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Videospielklassiker Max Payne - Referat



Am 25. Juli 2001 veröffentlichte der finnische Entwickler Remedy, einen Meilenstein der Videospielgeschichte. Es geht um Max Payne. Wir schauen uns hierbei den ersten Teil der Trilogie an. Dieser kam für die Plattformen PC, Mac, PS2, Xbox und den Gameboy Advance heraus. Im Jahre 2012 erschien der erste Teil nochmals für die Apple Geräte und für Googles-Betriebssystem Android. In unserem Rückblick schauen wir uns das Spiel noch einmal genauer an.

Valkyr. Dies ist der Name der Droge um welche sich das Game zu Beginn dreht. Der Wirkstoff wurde in einem militärischen Experiment entwickelt um die Soldaten widerstandfähiger und Leistungsfähiger zu machen. Als Max Paynes Frau Wind von diesem Projekt bekommt, ist ihr Leben in Gefahr. Nach einem Arbeitstag kommt Max nach Hause und findet seine Frau und sein Kind tot in der Wohnung. Payne weiß nicht wer dafür verantwortlich ist, allerdings schwört er Rache. Anschließend bzw. während des gesamten Spiels, verschlägt es den Protagonisten quer durch New York. Er bekommt selbst die entlegensten Winkel der Stadt zu Gesicht.

Nach einem Zeitsprung von etwa drei Jahren und die daraus entstehenden Jahre der Eigenrecherche, stirbt eine seiner Kolleginnin bei einem Einsatz und Max wird verdächtigt, sie getötet zu haben. So wird der tragische Held auf einmal zum Gejagten. Er unternimmt trotz dessen weiterhin eigene Recherchen um die Mörder seiner Familie und die Verantwortlichen der Valkyr-Droge zu finden. So findet er unter anderem die Verantwortlichen der Droge und des Mordes an seiner Kollegin heraus. Dabei handelt es sich um die Mafia-Familie Punchinello. Max’s Kämpfe mit den Banden nehmen weiter seinen Lauf und immer noch ist Max ein Gejagter vom Staat. Um dies zu ändern, schließt er sich mit Alfred Woden zusammen, welcher sich als Geheimagent der Regierung entpuppt. Woden und Payne gehen ein Bündnis ein, dieses stellt sich als riesen Chance für Max heraus und er nimmt daraufhin an. Die Bedingung ist das Spielen des Henkers und damit das Töten von Nicole Horne, der Projektleiterin von Valkyr im geheimen Projekt. Max will daraufhin fast alles tun, ob die Geschichte rund um den Mord an seiner Frau und Tochter, an seiner Kollegin aufzuklären und die Entstehung der Valkyr-Droge zu veröffentlichen. Da das Spiel in sogenannten Rückblenden spielt, endet das Game an der Stelle wo Max von der Police abgeführt wird. In der gleichen Frequenz sieht man Woden noch mit einem Grinsen aus der Menge gehen.

Besonders auffallend im Titel, sind die kleinen Comicfrequenzen zwischen den Szenen. Diese bieten Vielfallt und sind mit einer Sprachausgabe ausgestattet. Diese ersetzen euch die kleinen In-Game-Sequenzen und bieten Abwechslung im Titel. Im Titel bereiten euch kurze Videos aufkommende Gegner vor. Neben dem Storymodus bzw. Handlungsmodus, existiert auch ein freischaltbarer Spielmodus welcher „New York Minute” heißt. In diesem muss der Spieler gegen die Uhr Missionen bewältigen. Die Zeit wird meistens sehr knapp zum Ende hin.

Neben den Schießereien kann man den Protagonisten auch bestimmte Interaktionen bzw. Rätsel lösen bzw. ausführen lassen, wie zum Beispiel einen Wasserhahn aufdrehen lassen, Getränke-Automaten bedienen oder auch einfach nur ein Radio einschalten. Hatte Max Payne eine Aktion zur Verfügung, erscheint ein Ausrufezeichen über seinem Kopf. Weiterhin musste Payne auch unter Drogeneinfluss irgendwelche Ausgänge finden oder einem Flammeninferno entkommen.
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Wer spannend gestaltete Level und Gegenden erwartet, wird enttäuscht, denn die Level sind linear angelegt. Ein Highlight ist die Bullet Time, diese löst nämlich eine Zeitlupe aus, in welchem die Bewegung der Gegner verlangsamt und somit der Spieler präziser schießen kann. Der Spieler ist zwar selber langsam, allerdings immer noch agiler und schneller als der Feind. Der Effekt hält nur eine bestimmte Zeit, jedoch kann der Effekt beim Töten der Gangster aufgefüllt werden. Das bezwingen der bösen Buben ist ziemlich anspruchsvoll, da deren KI erhöht ist. Sie halten u.a. mehr Treffer aus, als der Spieler. Waffen spielen in Max Payne eine große Rolle, deshalb haben die Entwickler sich bei diesen eine besondere Designart überlegt. Sie sehen realen Vorbildern ziemlich ähnlich. In Game selber kommen u.a. Schrotgewehre, Pistolen im Kaliber 9mm (Beretta 92) oder die Desert Eagle vor.

Insgesamt ist die Aufmachung des Titels sehr düster gehalten. Grafikmäßig war das Spiel früher sicher eine Augenweite. Dies kann man alleridngs heute nicht mehr sagen. Alleine die damaligen Seitenverhältnisse haben bei Formaten 16:10 oder 16:9 ein gestrecktes Bild zur Folge gehabt. Aber Grafik ist nicht alles in einem Spiel. Erschaffen durch die eigens entwickelten MAX-FX-Engine, konnte der Charakter lebensecht dargestellt werden, man fühlte sich eins mit dieser Person. Die triste, matte Umgebung verlieh dem Titel einen eigenen Charme, da durch diese sehr viele Möglichkeiten mit ins Game eingebaut wurde wie u.a. das durch Mauern schießen oder das Gegenstände zerstören. Selbst der Sound passt sich hervorragend der Szene an bzw. der Dramatik der Handlung an, lässt somit die Spannung steigen. Selbst die Sprachmemos sind gut gelungen. Negatives zu sagen, gibt es nur beim Waffenklang, da dieser beim ausführen alle gleich klingen lässt.

Abschließend lässt sich Max Payne nur mit einem Musthave-Spiel betiteln. Das Grafik nicht alles in einem Spiel sein muss, beweist das Game jetzt immer noch. Eine super Story und das Gameplay überzeugt auch in jeder Hinsicht. Bei allen gängigen Test zur damaligen Zeit, hat das Spiel mit Bestnoten abgeschnitten. Wer Neugierig geworden ist, sollte sich das Game unbedingt mal anschauen.



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