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Vier Phasen zur Qualifikation eines Mitarbeiters - Referat



Das Unternehmen wächst in dem Maße, wie seine Mitarbeiter wachsen.

In einem Betrieb ist es wichtig, Kunden heranzulocken und Kundengespräche zu führen. Um potenzielle Kunden an den Betrieb zu binden, muss ein Chef überzeugend auftreten. Die richtigen Mitarbeiter im Betrieb mitzuführen ist genau so wichtig wie ein gut geplantes Kundengespräch. Die Mitarbeiter sind am nächsten am Kunden dran, um Informationen zu Erkundschaften.

Um den richtigen Mitarbeiter zu erlangen, müssen seine stärken und schwächen analysiert werden. Die sogenannte systematische Mitarbeiterbeurteilung. Ein großer Fehler, welcher oft begannen wird, dass sich zu sehr auf die schwächen eines Mitarbeiters konzentriert wird und dadurch wertvolle Zeit verloren geht. Durch die zwanghafte Beseitigung der schwächen wird schnell die Motivation zu Grunde gehen. Das Sinnvollste ist mit den stärken zu arbeiten. Mit einem kleinen Anschub in die richtige Richtung wird sich schnell die Führungskraft hervorheben.

Eine Führungskraft sollte sich nicht nur auf einen Führungsstil festlegen. Wichtig ist hierbei die schnelle Einschätzung der Situation und dabei wohlwollend und sanft zu reagieren. Bei verschiedensten Mitarbeitern sind verschiedene Führungsstile notwendig.
Um das gezielt zu trainieren, gibt es vier Phasen zur Qualifikation des Mitarbeiters .

1. Unterweisungsphase
Zum Anfang soll einem neuen Mitarbeiter nur klare Anweisungen, ohne eigenverantwortliche Entscheidungen vermittelt werden, die er auch auf diese Weise erledigt. Unter anderem sind interne Schulungen von Nöten, damit bestimmte Maltechniken erlernt werden.

2. Trainingsphase
Durch die Beherrschung der Maltechniken und das einleben in dem Betrieb wird ein Mitarbeiter oft überheblich und die Motivation nimmt ab. Nun ist es erforderlich, die Trainingsphase einzuführen. Um den Mitarbeiter weiterhin zu Schulen ist eine detaillierte Mitarbeiterbeurteilung angemessen und ihn in die Richtung Privatkundensegment zu bringen. Nun wird gezielt auf ihn eingegangen, wo er noch schwächen hat. Klare Anweisungen sind Pflicht und bestmögliche Unterstützung.

3. Coachingphase
Der Mitarbeiter hat nun seine fachlichen Defizite deutlich abgebaut. Nun ist er fähig kleiner Baustellen zu leiten. In einer Führungsposition wird oft beobachtet, dass gewisse Probleme beim führen einer Gruppe auftauchen. In solchen Situationen leidet meist das Arbeitsklima darunter. Nun muss eine Lösungsstrategie her. Anweisungen gibt es kaum noch, eher Rat und Unterstützung (Hilfestellung).

4. Delegationsphase
Der Mitarbeiter beherrscht nun alle Techniken und wir in der Firma als allgemeine Führungskraft akzeptiert. Anweisungen und Unterstützung sind nun nicht mehr notwendig. Sie können ihn nun gelassen die Baustellen überlassen. Für einen guten Rat wird er auf Sie zukommen.

Die vier Phasen sind in der alltäglichen Praxis wieder zu erkennen. Am Anfang sind strenge Anweisungen ( Phase 1 und 2) der Weg zu Eigenständigkeit. Im Laufe der Zeit müssen die Anweisungen mehr auf Eigenverantwortung der neuen Führungskraft ausgelegt werden, um ein eigenes Handeln und Problemlösung hervorzubringen. Solch ein Anlernen eines Mitarbeiters erfordert jede Menge Zeit, die sich in naher Zukunft als Gewinn bringend auszahlt.



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