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Vergleich der Energieträger - Referat



Gliederung:
Überblick
Deutschland möchte die Energiewende
Aktueller Strommix
Problematiken
Versorgungslücken
Ist Kohle eine Alternative?
Überflüssige Energie speichern
Wasserstoff/Elektrolyse
Lösungsideen


Deutschland möchte die Energiewende

Jeden Tag, wenn wir das Licht einschalten, Radio hören oder auch im Internet surfen gebrauchen wir Energie.

Es gibt verschiedene Arten von Energien. Erneuerbare Energien sind zum Beispiel Sonnenenergie, Windenergie und Wasserkraft. Das Gegenteil zu den erneuerbaren Energien sind die fossilen Energien, diese werden durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdgas und Erdöl gewonnen.

Daneben gibt es auch noch die Atomenergie. Diese Energie wird in Atomkraftwerken mit Hilfe des Stoffes Uran erzeugt. Leider gibt es viele Risiken, neben dem radioaktiven Müll, der endgelagert werden muss, könne schlimme Katastrophen wie in Fukushima entstehen, da bei der Kernschmelze radioaktive Stoffe entstehen. Daher sollen alle Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Jahr 2022 abgeschaltet werden. Dieses wird als Energiewende bezeichnet.

Dadurch ergibt sich allerdings ein Problem: Im Jahr 2014 wurde mehr als 15% des Stromes in Deutschland durch Atomkraft gewonnen. Dieses muss in Zukunft ausgeglichen werden.

Aktueller Strommix

Es gibt verschiedene erneuerbare Energiequellen, durch sie konnte 2014 26,2 % des benötigten Stromes produziert werden. Bis zum Jahr 2050 sollen in Deutschland die Hälfte unseres Stromes durch erneuerbare Energien erzeugt werden.

• Solarenergie / Photovoltaik
• Wasserkraft
• Windenergie
• Bioenergie

Problematiken

Das Problem bei erneuerbaren Energien wie der Wind- und Solarenergie ist, dass sie sind vom Wetter abhängig sind. Das heißt, dass nur Energie erzeugt werden kann, wenn es windig ist beziehungsweise wenn die Sonne scheint. Es gibt also große Schwankungen, da diese Energien meist wetter-abhängig sind.

Ist Kohle eine Alternative?

Anders ist dieses bei den Kohlekraftwerken. Diese sind Verbrauchs-abhängig. Wenn viel Energie verbraucht wird, können relativ einfach Kohlekraftwerke hochgefahren werden, und so die Versorgung sicherstellen.

Problematisch bei Kohlekraftwerken ist allerdings, dass fossile Energien nur begrenzt zur Verfügung stehen, außerdem werden durch die entstehenden Treibhausgase (CO2) die Umwelt verschmutzen und die Klimaerwärmung gefördert.

Überflüssige Energie speichern

Nachts wird viel weniger Energie als tagsüber Verbraucht. Wenn es zu diesem Zeitpunkt jetzt besonders Windig ist kann die erzeugte Energie aber nicht ins Stromnetz eingespeist
werden. Die Folge ist, dass die Windräder still stehen. Im Jahr 2012 gingen so ca.385 Gigawattstunden Strom verloren.

Diese überflüssige Energie möchte man natürlich gerne speichern. Eine Möglichkeit, ist hierbei die Elektrolyse.

Elektrolyse

Bei diesem Prozess wird Wasser durch elektrischen Strom in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. Das entstehende Gas kann schließlich problemlos gespeichert werden, und für viele Anwendungen genutzt werden. Zum einem kann der Wasserstoff als Autoantrieb genutzt werden oder zur Herstellung von Methan. Auch kann der Wasserstoff ins Erdgasnetz eingeleitet werden. Der maximale Anteil liegt hier aber bei 5%. Wasserstoff kann auch zur Herstellung von Kunststoff verwendet werden.
Bei Windstille oder bewölktem Himmel kann das Gas aber auch mit einer Brennstoffzelle wieder in elektrischen Strom umgewandelt werden.

Lösungsideen

Für eine gleichmäßige Versorgung ohne Kern und bestenfalls Kohlekraftwerken müssen verschiedene erneuerbare Energie miteinander kombiniert werden. Des Weiteren müssen Stromtrassen gebaut werden, um Strom von Nord nach Süd und umgekehrt zu transportieren. Schwankungen müssen in der Zukunft mit gespeicherter Energie ausgeglichen werden.

QUELLEN

https://www.energieatlas.bayern.de/thema_energie/vergleich.html
http://www.jbn.de/kampagnen/energiewende/die-energiewende-erklaert/
http://www.siemens.com/innovation/de/home/pictures-of-the-future/energie-und-effizienz/smart-grids-und-energiespeicher-elektrolyse-energiespeicher-der-zukunft.html




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