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Scientology - 4.Version - Referat



Scientology

1. Was ist Scientology?
2. L.R. Hubbard
3. Geschichte
4. Glaube
5. Ziele
6. Kurssystem
7. Anwerbung von neuen Mitgliedern
8. Lebenslauf einer Scientologin
9. Umgang mit Kritikern
10. Meine Meinung

1. Was ist Scientology
Scientology selbst beschreibt sich als “applied religious philosophy”, als “angewandte religiöse Philosophie”. Wie man schon aus dieser Definition sehen kann, ist Scientology sowohl eine Bezeichnung für eine Philosophie, als auch der Name für eine Religion. Inwieweit man daraus folgend Scientology auch als Kirche bezeichnen kann ist natürlich weitgehend umstritten, insbesondere was steuerrechtliche Fragen in den USA angeht. So ist Scientology am 1. Oktober 1993 in den USA offiziell als Kirche anerkannt worden und erhielt den steuerbefreienden Status einer jeden Organisation für soziale Verbesserung. Ob man Scientology wirklich als “gemeinnützige Kirche” beschreiben sollte, ist allerdings äußerst fragwürdig.
Das Wort Scientology setzt sich aus dem lat. Begriff “scio” und dem griech. Begriff “logos” zusammen und bedeutet soviel wie “Wissen über das Wissen” oder “wissen, wie man weiß”.
2. L.R.Hubbard

Lafayette Ron Hubbard ist der Gründer von Scientology. Die Lehren und alles was in Scientology praktiziert wird geht auf Hubbard zurück. Er wurde am 13.3.1911 in Georgia geboren und war ein richtiges Wunderkind.1938 Macht er sich als Autor einen Namen. Nach intensiven Forschungen und vielen Reisen schreib er schließlich 1950 Dianetik, sein berühmtestes Werk. Am 24.1.86 stirbt Hubbard nach einem Schlaganfall. Hubbards Ziel war es herauszufinden, wie der menschliche Verstand funktioniert. Dies beschreibt er in seinem Buch Dianetik, in dem auch seine Heilungsmethode erklärt ist.
Um seinen Charakter etwas zu kennen und somit Scientology besser zu verstehen hier 2 Zitate:
• „Wenn man wirklich Millionen machen will ist der schnellste Weg der, eine eigene Religion zu gründen“
• „Mache Geld, mache mehr Geld, lass andere produzieren um noch mehr Geld zu machen.“

3. Entstehung

Nachdem Hubbard sein Buch Dianetik auf den Markt brachte, merkten viele das sie alleine mit dem Buch nicht viel anfangen konnten, da zu viele Fachausdrücke benutzt wurden. Also gründete Hubbard die ersten Dianetik Zentren, in denen man sich helfen lassen konnte. Nach und nach fand Hubbard auf seiner Reise in die Welt des Menschlichen Verstandes immer mehr Anhänger die seine Bücher und Gedanken studierten. Sie sahen sich als Anhänger einer neuen Wissenschaft- und Religion. So wurde 1954 die erste Scientology-Church in Los Angeles gegründet.

4. Glaube/ Ideologie

Scientologen sind Gnostiker das bedeutet, sie wissen, was sie wissen. Sie glauben an drei Dinge:
1. Weisheit
2. gute Gesundheit
3. Unsterblichkeit
Sie glauben, dass der Geist gerettet werden kann und nur der Geist den Körper retten oder heilen kann. Weiterhin glauben sie, das fremde Wesen vor 95.000 000 Jahren ein Überbevölkerungsproblem hatten und daher zur Erde kamen und die Erdbewohner „unrein“ machten. Darunter leidet der Mensch noch heute und muss „rehabilitiert“ werden. Dies wird im Buch „Dianetik- Die Moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ beschrieben.


Dieses Buch von Hubbard sagt aus: “Sowohl aufgrund seiner persönlichen
Lebensgeschichte trägt jeder Mensch sog. Aberrationen, d.h.
Behinderungen im geistig- psychischen Bereich, bzw.
Defizite, mit sich, die die Entfaltung seiner persönlichen und geistigen
Kräfte lähmen. Diese Behinderungen sind im Unterbewusstsein
in Form sog. Engramme eingegraben.“
Die verschiedenen Techniken und Kurse, die Scientology anbietet, haben nun das Ziel, diese Defizite auszulöschen, so dass der Mensch ein „geklärter“ Mensch wird, ein sog. Clear.

5. Ziele

Die gesamte Menschheit für Scientology zu gewinnen, ist laut Hubbard die „einzige Rettung für diesen Planeten“ und zugleich eines der Ziele der Scientology. Scientology-intern ist das Motto „ Mache Geld, mache mehr Geld, lass andere produzieren um noch mehr Geld zu machen“ passend, da diese religiös getarnte Organisation in Wirklichkeit auf das Geld der Mitglieder aus ist (insgesamt 8 Millionen ) . Diese Organisation erzielt einen Jahresumsatz von über 80 Millionen Euro allein in Deutschland. Dabei wird unter anderem oft von Steuerhinterziehung und sonstigen Illegalitäten gesprochen. Des Weiteren ist diese Organisation darauf aus, Firmen mit scientologischen Grundsätzen zu unterwandern und diese in ihre eigene Wirtschaftliche Organisation zu integrieren.

