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WWF - Referat



WWF

Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und profiliertesten Naturschutzorganisationen der Welt. Er wurde am 11. 09. 1961 als Word Wildlife Fund in der Schweiz gegründet. Das Logo des Vereines ist die Große Pandabärin Chi Chi, welche im Londoner Zoo lebte. 1986 wurde der Name anhand des 25. Geburtstag in „World Wide Fund For Nature“ unbenannt. Zurzeit arbeitet der Verein mit Coca-Cola, Nokia und Canon zusammen. Der WWF ist im deutschsprachigen Raum in Österreich, Deuschtland und der Schweiz vertreten. Der WWF ist in über 100 Ländern aktiv. 2004 wurden allein 2000 Projekte unterstützt. Weltweit wurden seit 1961 schon 1 500 000 Quadratkilometer in Nationalparks umgewandelt. Unterstützt wird die Organisation von fünf Millionen Förderern. Für den WWF arbeiten 4400 Menschen, die bei Projekten mithelfen. Der WWF beschützt exotische Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Sie wollen sich auch mit soziale Umstände befassen, welche mit der weltweiten Naturzerstörung im Zusammenhang stehen.

Die Ziele des Vereines lauten:
„Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Der WWF setzt sich weltweit ein für:
· Die Erhaltung der biologischen Vielfalt der Erde,
· Die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen,
· Die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichen Konsumverhalten.“

Wichtige Personen, die an der Gründung beteiligt waren, sind:
· Sir Julian Huxly – ein britischer Biologe
· Victor Stolan – ein britischer Geschäftsmann (schlug Sir. Julian Huxley vor eine internationale Organisation für den Naturschutz zu gründen)
· Max Nicholson – Ornithologe und Generaldirektor der britischen Naturschutzbehörde (brachte die richtigen Leute zusammen, um den WWF zu gründen)
· Sir Peter Markham Scott – Ornithologe und Sohn der Arktisforschers Robert Falcon Scott (er wurde erster Vorsitzender des neu gegründeten WWF und entwarf das Pandalogo)
· Guy Montfort – Direktor einer großen internationalen Werbeagentur
· Prinz Bernhard der Niederlande – erster Präsident der WWF

Einige Höhepunkte des WWF in Österreich
· 1963
Gründung des WWF Österreich aus Sorge um die Lange Lacke. Zähe Verhandlungen und zahlreiche Spenden führen zur Rettung des Vogelparadieses "Lange Lacke" am Neusiedlersee.
· 1970
Gründung des WWF-Reservates "March-Auen/Marchegg" Der WWF kauft ein 1.200 Hektar grosses Augebiet – Lebensraum für Europas größte baumbrütende Storchenkolonie.
· 1972
Ankauf des WWF-Reservats Hundsheimer Berge
· 1978
Start des internationalen Bartgeierprojekts. Der Bartgeier, der seit 1880 in Österreich als ausgestorben galt, wird in den Alpen wieder heimisch.
· 1984
Kampf um den Auwald bei Hainburg. Der WWF erwirkt einen Beschluss beim Obersten Gerichtshof gegen das Kraftwerk bei Hainburg.
· 1986
Der WWF ändert seinen Namen von "World Wildlife Fund" in "World Wide Fund for Nature".
· 1989
Start des Wiederansiedlungsprojektes für Braunbären. Heute wird die Population der Österreichischen Bären auf zwei bis drei Exemplare geschätzt.
· 1999
Rettung des Tiroler Kampagne "Netz des Lebens" – Zahlreiche Gebiete werden auf Druck des WWF für das Natura 2000-Schutzgebietssystem der EU nachnominiert.

· 2000
"Lass sie leben!" - Diese Kampagne widmet sich dem Schutz von 10 besonders bedrohten heimischen Tierarten (Bär, Großtrappe, Habichtskauz, Weißstorch, Seeadler, Sonnentau, usw.)
· 2002
"Reichtum Alpen – gemeinsam sichern" - Der WWF setzt sich erfolgreich für die Erhaltung der letzten unberührten Wildnisgebiete in Österreichs Bergen (z.B. Ötztaler Alpen, Totes Gebirge) ein.
· 2004
" Kampagne - Holz mit Gütesiegel" - Das Gütesiegel steht für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Der WWF
fördert die Zertifizierung unter anderem in Russland, Rumänien und der Slowakei.
· 2006
"Wasser braucht Leben" und "Jeder Hektar zählt" – Der WWF setzt sich für die Revitalisierung der Fließgewässer und für ökologischen Hochwasserschutz ein. Am Inn beginnen erste konkrete Rückbau-Maßnahmen, Traun, Salzach usw. werden folgen.
"Retten Sie die Welt mit ein paar Münzen" - Spendenkampagne für internationale und nationale Naturschutzprojekte, wie etwa für Wasserschildkröten, Tiger, Amazonas und Flüsse

Berggorillas brauchen unsere Hilfe!
Wilderer haben die Berggorillas an den Rand der Ausrottung gebracht. Elterntiere werden erschossen, damit die Jäger an die Babies der Gorillas herankommen. Diese werden an „Tierfreunde“ verkauft. Der WWF unterstützt Wildhüter, die um das Überlaben der letzten Berggorillas kämpfen. Durch das Schutzprogramm des Vereins hat sich der Bestand der Berggorillas in den letzten Jahren leicht erholt. Aber gerettet sind sie leider noch nicht.

Keine Chance für den sibirischen Tiger?
Der WWF setzt sich auch um das Überleben der seltenen Großkatze ein. Von ursprünglich 100.000 Tigern leben heute höchstens noch 7.000. In sieben Schwerpunkt-Regionen hat die Organisation Tiger-Reservate eingerichtet. Mit Aufklärungsprogrammen soll diese für den Schutz der Tiger gewonnen werden. Der WWF kämpft gegen den illegalen Handel von Tiger-Fellen und anderen Körperteilen.
Menschenaffen in Gefahr!
Der WWF schützt die letzten Orang Utans auf Borneo. Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt, wo die Wilderer rücksichtslos Jagd auf diese Tierart machen. Die Wilderer töten die Mütter und stehlen dann die Babies von ihnen. Diese werden als Haustiere oder an Tourismuslokalen verkauft. Seit den 1990er Jahren ist die Zahl der Menschenaffen auf 55.000 Tiere gesunken. Derzeit arbeitet der WWF für eines der größten Schutzgebiet-Netzwerke der Welt.

Der Amazonas-Regenwald ist heute so stark bedroht wie nie zuvor!
Noch sind 80 Prozent des Amazonasregenwalds vorhanden. Um das Amazonasgebiet dauerhaft zu schützen, will der WWF nun die drohende Entwaldungsfront durch einen riesigen Schutzgürtel aus verschiedenen Schutzgebieten aufhalten. Der illegale Holzeinschlag und andere Aktivitäten wie Branddrohung und Wilderei sind ab nun stark zurückgegangen.

Was ist der Amazonas?
Der Amazonas wird grüne Lunge genannt und ist ein 6,7 Millionen km2 großer Lebensraum. Der Amazonas-Lebensraum erstreckt sich über neun verschiedene Länder. Der Regenwald im Amazonas ist größer als die gesamte Fläche der EU. Der Amazonas ist das größte Flussbecken und die größte natürliche Apotheke der Welt. Der Amazonas-Regenwaldes beeinflussen einen viel größeren Raum als das regionale Klima Südamerikas. Der Amazonas speichert pro Jahr sehr viel CO2.


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