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Sinnesorgane - 2.Version - Referat



Sinnesorgane
1. Allgemein
2. Auge
3. Ohr
4. Haut


Sinnesorgane

Wir erschließen unsere Umwelt mit unseren Sinnen.!

Jedes Sinnesorgan nimmt bestimmte Reize aus der Umwelt war.
In den Sinnesorganen befinden sich bestimmte Sinneszellen die diese Reize ausnehmen.
Nervenkammern leiten sie als elektrische Impulse weiter zum Gehirn.
Im Gehirn werden die Sinneseindrücke als bestimmte Empfindungen verarbeitet.

1. Sinnesorgane und Reize

a) Auge
- Lichtreize

b) Ohr
- akustische Reize ( Schallwellen )

c) Nase
- Geruchsempfindung (mehrere 1000 )
-> blumig und brennslig

d)Zunge
- Geschmacksempfindung (süß | sauer | bitter | salizig )

e) Haut
- Druck-, Schmerz-, Wärme- und Kältereize

f) Muskelspindel
- Veränderung der Muskelspannungen

g) Aorta | Gehirn
- Steuerung der Atmung


2. Das Auge

Die Augen liefern den Menschen die meisten Informationen über unsere Umwelt.
Muss vor schädlichen Einflüsen geschützt werden.

2.1 Organe und Bau

a) Auge
- liegt in einer knöchernen Augenhöhle

b) Augenlid
- schließt das Auge bei Annäherung eines Gegenstandes

c)Wimpern
- Schutz vor Staub und Schmutz

d) Augenbraue
- lenken Schweiß von den Augen ab

e) Tränenflüssigkeit
- sorgt dafür, dass die Hornhaut des Auges nicht austrocknet

f) Hornhaut
- lichtdurchlässig

g) Lederhaut
- Schutz

h) Aderhaut
- Versorgnung des Auges

i) Regenbogenhaut
- Regelung der Lichtintensität durch Verengung | Erweiterung der Pupille

j) Netzhaut
- Aufnahme von Lichtreizen
- Erregungsbildung und Weiterleitung der Erregung
- Zapfen: Farbsehen
- Stäbchen: Hell- und Dunkelsehen

k) Glaskörper
- Strafung der Augenhärte durch inneren Druck

l) Linse
- durch Wölbung oder Abflachung Anpassung an Entfernungen

m) blinder Fleck
- Austrittstelle des Sehnerv

n) gelber Fleck
- Stelle des schärfsten Sehens


2.2 Die Netzhaut

In der Netzhaut befinden sich etwa 100 Millionen lichtempfindliche Lichtsinneszellen.
Sie sind über den Sehnerv mit dem Gehirn verbunden.
An der Stelle, wo der Sehnerv den Augapfel verlässt, liegt der blinde Fleck.
Es gibt 2 Arten von Lichtsinneszellen, Stäbchen und Zäpfchen.
Die längeren, schlanken Stäbchen sind für das Hell-Dunkel-Sehen und das Dämmerungssehen zuständig.
Die Zapfen brauchen viel mehr Licht.
Sie denen dem Farbsehen.
Im Zentrum der Netzhaut gibt es nur Zapfen.
Jeder ist mit einer Nervenfaser verbunden.
Deshalb liegt dort die Stelle des schärfsten Sehens, der gelbe Fleck.

2.3. Blinder- und Gelber Fleck

Am blinden Fleck treten der Sehnerv und die Blutgefäße aus.
Dort gibt es keine Lichtsinneszellen.
Am gelben Fleck, dem 0rt des schärfsten Sehens, verlaufen keine stöhrenden Blutgefäße.


2.4. Der Sehvorgang

Reiz -> Reizaufnahme -> Bildentstehung -> Weiterleitung ins Gehirn -> reelle Wahrnehmung

Die Lichtstrahlen dringen durch Pupille und Linse in das Innere des Auges und werden dabei nach dem Gesetz der 0ptik gebrochen.
Auf der Netzhaut entsteht ein verkleinertes, umgekehrtes und reelles Bild.
Die Aufnahme und Weiterleitung erfolgt von den Zäpfchen und Stäbchenförmigen Sinneszellen in der Netzhaut.
Diese Erregungen werden jetzt über den Sehnerv zum Sehfeld ind Gehirn weitergeleitet.
Hier erfolgt jetzt die reelle Wahrnehmung des Abbildes des betrachtenden Objektes.

a) Adaptation
Die Pupille ist im Hellen kleiner und im Dunkeln größer.
Feine Muskeln in der Regenbogenhaut verändern die Größe der Pupille.

b) Akkommodation
Betrachtest Du einen weit entfernten Gegenstand, so erkennt Du nahe Gegenstände verschwommen und andersrum.
Bei Fernsicht entspannt sich der Ziliarmuskel und bildet einen weiten Ring.
Dadurch werden die Linsenbänder gespannt und ziehen die Augenlinse flach.
- Brechkraft gering
- Strahlengang verlägert; dem entfernten Gegenstand angepasst

Akkommodation ist die Anpassung an Entfernungen


2.5. Räumliches Sehen

Die ca. 10cm auseinanderliegenden Augen nehmen seitlich versetzte Bilder auf.
Im Gehirn entsteht daraus ein räumlicher Bildeintrag.

a) Umwandlung der Reize in Impulse
In den Lichtsinneszellen befinden sich Sehpurpur, ein lichtempfindlicher Farbstoff.
Wird eine Lichtsinneszelle belichtet, zerfällt dieser Farbstoff Sehpurpur.
Dabei wird Energie, als elektrische Impulse, frei.
Diese elektrischen Impulse werden jetzt zum Gehirn weitergeleitet.


