Lerntippsammlung Headergrafik
Linie
Abstandshalter

Suchbegriff:

Wasser - 3.Version - Referat



1. Kurze Info über Wasser
Alle Lebewesen brauchen regelmäßig Wasser, um leben zu können. Wasser ist daher Lebens- und Überlebensmittel Nr.1. Zudem wird die Erde auch blauer Planet genannt, da ca. 70% mit Wasser bedeckt sind. Das erste Leben entstand im Wasser, wir bestehen über 70% aus Wasser, unser Gehirn bis zu 90%, sogar unsere Knochen bestehen zum Teil aus Wasser. Wasser ist der Stoff mit dem alles beginnt – Das erste was wir trinken ist Fruchtwasser.

2. (Chemische) Eigenschaften von Wasser
Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Die Bezeichnung Wasser wird besonders für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen, also gefrorenen Zustand, wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf oder einfach nur Dampf.

Das Wassermolekül
Die molekulare Natur des Wassers ( ) wurde von A. L. LAVOISIER (1743-1794) um 1783 erkannt.
Wenn man Wasser in immer kleinere Teile teilt, so kommt man irgendwann an dem kleinsten Teil an aus dem sich das Wasser zusammensetzt, dem Wassermolekül. Das Wassermolekül hat in der Chemie die Formel H2O. Dieses Molekül besteht wiederum aus zwei Atomen Wasserstoff und einem Atom Sauerstoff. Das Wassermolekül ist so klein, dass wenn man ein Schnapsglas mit Wasser über Europa ausschütten würde, und jedes Molekül so groß wie ein Sandkorn wäre, ganz Europa mit einer 2 Meter hohen Sandschicht bedeckt wäre.

3. Wasser und der Mensch
3.1 Geschichte der Wassernutzung
Die Geschichte der menschlichen Nutzung des Wassers und somit jene der Hydrologie, ist durch eine vergleichsweise geringe Zahl von Grundmotiven geprägt. Von den ersten sesshaft werdenden Menschen zu den Hochkulturen der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit stand im Zentrum immer ein Konflikt zwischen einem zu viel und einem zu wenig an Wasser. Ihm war man dabei fast immer ausgeliefert, ob durch Dürren die Ernte einging oder Hochwasser Leben und Besitz bedrohte.
Ziel war es, allen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden und dabei jedem Menschen den ihm zustehenden Teil des Wassers zu garantieren.
Die lange Geschichte der Wassernutzung zeigt sich dabei, wie die Menschheitsgeschichte insgesamt, nicht als ein kontinuierlicher Entwicklungspfad. So beeindruckend die frühen wasserbaulichen Anlagen dabei auch waren, wie groß sich die Kreativität unserer Vorfahren auch zeigte, letztlich war und ist man auch heute noch abhängig von der Natur, die man jedoch erst in vergleichsweise jüngster Zeit anfing wirklich zu verstehen.

3.2 Menschliche Gesundheit
Der menschliche Körper besteht zu über 70% aus Wasser. Bei Mangel an Wasser kann es zu Schwindelgefühl, Durchblutungsstörungen, Erbrechen und Muskelkrämpfen kommen, da der Körper für fast alle wichtigen Funktionen Wasser benötigt. Wie hoch der tägliche Mindestbedarf liegt ist unklar, Empfehlungen liegen bei 1,5 Liter und mehr für einen Erwachsenen Menschen.

4. Wasser als Trinkwasser, Produkt, Ware
4.1 Wasserverbrauch/bedarf
Das meiste Wasser wird in der Landwirtschaft und in der Industrie verwendet, die 13% von Haushalten sehen relativ gering aus, allerdings ist dies eigentlich viel, denn in Deutschland verbraucht jeder 130 Liter am Tag. In anderen Ländern ist der Wasserverbrauch manchmal sehr viel geringer aufgrund des Wassermangels und
der Trockenheit des jeweiligen Landes. Wenn ein eigentlich trockenes Land wie z. B. Saudi Arabien viel bewässert wird kann es auch einen extrem hohen Wasserverbrauch geben.

4.1.1 Virtueller Wasserverbrauch/bedarf
Der weitaus größere Teil unseres Wasserverbrauches kommt durch unseren Konsum von Nahrungsmitteln und anderen Konsumgütern zustande. Bei der Betrachtung des gesamten Verbrauches inklusive der Konsumgüter spricht man vom virtuellen Wasserverbrauch. Hier wird eingerechnet, dass z. B. die Herstellung eines einzelnen Blattes Papier etwa 10 Liter Wasser verbraucht oder die eines Computers 20.000 Liter. Der virtuelle Wasserverbrauch in Deutschland beträgt im Schnitt etwa 4.000 Liter pro Person und Tag.

4.2 Wasserknappheit
Sauberes Trinkwasser wie bei uns ist nicht selbstverständlich. Oft müssen die Menschen in anderen Ländern kilometerweit laufen, um dann nicht mal sauberes Wasser trinken zu können. Jeden Tag sterben tausend Kinder durch Erkrankungen, die durch schmutziges Trinkwasser verursacht wurden. Laut einem aktuellem Bericht der UNO haben rund 748 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Rund 2 Milliarden Menschen leben in trinkwasserarmen Gebieten. Deshalb gibt es immer mehr Konflikte um das Wasser. Und die Wasserknappheit nimmt wegen des Klimawandels immer mehr zu.

4.3 Wasser als Menschenrecht
Die UN erklärte 2010 den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung zu den Menschenrechten.

4.4 Wasser in den Wissenschaften
Wasser spielt in vielen Wissenschaften eine zentrale Rolle. Vor allem in der Hydrologie (beschäftigt sich mit der Verteilung des Wassers und dessen Eigenschaften), der Ozeanologie (untersucht das Wasser der Weltmeere), der Limnologie (untersucht das Wasser der Binnengewässer), der Meteorologie (untersucht unter anderem den Wasserdampf) und der Glaziologie (untersucht das gefrorene Wasser).

5. Wasservorkommen auf der Erde
Die Erde ist mit über 70% von Wasser bedeckt. Das allermeiste davon ist aber Salzwasser. Nur 3% allen Wassers auf der Erde sind Süßwasser, davon 68,7% als Eiskappen und Gletscher und 30,1% als Grundwasser. Nur 0,3% davon sind Oberflächenwasser. Dennoch ist der Bodensee, der im Süden von Deutschland liegt der größte Trinkwasserspeicher Europas.

5.1 Wasservorkommen im Universum
Außerhalb der Erde kommt ebenfalls Wasser vor. Es wurde schon auf dem Mars, auf verschiedenen Kometen und einigen Monden sowie einigen anderen Planeten nachgewiesen.



Kommentare zum Referat Wasser - 3.Version: