernt einfach besser. Auch gut zu wissen: Gute Beleuchtung fördert das räumliche Sehen, was ja für gute Ergebnisse sehr wichtig ist. Wie man sieht, kann man mit ein paar Änderungen in den Zimmern der Kinder viel erreichen. Die Lernumgebung und ihre Beleuchtung sollte einfach immer so anregend und angenehm wie möglich sein.