2.6. Farbsehen

Wird von den Zapfen der Netzhaut ermöglicht.
3 Arten von Zapfen -> jede ist für eine der 3 Farben ( rot | grün | gelb ) empfindlich.
Aus diesen 3 Farben können alle Farben gemischt werden.
"Weiß" sieht man, wenn alle Arten der Zapfen gleichmäßig gereizt werden.
Bei manchen Menschen ist eine bestimmte Art von Zapfen defekt -> Leiden unter Rot-Grün-Blindheit.
Sie sehen rote und grüne Farben grau.


2.7. Sehfehler und ihre Korrektur

A. Kurzsichtigkeit

a) Merkmale
Man sieht nur auf kurze Entfernung scharf.
Gegenstände in der Ferne werden unscharf gesehen

b) Ursache
Eine zu stark gewölbte Augenlinse.
Ein zu langer Augapfel.
Vor der Netzhaut entsteht ein scharfes Bild.

c) Korrektur
Brechkraft der Linse
muss verringert werden, dadurch wird der Strahlengang verlängert.
Brille mit einer Zersteuungslinse verlängert den Strahlengang und es entsteht ein scharfes Bild bei Fernsicht und auf der Netzhaut.


B. Weitsichtigkeit

a) Merkmale
Können keine nahen Gegenstände sehen, nur wenn sie weit weggehalten werden

b) Ursache
Augapfel ist zu kurz.
Bei Nahansicht würde das scharfe Bild hinter der Netzhaut entstehen.

c) Korrektur
Strahlenganz muss durch eine Brille mit Sammellinse verkürzt werden.


C. Alterssichtigkeit

a) Merkmale
Verlieren mit zunehmenden Alter die Sehfähigkeit und die Elastizität -> kann sich nicht mehr genügend Wölben.

b) Ursache
Wirkung genauso wie von der Weitsichtigkeit

c) Korrektur
Lesebrille | Gleitsichtbrille
Brillengläser korrigieren den jeweiligen Sehfehler, in manchen Fällen jedoch beeindrächtigen sie den Bereich, in den der Betroffene ohne Brille gut sehen kann.
Brechkraft ist im oberen Bereich anders als im unteren.
Häufig verwendet man auch Kontaktlinsen, die direkt auf die Hornhaut gesetzt werden.


2.8. Schutzmaßnahmen

a) Schutzbrille | Sonnenbrille tragen
b) bei Erkrankung sofort zum Arzt


2.9. 0ptische Täuschung

Bilder, die dem Gehirn vom Auge vermittelt werden, vergleicht es mit bereits früher gespeicherten Bildern.
Wiedersprechen die neuen Bilder den bisherigen Erfahrungen, kommt es zu optischen Täuschungen.



3. Ohr

3.1. Hörvorgang

Das Ohr nimmt Schallwellen auf.
Schallwellen werden von der Ohrmuschel aufgenommen und durch den Gehörgang zum Trommelfell geleitet.
Hinter dem Trommelfell liegt das Mittelohr, ein lufterfüllter Hohlraum, den man Paukenhöhle nennt und der über die Ohrtrompete mit dem Rachenraum verbunden ist. ( Druckausgleich )
In der Paukenhöhle liegen die Gehörknöchelchen. ( Hammer | Ambos | Steigbügel )
Sie übertragen die Schwinungen des Trommelfells auf das ovale Fenster (Innenohr)
Hier liegt das eigentliche Hörorgan, die Schnecke.
Die übertragenen pflanzen sich nun als Druckwelle in der Gehörflüssigkeit der Schnecke fort.
Die Wände des heutigen Schneckengangs werden in Schwingungen versetzt.
Auf der Grundmembran des Schneckengangs sitzen ca. 35000 Sinneszellen.
Sie bildern das Hörsinnesorgan, das sogenannte Cortische Organ.
Die Erregungen werden über den Hörnerv zum Hörzentrum des Gehirns weitergeleitet.
Hier werden die Hörempfindungen umgesetzt.

