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Sport im Nationalsozialismus - Referat



Fach: Sport-Theorie

Referenten:
Schule:
Thema: Sport Im Nationalsozialismus

Sport im Nationalsozialismus

1. Definition

2. Sport in der Schule

2.1 Schwerpunkte

2.2 Außerhalb der Schule

Hitlerjugend und Bund deutscher Mädel

3. Folgen für Juden

3.1. Grundsätzliches

3.2. Makkabikreis

3.3. Sportbund Schild

4. Olympischen Spiele 1936

Aufbau des Referates:

1. Vortrag mit Hilfe von PowerPoint-Präsentation (evtl. Zwischendurch
Fragen)
2. Fragen und Anmerkungen

1.Sport im Nationalsozialismus
Definition:
Der Sport im Nationalsozialismus, auch Leibeserziehung oder Körperertüchtigung genannt, war ausgehend von der völkischen Antropologie von F. Kriecks, die sich wiederum auf das Nietzsche Diktum vom ‚Leitfaden des Leibes’ bezieht.
Diese Antropologie sieht den Sport als ganzheitliche Bildung von Körper, Geist und Seele.
Der gesamte Sport in der NS-Zeit wird zu einem soldatischen Übungsfeld.
Nach Alfred Baeumlers war der Körper ein politicum und somit kein Privateigentum und so nahm sich der Staat die Aufgabe der Leibeserziehung an.
Nach der nationalsozialistischen Ideologie sollte das sportliche Handeln folgende Punkte bewirken:
1. Körperliche Gesundheit ( Volksgesundheit)
2. Rassenpolitsch, züchterische Auslese
3. Wehrhaftmachung (Gelände-, Kampf- und Wehrsport)

Diese Ziele wurden schon früh verfolgt und an Kinder im Alter von 10 Jahren herangetragen.
Ab dem Jahr 1936 waren die 10- bis 14jährigen im „Jungvolk“ und die 14- bis 18 jährigen in der „Hitlerjugend“ (HJ) organisiert.
Darüber hinaus war es ihnen empfohlen, in Sportvereine zu gehen, welche von dem „Deutschen Reichsbund für Leibesübung“ organisiert waren.
Seit 1937 gab es die Reichssportwettkämpfe der Hitlerjugend. Eine Teilnahme war jedoch nicht freigestellt, die Teilnahme wurde als eine art „Dienst“ aufgefasst.

Sport in der Schule:
Die Führerideologie:
„Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und schnell wie Windhunde“
Die Diktatur des dritten Reiches macht die schulische Leibeserziehung zu einem „Staatsfach“ und grundlegenden und untrennbaren Bestandteil der Nationalsozialistischen Gesamterziehung.
Hier zu gehören die Nation tragenden Werte wie Volksgemeinschaft, Wehrhaftigkeit, Rassebewusstsein und Führertum.
Allerdings verarmte der schulische Sport durch einen erzwungenen Verzicht auf einen Spielnachmittag und das hineinstecken des Wettkampfsports in die nationalsozialistischen Jugendorganisationen.
Die Führer Ideologie scheitert jedoch an den folgen des Krieges. Bereits 1937 war es in Deutschland untersagt Turnhallen zu bauen. Die vorhandenen Hallen wurde als Getreidespeicher oder als Lazarette benutzt.
Schon 1933 Wurden Elite Schulen gebaut und eröffnet, genannt Nationalpolitische Erziehungsanstalt (NPEA).
Im deutschen Reich gab es etwa 1941 30 NPEAs. Zum Kriegsende waren es 43.
Es gab für Mädels und Buben unterschiedliche NPEAs.
Die offizielle Bezeichnung der Schüler war „Jungmann“. Während der Ferien bestand Dienstpflicht bei den Organisationen der Hitlerjugend am heimatlichen Wohnort. Die NPEA unterstand (formal) der SA, weswegen der Anstaltsleiter immer ein SA-Mann war. Während des Krieges unterschied sich der Lehrkörper von dem in Friedenszeiten. Nach 1942 gab es nahezu keine Lehrer mehr, die der SA angehörten.