6. Das Kurssystem

Das Ziel des Clear und OT kann nur über eine Reihe von Kursen bei einer der Scientology-Organisationen erreicht werden. So ist Scientology in. „ihrem Erscheinungsbild in erster Linie ein Geschäftsunternehmen’ das gegen hohe Bezahlung Techniken und Kurse zur Selbstbefreiung anbietet“. Geworben wird mit einem kostenlosen „Persönlichkeitstest“, der 200 Fragen umfasst und, von Scientology-Mitarbeitern ausgewertet, die für diese Tätigkeit nur interne Ausbildung haben, die Testpersonen über die unzähligen Kurse auf die „Brücke zur völligen Freiheit“ führen soll. Von manchen werden Zweifel angemeldet, ob die gezeigte Auswertung die eigentlichen Testergebnisse wiedergibt. In der Regel steht am Beginn ein sog. Kommunikationskurs, dem sich meist der „Purification Rundown“ anschließt (Reinigungsvorgang, Saunagänge mit hohen Vitamingaben, die eigens bezahlt werden müssen. Preis:ca 2000. Danach kommt das eigentliche Verfahren, genannt Auditing ( lat audire: zuhören) Hierbei werden durch eine bestimmte Fragetechnik und ein E-meter (Lügendetektor) die sog. Engramme gefunden und gelöscht.
Eine Führungsstruktur (,’Totale Freiheit erfordert totale Disziplin“) sorgt für
eine permanente Kontrolle von oben nach unten mit einem perfekten Berichts- und Überwachungssystem. Das internationale Management ist der Führungsstab; er ist zuständig für Strategien und Programme, die vom FLAG-Büro (Clearwater) auszuführen sind. Von dort beziehen die kontinentalen Verbindungsbüros ihre Anordnungen und geben sie an die lokalen Organisationen und Missionen weiter. Weltweit sollen es ca. 600 sein. Jede Organisation hat wiederum verschiedene~ Aufgabenbereiche, z.B. Personalbereich und Ethik, Finanzbereich usw.

7. Anwerbung von Mitgliedern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Scientologen neue Mitglieder anwerben. Meistens jedoch ahnt der Neuling nichts von dem, was auf ihn zukommt. Am Anfang steht meist ein Persönlichkeitstest mit 200 Fragen ( Oxford Persönlichkeitsanalyse). Durch diesen Test erfahren die Scientologen, wie sie ihr „Opfer“ weiter bearbeiten müssen. Nach dem Test wird dem Neuling lang und breit erklärt was für Persönlichkeitsdefizite er hat und natürlich wie er diese beheben kann. Lässt sich dieser auf einen „Schnupperkurs“ ein, hat er verloren. Meist ist es jedoch so, dass ihnen keine andere Wahl gelassen wird, einen solchen zu machen. Nun ist er im Teufelskreis Scientology gefangen, und wird erhebliche Probleme bekommen da wieder herauszukommen.

8. Scientology und Kritik

Scientology akzeptiert keine Auseinandersetzung über ihre Ziele und Methoden. Grundlage dieser Haltung ist ihr Anspruch auf Weltbeherrschung. Nur Scientology hat den Weg und die Psycho- und Sozial-Technologie, um die Erde - ja das ganze Universum - vor dem Untergang zu retten. Wer sich diesem Auftrag in den Weg stellt, wird zum „Feind des Überlebens“ der Menschheit, was - laut Hubbard - den Kampf mit allen Mitteln gegen Kritiker rechtfertigt, zumal diese in die Gruppe der „Psychotiker“ und „destruktiv antisozialen Personen“ gehören sollen. Der Scientology-Gründer hat dafür die Lehre der „Suppressive Persons“ - SP - („Unterdrückerische Personen“) entwickelt. Alles, was sich Scientology in den Weg stellt, ist ein „unterdrückerischer“ Akt einer „Unterdrückerischen Person“. Von Hubbard wird die „Unterdrückerische Person“ nicht nur einer antisozialen Person gleich gesetzt, sondern sie ist darüber hinaus schlechthin der Anti-Scientologe.
Um Feinde der Scientology auszukundschaften, einzuschüchtern und mundtot zu machen, hat die Organisation einen eigenen Geheimdienst, das so genannte „Büro für Spezielle
Angelegenheiten“ (englisch: „Office of Special Affairs“ -OSA-). Eine weitere Aufgabe des OSA ist es, „die Regierung gefügig zu machen, d.h. sie in einen Zustand zu versetzen,
in dem sie völlig mit den Zielen von Scientology übereinstimmt“
9. Lebenslauf

Beispiel : Lisa McPherson (*10.2.59 12.5.95)

Mit ca. 18 Jahren kam Lisa zu Scientology, als sie 36 wurde, beschloss sie auszusteigen um ein neues Leben zu beginnen.
Als sie kurz darauf leicht verletzt im Krankenhaus lag, wurde sie –trotz ärztlichen Verbots- von ihren Scientology-Freunden aus dem Krankenhaus geholt und in ein Hotel gebracht. Dieses Hotel war speziell für Scientologen um dort ihre Methoden durchzuführen. Lisa kam in ein Isolationszimmer, wo immer ein Scientologe Wache hielt und sie mit Nahrung und Vitaminpräparaten versorgte. Ihre Nahrung bestand aus Bananen und Vitaminpillen, das Trinken aus Proteingetränken. Nach einem Tag bekam sie Psychosen. Ihr wurde die Nahrung am Ende eingeflößt, da sie nichts mehr essen wollte. Als es ihr immer schlechter ging und sie –vermutlich- schon seit einem Tag im Koma lag, entschlossen sich die Anwesenden sie in ein Krankenhaus zu bringen. Als sie dort ankamen konnte der Arzt nur noch ihren Tod feststellen. Später bei ihrer Autopsie fand man an ihren Händen Bisswunden die von Kakerlaken stammten. Die Todesursache war eine nichtbehandelte Meningitis (Hirnhautentzündung) .





Quellen: Internet: www.whyaretheydead.net
http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology
http://www.sekten-info.de/fr-index.htm
Bücher: Renate Hartwig : -Scientology-Ich klage an
-Scientology- die Zeitbombe in der wirtschaft





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