3.2. Teile und Funktion

a) Ohrmuscheln
- nimmt die Schallwellen auf

b) Gehörgang
- leitet die Schallwellen bis zum Trommelfell

c) Trommelfell
- Gerät durch Schallwellen in Schwingung und überträgt diese auf die Gehörknöchelchen.

d) Ohrtrompete
- verbindet das Mittelohr mit dem Rachenraum, ermöglicht den Druckausgleich

e) Gehörknöchelchen
- Übertragen alle Schwingungen auf das Innenohr und verstärken sie

f) Hörsinneszellen
- nehmen den Reiz auf (Schwingungen der Flüssigkeit im Innenohr ) wandelt ihn in ein Nervensystem um

g) Schnecke
- Hörgang im Innenohr, dass die Hörsinneszellen an das Gehirn weiterleitet.


3.3. Lagessinneszellen

Besteht aus zwei mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen in den Vorhofssäckchen.
Lageveränderung der Gallerzschicht verbiegt die Häärchen der Sinneszellen; dadurch werden diese gereizt.
Reize gelangen als elektrische Impulse über Nerven zum Gehirn.
Sie werden dort ausgewerdet und zhu einer Empfindung über die Lage des Körpers verarbeitet.


3.4. Drehsinneszellen

Liegen pberhalb des Lagesinnesorgan.
Bodengänge enthalten Flüssigkeit und sind am Grund erweitert.
In diesen Ampullen befinden sich Sinneszellen.


3.5. Schall

Von Schallquellen gehen Schallwellen aus, die als Luftschwingungen unser Gehirn erreichen.
- Langsame Schw. = tiefer Ton
- Schnelle Schw. = hoher Ton
- Anzahl Schw. = Frequenz (Hz)
Gehör kann nur bestimme Frequenzbereiche empfangen.
- Bei Kindern = 16-20000 HZ
- Bei Erwachsenen= 5000 HZ

- Schwingung mit bestimmter Frequenz = Ton
- Schwingung mit unterschiedl. Frequenz = Klang
- Schwindung mit unregelmäßiger Frequenz= Geräusch
- heftiger, kurzer, starker Schall = Knall

3.6. Lärm

Lärm wird in Dezibel (dB) gemessen.
Ab 10 dB wird die Lautstärke verdoppelt.
60dB wird als Lärm empfunden.
(bewirkt Bluthochdruck, Schlafstöhrungen, verrinerte Konzentration)
Ab 120 dB wird Lärm als shcmerzhaft empfunden.
Durch längere Zeit des Lärms auf das Gehirn, werden Schwingungen so heftig, dass die Hörsinneszellen zerstöhrt werden.
(scherhörig | taub )


4. Haut

4.1. Bau und Funktion

Die Haut ist mit einer Fläche von ca. 1.5m² eines unserer größten Organe.
Sie ist kompliziert gebaut (mehrere Schichten) und hat vielfältige Aufgaben zu erfüllen.
- Schutz und äußere Abgrenzung des Körpers zur Umwelt
- Tasten und Fühlen über Tastkörperchen
- Regulation des Wasser- und Temperaturhaushalts
- Schmerzempfinden über Lamellenkörperchen

a) Haar
- Schutz vor Wärmeverlust und Sonnenstrahlen
- Aufnahme von Berührungsreizen

b) Hornschicht
- Schutz vor Verletzung und Austrocknung

c) Keimschicht
- Bildung von Hautzellen

d) Pigmentschicht
- Schutz vor Sonnenstrahlen | Sonnenbrand

e) Schweißpore
- Kühlung

f) freie Nervenenden
- Berührungsreize, Druck und Schmerz

g) Lammellenkörperchen
- Aufnahme von Druckreizen
- Schmerzempfindung

h) Schweißdrüse
- Schweißproduktion

i) Kältekörperchen
- Aufnahme von Termperaturreiz kalt

j) Wärmekörperchen
- Aufnahme von Termperaturreiz warm

k) Haarmuscheln
- Aufrichten der Haare

l) Talgdrüse
- Produktion von Talg
(Fettstoff

m) Tastkörperchen
- Aufnahme von Berührungsreizen
( Tasten | Fühlen )

n) Fetteinlagerungen
- Druckschutz
- Schutz vor Unterkühlung

o) Arterie & Vene
- Durchblutung
- Versorgung der Haut


4.2. Schutzmaßnahmen

a) Schutz vor UV
- Sonnencremé
- Sonne vermeiden

b) Schutz vor Feuer & heißem Wasser
- Anstand einhalten

c) Reinigung bon Sekreten


4.3. Informationsverarbeitung

Auge, Ohr, Nase, Haut und Zunge sind Organe, die bestimmte Umwelterscheinungen aufnehmen.
Diese Organe bezeichnet man als Sinnesorgane.
Einwirkungen auf dem Körper, die durch chemische Stoffe oder physikalische Vorgänge hervorgerufen werden, bezeichnet man als Reize.
Sie werden nur noch von bestimmten Körperzellen aufgenommen.
Sie liegen entweder auf der gesammten Körperfläche verteilt oder sind in den Sinnesorganen konzentriert.
Veränderungen an Sinneszellen durch Reize werden Erregung genannt.
Sie kann auf Nerven- und Muskelzellen uebertragen werden.
Es erfolgt eine Reaktion.




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