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Stoßen in Lücken - Referat



Mithilfe des Stoßens in Lücken soll beim Handball versucht werden, Löcher in die gegnerische Abwehr zu reißen. Es findet darum natürlich auch nur im Angriff statt.

Da beim Handball in der normalen 6:0 Deckung jedem Spieler ein Gegenspieler zugeordnet werden kann, entstehen keine Löcher in der Abwehr, wenn sich die Angreifer nicht bewegen.

Zum Stoßen: Dient es dazu, Löcher in die Abwehr zu reißen, durch wiederholtes Stoßen und schnelles Abspielen, so wäre es nicht nützlich, zu dicht oder zu weit weg von der Abwehr zu stehen.
Bei zu dichtem Spiel bestünde die Gefahr einer Ballabnahme oder eines Angriffs aus der Abwehr, bei zu weit entferntem Spiel bewegten sich die gegnerischen Abwehrspieler keinen Zentimeter und es entstünden keine Löcher.

Steht die Abwehr in der 6:0 Deckung empfiehlt sich eine Entfernung von ungefähr 10m.

Das Stoßen setzt sich aus vier Teilen zusammen, aus dem Anlaufen noch bevor man den Ball bekommt, dem Stoßen an sich, dem Abspielen und dem Zurücklaufen.

Besonders effektiv ist es, wenn man kraftvoll und schnell anläuft und vor der Abwehr stoppt. (Dabei auf die Schritte achten, sobald man den Ball bekommen hat, prellen direkt vor der Abwehr vermeiden!)

Wenn der Angriff nun zum Beispiel beim Rechtsaußen(RA) beginnt, stößt dieser entweder nach außen am gegnerischen Abwehrspieler vorbei oder in die „Lücke“ zwischen gegnerischem halben und außen, das heißt er läuft so auf die Lücke zu, das ihn die gegnerischen Abwehrspieler als mögliche Gefahr ansehen, darum sollte auch immer ein Blick aufs Tor geworfen werden.

Eine Steigerung in der Effektivität des Stoßens in Lücken ist dann natürlich noch das Antäuschen eines Wurfes auf das Tor. Bietet sich nicht die Möglichkeit eines Torwurfes wird nun der Ball auf den am nahsten anspielbaren Mitspieler abgespielt.

Zuletzt bewegt sich der Spieler wieder in seine Ausgangsposition zurück, sonst läuft er Gefahr zu dicht vor der Abwehr zu stehen.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Ramonski




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