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Wichtige Begriffe Im Buddhismus - Referat



Samsara beschreibt den ewigen Kreislauf des Lebens, in dem sich alle Lebewesen, von der Ameise zum König, befinden, sie sterben und werden wiedergeboren, jedoch in einer anderen Gestalt. Das Karma bestimmt, als was man wiedergeboren wird.
Durch moralisch „gute“ Taten häuft sich im Leben ein gutes Karma an, durch „böse“ oder „schlechte“ ein schlechtes, es hat praktisch das Prinzip von Ursache und Wirkung.
Allerdings bestrebt der Buddhismus nicht das möglichst viele Anhäufen von Karmas, sondern man versucht, möglichst kein Karma mehr zu haben, also die Kraft des Karmas zu überwinden, sodass die eigenen Taten keine Auswirkungen mehr auf die Welt haben, und man das „Samsara“ durchbricht.
Nun ist es so, dass man glaubt, dass dies in einem einzigen Leben nicht zu schaffen sei, somit ist es vielen Buddhisten weniger wichtig, kein Karma mehr zu haben und somit zum „Erwachen“ (Bodhi) zu kommen, als viel mehr mölichst viele gute Taten zu tun und somit gutes Karma anzuhäufen. Eng damit verbunden ist der Glaube, dass man dieses Karma sozusagen auf andere „übertragen“ kann, auch z.B. auf Verstorbene oder ganze Völker / Nationen.
Dennoch versucht der Buddhismus den Zustand des „Nirvana“ zu erreichen, welcher als Zustand der Zustandslosigkeit beschrieben wird, also kein „Himmel“ oder irgendeine andere Örtlichkeit. Es gibt zwei Arten von Nirvana, der eine beginnt mit dem Tod, der andere kann auch (mit nötiger spirituellen Reife) auch in Meditation erreicht werden. Er ist allerdings kein Zustand des ewigen Glücks, da Glück immer vergänglich ist. Das Glück besteht darin, dass es kein Glück verheißt. Je nach Eindringlichkeit und Stärke der „Erlösung“in der Meditation gibt es vier verschiedene Stufen: die Stufe des Stromeintritts (wenn man diese Stufe erreicht, hat man höchstens noch sieben Wiedergeburten vor sich), die Stufe der Einmalwiederkehr (nur noch eine Wiedergeburt), die Stufe der Nichtwiederkehr (man wird noch einmal wiedergeboren, aber in einer sehr feingestalteten Welt), und die Stufe der Arahatschaft, wo man nicht mehr wiedergeboren wird, aber auch nicht sofort stirbt, man ist allerdings innerlich „befreit“.
Eine Bedingung, diesen Zustand erlangen zu können, ist, das man die Vier Edlen Wahrheiten erkennt und den Edlen Achtfachen Weg durchläuft.
Die Vier Edlen Wahrheiten sind wie folgt: Die erste Wahrheit ist, dass der ganze Daseinskreislauf letztendlich voller Leid, Unzufriedenheit und Frustration ist.
Die zweite Wahrheit besagt, dass die Ursachen des Leidens Begehren, Unwissenheit, Gier und Hass sind.
Die dritte Wahrheit ist, dass erst wenn die Ursachen erlöschen, auch das Leiden „erlischt“
Die vierte und letzte Wahrheit besagt, dass der einzige Weg, die Ursachen zu erlöschen der Edle Achtfache Pfad
ist.
Der Edle Achtfache Pfad ist in drei Gruppen eingeteilt: Die Weisheits-, die Sittlichkeits-, und die Vertiefungs-Gruppe.
Zur Weisheitsgruppe gehören:
Der erste Pfad, welcher besagt, dass man die Edlen Vier Weisheiten erkennen und einsehen muss, und der zweite Pfad, welcher der Entschluss zur Entsagung und zum Nichtschädigen der Umwelt ist, denn vollkommenes Denken ist ohne Habgier oder Hass.
In der Sittlichkeitsgruppe sind die nächsten drei Pfade:
Der dritte Pfad verlangt eine Vermeidung von Lüge, Verleumdung oder Beleidigung, also „vollkommene Rede“
Der vierte Pfad handelt von „vollkommenen Handeln“, sprich: kein Stehlen, Töten oder ähnliches.
Im fünften Pfad wird von einem „vollkommenen Lebenserwerb“ gesprochen, also dass man seinen Lebensunterhalt ohne Tierzucht oder Handel mit Waffen, Lebewesen, Rauschmitteln oder Giften verdienen soll.
Die Vertiefungsgruppe beschäftigt sich mit dem Ziel des Edlen Achfachen Pfades, einem gesammelten Geist. Sie beschreibt den Übungsweg der Geistesschulung (u. a. Meditation)
Zum einen soll nur „Vollkommenes Streben“ betrieben werden, man soll also den Willen haben, Dinge wie Hass, Zorn, Begierde, Ablehnung usw. zu kontrollieren und ggf. zu zügeln.
Der siebte Pfad verlangt nach „rechter Achtsamkeit“, also dass man sich seinen eigenen Körperfunktionen und Sinnesreizen bewusst wird, um sie besser kontrollieren zu können.
Der achte Pfad ist die „vollkommene Sammlung“, die Fertigkeit, einen umschweifenden Geist zu kontrollieren.
Allerdings sollte man beachten, dass diese Pfade nicht strikt nacheinander befolgt werden sollen, sie sind alle von gleicher Wichtigkeit und sollten von einem Buddhisten immer beachtet bzw. geübt werden.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: jenstar



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