Schwerpunkte des Sports in der Schule:
In der Schule wurde die Schwerpunkte der Körperertüchtigung und dem nahenden Krieg immer mehr angepasst.
Bei den Junge waren die Schwerpunkte auf den Kampfsport bezogen. Man wollte aus ihnen harte wehrtüchtige Soldaten machen.
Bei den Mädchen waren die Schwerpunkte Gymnastik und Tanzen. Sie sollten gesunde, gebärfreudige Mütter werden.
Der gesamte Unterricht bezog sich auf das arische Führerideal.
Der Führer wollte ein/e Volk/Jugend das/die,
„Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl und schnell wie Windhunde“
war.
Umso näher der Krieg rückte, desto früher mussten die Jungen an die Front.
1945 starben ca.2000 Hitlerjungen bei der Verteidigung des Olympiageländes in Berlin.

Außerhalb der Schule:
Außerhalb der Schule gab es zum einen die Hitlerjugend (HJ) und zum anderen den Bund deutscher Mädel (BDM).
Die Hitlerjugend
Die Hitlerjugend gab es seit dem 2. Reichsparteitag der NSDAP am 3./4. Juli 1926.
Jedoch war sie während der Weimarer Republik eine unbedeutende Jugendorganisation.
Zwischenzeitlich änderte die HJ ihren Namen, da Brüning alle uniformierten Verbände der NSDAP verbot.
Sie nannte sich in diesem Zeitraum Nationalsozialistischer Jugendbund und war aufgrund der Illegalität noch viel attraktiver für die Jugend.
Gleichzeitig wurde sie auch unabhängiger von der SA.
1932 wurde das Uniformverbot aufgehoben, da sich Papen nach seiner Wahl Stimmen der NSDAP erhoffte und seine Macht damit stärken wollte. Jedoch wurde die HJ mit steigender Mitgliederzahl und steigender Beliebtheit immer stärker.
Eine der wichtigsten Aufgaben der „Hitlerjungen“ war es propagandamaterial zu verteilen. Auch lieferten sich die „ Hitlerjungen“ Straßenschlachten mit anderen Jugendorganisationen, wobei in den Jahren 1932 und 33 23 Jungen im Alter zw. 12 und 18 Jahren starben.
Mit Hilfe eines Gesetzes das 1936 in Kraft trat wurde der Einfluss der NSDAP auf die HJ größer. In diesem Jahr wurden die Aufgaben der Erziehung der deutschen Jugend dem Reichsjugendführer Baldur Schirach übertragen, wodurch der Einfluss wieder größer wurde.
Die Ziele der HJ waren die Mobilisierung, die Militarisierung und die Disziplinierung der Jugend, weiter sollte das Gruppenbewusstsein und der Gemeinschaftssinn verstärkt werden. In der Hitlerjugend gab es keine sozialen oder gar Klassenunterschiede.
Um möglichst viele Mitglieder zu werben beteiligte sich die Hitlerjugend bald auch an Jugendchören, Musikzügen und Spielscharen und es wurde an Festen und Feiern teilgenommen.
Ende 1936 hatte die Hitlerjugend 5,4 Mio. Mitglieder.

Bund deutscher Mädel
Der BDM ist ein Teil der Hitlerjugend, speziell für Mädchen
Der deutsche Frauenverband entstand im Jahr 1923 und wurde von Elsbeth Zander gegründet.
Daraufhin bildeten sich weitere Zusammenschlüsse von Frauen und Mädchen, welche jedoch im Sommer 1931 aufgelöst wurden.
Danach entstanden die NS-Frauenschaft und der BDM. Anfangs war der Beitritt zum BDM freiwillig und die Mädchen sahen darin die Möglichkeit sich von dem Kindlichen und engem Leben zu distanzieren und sich an etwas Großes und wesentliches zu binden.
Mit der Erklärung der Hitlerjugend, am 01.12.1936, zur einzigen Staatsjugendorganisation war es ungeschriebenes Gesetz zum BDM zu gehen.
Bei Versäumnissen wurde man bestraft.
Die Mädchen der Organisation warben mit Plakaten um neue weitere Mitglieder.


Rangstufen im BDM:
Mädel
Mädelschaftsführerin
Mädelscharführerin
Mädelgruppenführerin
Mädelringführerin
Hauptmädelführerin
Gebietsmädelführerin
BDM Reichsreferentin


Jugendorganisationen im dritten Reich:

Alter Jungen Mädchen

10-14 Jungvolk Jungmädel

14-18 Hitlerjugend Bund d. Mädel

18-21 Arbeitsdienst/ Arbeitsdienst
Wehrdienst Ab 1938 BDM Werk
Glaube und Schönheit

Folgen für Juden
Grundsätzliches:
Die Entwicklung des jüdischen Sports in den Jahren 1933 bis 1936 glich einem Widerspruch.
Je näher die Olympischen Spiele von Berlin kamen, umso mehr geriet er zum Gegenstand eines (sport-)politischen Widerstreits, welcher die Weltöffentlichkeit, aber vor allem die US-amerikanische Öffentlichkeit erregte.
Ausgelöst durch die Trennung zwischen Juden und Deutschen jetzt auch schon im Sport.
Mit der Entscheidung für die Durchführung der Olympischen Spiele 1936 in Deutschland und der darüber hinausgehenden Erhebung der Spiele zur Reichsaufgabe erkannte Hitler das Regelwerk des Internationalen Olympischen Komitees an, ohne sich über die Folgen dieser Entscheidung im klaren zu sein.
Mit der Unterzeichnung der Verträge verpflichtete Hitler sich dazu, dem jüdischen Volk gleiche Chancen zu geben in das Aufgebot der Olympia Mannschaft zu kommen.
Wenn Hitler sich nicht an diese Vorgaben gehalten hätte, wären die Olympischen Spiele an Rom oder Tokio abgegeben worden.
Theodor Lewald wurde eine durch das Reichsministerium des Inneren autorisierte Erklärung vorgelegt, in dem die punkte 2 und 3 folgendermaßen lauten:
2. Alle Olympischen Vorschriften werden auf das genauste beachtet
3. Die deutschen Juden werden aus der deutschen Mannschaft für
die 11. Olympischen Spiele nicht ausgeschlossen
Später stellte sich heraus, dass diese Erklärung ohne das Wissen Hitlers verfasst und ihm erst im August 1935 bekannt gemacht wurde.
Reichssportführer garantierte dem IOC das jüdische Sportler in Deutschland ungestörte Trainingsmöglichkeiten hätten und auch die Möglichkeit haben sich für die Olympische Mannschaft zu qualifizieren, wenn sie die dafür vorgesehenen Mindestanforderungen erreichen.
Das Erreichen der Mindestanforderungen war jedoch kaum möglich, da den Juden lediglich Sportplätze oder Turnhallen zu Verfügung gestellt wurden, wo nur unter schlechten Bedingungen oder ihre Sportart gar nicht trainiert werden konnte.
Da nur wenige jüdische Sportvereine zu dem Zeitpunkt der Neuordnung in Besitz eines eigenen Sportplatzes waren, mussten sich die jüdischen Sportler damit zufrieden geben, was sie bekamen.
Zum Teil mussten Fabrikhallen und Tanzsäle zu Turnhalle umfunktioniert werden.
Auch waren jüdische Sportler auf eigenen Übungsstätten nicht vor Übergriffen sicher.
Beispiel:
„ Die Kreisleitung erhielt vom neu ernannten Sportführer der Nationalsozialisten die Erlaubnis, im September auf dem Grunewald-Sportplatz die Makkabi-Meisterschaften in der Leichtathletik zu veranstalten. Ca. 300 Sportler und Sportlerinnen aus allen Teilen Deutschlands kamen zum Sportplatz, um zum ersten Mal unter den völlig anderen Bedingungen ihre Meisterschaften auszutragen und eine echte Wettkampfmöglichkeit zu haben. Am Sonntag morgen erschienen einige SA-Leute auf den Platz und erklärten, dass unter keinen Umständen erlaubt werden könnte, dass Juden im deutschen Wald Aufzüge mit jüdischen Fahnen etc. durchführen, und dass keine Wettkämpfe ausgetragen werden dürften.
Am nächsten Morgen wurde der Vorfall offiziell sehr bedauert – unerlaubter Übergriff lokaler Organe. – Die Erlaubnis erteilt, am nächsten Sonntag die Veranstaltung in Leipzig auf dem dortigen Barkochba-Platz durchzuführen.
Eine halbe Stunde nach Beginn der Wettkämpfe fuhr ein Lastwagen mit SA-Leuten vor, die über den Zaun des Platzes sprangen und mit Schlägen und Geschrei die Sportler und Funktionäre vom Platz jagten.“
( Bericht von Robert Atlasz)


Am 30. August 1941 wurde den Juden Sport aller Arten, alle Vereine und selbst die Dachverbände verboten.

Der Makkabikreis:
Der Makkabikreis ( auch Makkabi-Deutschland) wurde 1903 gegründet.
Er diente als Dachverband der deutsch jüdischen Sportvereine.
1921 wurde dann die Makkabi-Weltunion gegründet.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Makkabi-Deutschland vom deutschen Sport ausgeschlossen. Nur noch Wettkämpfe untereinander durften ausgetragen werden.
Nach 1941 war Sport für alle Juden verboten und der Makkabi-Deutschland wurde aufgelöst.

Im Nationalsozialismus verstärkte der Makkabi-Kreis seine Grundsätze und Aktivitäten.
Sie haben es sich zum Ziel gemacht die „pysische Erziehung und Stärkung jüdischer Jugend“ zu unterstützen und somit das Selbstbewusstsein der Jugend zu stärken.

Sportliche Aktivitäten des Makkabi:
Am Anfang kümmerte man sich um die Aufstellung eines Grundgerüstes aus Funktionären, Trainern, Lehrern und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Sie sollten eine Kontinuität in den Sport des Makkbi bringen. Gerade die Gründung neuer Vereine in Regionen, in welchen es zu dem Zeitpunkt noch keine Vereine gab, war Schwerpunkt der Makkabi-Arbeit. Über diese Vorgänge gibt es nur sehr wenige Aufzeichnungen.

Vereins und Mitgliederzahlen des deutschen Makkbi:

Anfang 1933 17 Vereine ca. 3.000 Mitglieder
Ende 1933 25 Vereine ca. 8.000 Mitglieder
Anfang 1934 55 Vereine ca. 14.000 Mitglieder
Mitte 1935 136 Vereine ca. 21.500 Mitglieder


Vor 1933 waren gerade Laufdiziplinen die Stärke der Makkabi-Sportler. Jedoch konnten diese nicht gehalten werden, da ihnen die Mittel, wie zum Beispiel Trainingsanlagen fehlten. Dies war der Grund, warum immer mehr die Mannschaftssportarten, wie Fußball und Handball in den Vordergrund rückten.

Der Makkabi-Kreis entwickelte ein neues Ligasystem, da sie von dem allgemeinen Wettkampfbetrieb ausgeschlossen waren.
Das neue System ermöglichte ein Sport- und Spielbetrieb innerhalb des Makkabi-Kreises.
Außerdem konnten die Sportler und Sportlerinnen auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen.
Dies ist auf die jahrelange Führungsarbeit und Mitgliedschaft im Makkabi-Weltverband zurückzuführen.
Aber auch hier spürte man die Willkür der SA und Gestapo. Im August 1933 verhinderten diese die Teilnahme des deutschen Makkabi an der Teilnahme an dem Makkabi-Weltverband-Sportfest in Prag.
Zwischen 1934 und 1936 waren solche Teilnahmen an solchen Versanstaltungen, im Zuge der bevorstehenden Olympischen Spiele, wieder möglich. Z.B. 1935 die Auslandsreise nach Tel Aviv.
Die in Deutschland ausgeführten Hallensportfeste und Meisterschaften des Makkabi fanden Zuspruch.
Sie wurden vor mehreren tausend Zuschauern ausgeführt, was zu diesem Zeitpunkt phänomenal war.
Durch die Auswanderung vieler Juden aus Deutschland wurde der Leistungssport geschwächt. Folge war der Verzicht auf die Leichtathletik-Meisterschaften seit 1935.
Jedoch wurden Junioren- und Jugendmeisterschaften eingeführt, da der Makkabi immer mehr Zuwachs gerade durch den Zusammenschluss mit dem jüdischen Pfadfinderbund Deutschlands und den jüdischen Jungendvereine Deutschlands bekam

Der Sportbund „Schild“:
Nach dem Widerruf des Arierparagraphen am 30.Mai 1933 wurde die Sportabteilung des Schild erweitert zu einem Sportbund.
Der Sportbund „Schild“ war keine autonome Organisation wie der Makkabi.
Er hatte eine enge Verknüpfung mit dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF)
Die ideologische Ausrichtung des Sportbundes war ebenfalls an den RjF angepasst. Beide grenzten sich von der Auswanderungsbestrebung ab. Der Bund versuchte Sportlern die auswandern wollten, ihren Verbleib in den Sportvereinen zu gewährleisten. Das Ziel des Schild war es den Strom ausgeschlossener Sportler besonders Jugendliche in die eigenen Reihen zu lenken.
1934 trifftz der Sportbund „Schild“ das erste Mal auf die Jugendbewegung.
Es entstehen Koorparationen zwischen „Schild“ und dem schwarzen Fähnlein, da beide eng mit dem RjF verbunden sind.
Mitte des Jahres 1934 schließt der „§Schild“ ein gemeinsames Abkommen mit dem Bund Deutsch-jüdischer Jugend (BDjJ) und fordert damit die Jugenderziehung.

Sportliche Aktivitäten des „Schild“
Genau wie beim Makkabi führte die Neugründung von Sportgruppen zu einem extremen Mitgliederzuwachs.
Auch waren die Vereine die unter dem Sportbund „Schild“ liefen auf eigene und verbandsinternen Sportbetrieb angewiesen.
In traditionellen und Massensportarten gab es regionale Wettkämpfe.
Doch auch hier wurde es meist auf Fußball und Handball bezogen.
Die Athleten des „Schild“ hatte nur ein reelles Ziel und das war die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.

Vereins und Mitgliederzahlen des „Schild“

Ende 1933 90 Vereine ca. 7.000 Mitglieder
Mitte 1934 156 Vereine ca. 17.000 Mitglieder
Mitte 1935 197 Vereine ca. 20.000 Mitglieder
Mitte 1936 216 Vereine ca. 21.000 Mitglieder

Weiter Informationen zu den Sportbunden:
1937 wurde ein Schiedsgericht einberufen, da die Koorparation nicht immer die Unterschiede in der Weltanschauung überbrücken konnte.

Die Olympischen Spiele:
Die 11. Olympischen Spiele wurden vom 01. August bis zum 16. August 1936 in Berlin ausgetragen.
Die meisten Wettkämpfe wurden auf dem Olympiagelände ausgetragen, mit dem Olympia Stadion als zentrale Arena.
49 teilnehmende Nationen und insgesamt 3961 Teilnehmer sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord.
Die Nationalsozialisten benutzen die Olympischenspiele als Propagandaforum, um das Bild Deutschlands im Ausland zu verbessern.

Doch zunächst war zu hoffen das die Spiele überhaupt in Deutschland stattfinden, denn nach der Machtübernahme Hitlers und der steigenden Diskriminierung der Juden wurde in der Welt und besonders in den USA eine Welle der Empörung und Verachtung frei, welche zu der Überlegung führte die Spiele zu boykottieren.
Daraufhin beschloss das IOC auf der 32. Tagung 1933, dass sollte die deutsche Regierung nicht bereit sein eine schriftliche Garantieversicherung zu unterzeichnen in der steht, dass die Olympische Idee beibehalten wird und auch Juden die Chance bekommen in das Deutsch-Olympische-Team zukommen, die Spiele in Rom oder Tokio statt finden.
Auf Grund der schon oben genannten Mittel und Wege kam nur eine „halb Jüdin“ in die Olympiamannschaft. Die Fechterin Helene Mayer.
Jedoch gab es auch hierfür Voraussetzungen, zu einem durfte sie keinem jüdischen Sportverein angehören, noch durfte sie sonst etwas mit jüdischem Sport zutun haben.

Bei den Spielen gab es 129 Wettbewerbe in 19 Sportarten
(Basketball, Boxen, Fechten, Fußball, Handball, Gewichtheben, Leichtathletik, Turnen, etc.)

Medaillenspiegel:
1. Deutsches Reich 33 Gold 26 Silber 30 Bronze 89 insg.
2. Vereinigte Staaten 24 Gold 20 Silber 12 Bronze 56 insg.
3. Ungarn 10 Gold 01 Silber 05 Bronze 16 insg.
4. Italien 8 Gold 9 Silber 5 Bronze 22 insg.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Kappe




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