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Seen - Referat



Das Wasser von Flüssen und Bächen sowie Regenwasser sammelt sich in Bodenmulden und bildet Seen, die von Land umgeben sind, so genannte Binnengewässer.
Auch in von Gletschern ausgewachsenen Becken können Seen entstehen, ebenso wie in den Kalksteingebirgen entstanden Vertiefungen.
Manche Seen wurden künstlich angelegt, wie z.B. Stauseen, die durch Staudämme in Flüssen entstanden sind.
Viele Seen wie das Kaspische Meer oder das Tote Meer sind natürliche Seen. Das Kapische Meer im Grenzgebiet zwischen der ehemaligen Sowjetunion und dem Iran ist der größte Binnensee der Welt. Es ist etwa so groß wie Deutschland.
Seen sind oft von fruchtbarem Land umgeben und haben eine reiche Pflanzen- und Tierwelt.
Süßwasserseen sind Trinkwasserspeicher für Städte und Dörfer und bieten vielfältige Sport- und Erholungsmöglichkeiten wie Schwimmen oder Segeln.
Auf den größeren Seen transportieren Schiffe die verschiedensten Güter.
Seen bestehen jedoch nicht ewig, im Laufe vieler Jahre können Schlick- und Pflanzenablagerungen sie in Sümpfe verwandeln.

Salzseen
In abflusslosen Seen wie dem Toten Meer zwischen Israel und Jordanien reichert sich Salz an.
Das Wasser ist so salzig und hat dadurch so viel Auftrieb, dass man ohne Schwimmbewegungen darin getragen wird.

Kraterseen
Wenn Vulkankrater, wie der Mount Mazama in den USA, sich mit Regenwasser füllen, entstehen Kraterseen oder Maare.
Mit 589 m ist der Mount Mazama der tiefste in den Vereinigten Staaten.

Süßwasserseen
Im Gegensatz zu den Meeren sind Binnenseen nicht salzig, weil die meisten von Flüssen gespeist werden und in diese wieder abfließen.
Die größte Süßwasserseenplatte wird von den "Großen Seen" im Grenzgebiet der Vereinigten Staaten zu Kanada gebildet.

Lebensstadien eines Sees
Seen sind veränderliche Landschaftsmerkmale. Manche entstehen und verschwinden mit dem Ansteigen und Absinken des Wassers, andere füllen sich langsam mit Erde und Gestein, das oberhalb der Seen ausgewaschen wird, und wieder andere werden durch einen als Abfluss wirkenden Fluss trockengelegt

1.) Der junge See
Ein Fluss füllt eine Bodenmulde auf, sodass sich ein See bildet.
Das Flusswasser strömt hindurch und verlässt den See zum Teil wieder durch einen Abfluss.

2.) Der schrumpfende See
Ein Fluss führt feines Erdmaterial mit sich, das im See zu Boden sinkt. Mit dem Wachsen dieser Erdschicht verlandet der See zuerst im Uferbereich.

3.) Das Verschwinden des Sees
Die Schlammschicht wächst weiter, es geidehen Pflanzen, und die Ablagerungen werden allmählich zu Land. Dies setzt sich fort, bis der See verschwunden ist.

Sümpfe
Die Everglades sind ein weites Sumpfgebiet im US-Bundesstaat Florida.
Sümpfe bilden sich z.B. am Ufer von Seen, wo der Boden sich in mit Wasser vollsaugt oder von seichtem Wasser bedeckt wird.
Sie entstehen auch dort, wo Stauwasser im Boden nicht abfließen kann.




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