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Schwimmen - Referat







Schwimmen



Schwimmen ist die 2. beliebteste Sportart in Deutschland.
Umfragen zufolge geht die Hälfte aller Deutschen Bundesbürger mindestens einmal pro Monat schwimmen.

Schwimmen ist einer der gesündesten Sportarten. Es verbessert die Durchblutung aller Muskeln, regt den Kreislauf an, beansprucht viele unterschiedliche Muskelpartien und verhilft zu einem gleichmäßig straffen Körper.
Schwimmen hilft auch bei Haltungsschäden, Verspannungen und Gelenkproblemen und unterstützt dich bei der Stressbewältigung


Die vier Schwimmstiele:
Es gibt verschiedene Schwimmarten, die gebräuchlichsten sind:
• Schmetterling, das seit 1953 eigenständiger Wettbewerb ist und sich aus dem Brustschwimmen entwickelt hat.
• Delfin, die meistens bei Schmetterlingwettbewerben geschwommen wird und sich im Beinschlag (Doppelschlag) vom Schmetterling unterscheidet
• Rücken
• Brust, die schwierigste Schwimmart. Gelegentlich noch fälschlicherweise als Anfangsschwimmart gelehrt (Grund ist mangelhafte Ausbildung der Schwimmaufsichten). Im Wettkampfsport unterscheidet sich der Stil drastisch von der konventionellen Technik.
• Kraul, das meistens in den Freistilwettbeweben geschwommen wird. Kraulschwimmen ist die grundlegendste Schwimmart, auf die Rücken, Delfin und Schmetterling basieren. Sie ist deshalb als Erste zu lehren.
• Altdeutsch-Rücken, bei dem quasi auf dem Rücken die Brustbewegung ausgeführt wird. Da es dabei zu Belastungsspitzen im unteren Rücken (Überdehnung, also Hohlrückenbildung) kommt und der Brustbeinschlag für die Innenmenisken belastend ist, sollte eher eine rückenschonendere Variante ausgeführt werden.


Risiken:


Die Verletzungsrate beim schwimmen ist sehr gering, dennoch ist eine korrekte, saubere Technik äußerst wichtig, um negative Auswirkungen zu vermeiden.

Wird zum Beispiel beim Brustschwimmen mit erhobenem Kopf geschwommen oder nicht unter Wasser ausgeatmet, führt das zu einer Überbelastung der Hals- und Brustwirbelsäule, was zu Verspannungen führt. Die "Schere"(= beide Beine arbeiten nicht synchron und das eine Bein ist meist tiefer als das andere) kann zum "Brustschwimmerknie", Schmerzen an der Innenseite des Knies, führen.
Das wirbelsäulenfreundliche Rückenschwimmen dagegen ist leicht zu erlernen, jedoch ist für Viele aufgrund mangelnder Schulterbeweglichkeit ein Armzug über die Schulterachse hinaus schwer ausführbar.
Beim Delphinschwimmen treten häufig Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule auf und auch die Hohlkreuzbildung. Das Erlernen der richtigen Technik ist allerdings ziemlich schwer.
Beim Kraulschwimmen kann der intensive Armdruck zur Bildung der „Schwimmerschulter" (Überbelastung) führen.



Wenden


Der Erfinder war sehr wahrscheinlich David A. Gainey, der in den 40er Jahren an der Arthur Hill High School in Saginaw, Michigan, Englisch unterrichtete. Obwohl Gainey selber nicht schwimmen konnte, wurde er vom Schulleiter beauftragt die Schulmannschaft zu trainieren. Die Schule hatte selber kein Becken aber das Team konnte den 20-Yard-Pool des YMCA benutzen.

Um mehr Schwimmer in den begrenzten Platz zu bringen, ließ er sie zu viert oder zu fünft in einer Bahn im Kreis herum schwimmen. Damit konnten seine "Boys" genügend Strecken zurücklegen und Mitte der 40er-Jahre gewann die Schule den Meistertitel im Staat Michigan.





Beim Kraulschwimmen:


1. Die Kippwende:
• Bereits vor dem Wendevorgang nimmt
der Schwimmer eine leichte Seitlage ein.
• Nach dem Anschlag mit einer Hand beugt
sich der Arm und die Beine hocken seitlich an die Wand
• Mit dem Abdruck schwingt der Anschlagarm
bogenförmig über den Kopf in das Wasser.
• Vor dem Abstoß in Seitenlage werden die Armen gestreckt.
Mit dem Abstoß werden die Arme an die Ohren gedrückt.
• Nach zwei, drei Delfinbeinschlägen kommt der Körper wieder in die normale Schwimmlage

2. Die Rollwende
• Der schwimmer gleitet an die Wand und drückt den Kopf auf die Brust
• Dann vollzieht er eine Art „Purzelbaum“:
• Die fast gestreckten Beine schwingen zur Wand
• Dort werden sie gehockt, die Hände über dem Kopf
steuern eine seitliche Drehung
• Die Beine müssen seitlich an die Wand gestellt werden
• Vor dem Abstoß ist der Körper in Seitenlage,
die Füße sind hüftbreit an die Wand gestemmt und
beide Hände über dem Kopf.
• Beim Abstoß und Gleiten dreht der Körper
in die Brustlage Die Beinbewegung setzt wieder ein.


Beim Brustschwimmen:
• Der Schwimmer schwimmt auf die Wand zu und muss mit beiden Händen die Wand berühren
• Dann schwingt er einen Anschlagarm bogenförmig über den Kopf in das Wasser
• Er stößt sich seitlich von der Wand ab und dreht sich während der Gleitphase langsam wieder in Bauchlage, in die normale Schwimmlage


Beim Delphinschwimmen:
• Siehe Brustschwimmen

Beim Rückenschwimmen:
• Ca. 3-4m vor der Wand dreht sich der Schwimmer in Bauchlage
• Macht eine Art „Purzelbaum“ und stößt sich in Rückenlage von der Wand ab
• Nach zwei, drei Delfinbeinschlägen (in Rückenlage) kommt der Körper wieder in die normale Schwimmlage



Risiken:


Die Verletzungsrate beim schwimmen ist sehr gering, dennoch ist eine korrekte, saubere Technik äußerst wichtig, um negative Auswirkungen zu vermeiden.

Wird zum Beispiel beim Brustschwimmen mit erhobenem Kopf geschwommen oder nicht unter Wasser ausgeatmet, führt das zu einer Überbelastung der Hals- und Brustwirbelsäule, was zu Verspannungen führt. Die "Schere"(= beide Beine arbeiten nicht synchron und das eine Bein ist meist tiefer als das andere) kann zum "Brustschwimmerknie", Schmerzen an der Innenseite des Knies, führen.
Das wirbelsäulenfreundliche Rückenschwimmen dagegen ist leicht zu erlernen, jedoch ist für Viele aufgrund mangelnder Schulterbeweglichkeit ein Armzug über die Schulterachse hinaus schwer ausführbar.
Beim Delphinschwimmen treten häufig Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule auf und auch die Hohlkreuzbildung. Das Erlernen der richtigen Technik ist allerdings ziemlich schwer.
Beim Kraulschwimmen kann der intensive Armdruck zur Bildung der „Schwimmerschulter" (Überbelastung) führen.




Einige Hilfsmittel zum Verbessern der Vorschubekraft:

-Flossen (an den Füßen)

-Paddels (an den Händen)

-Pullkick (eine Art Scwimmbrett)





Geschichte des Schwimmens

Die klassischen Kulturen hinterliessen uns zahlreiche Zeugnisse über ihre Schwimmfähigkeiten. Reliefe aus einem altägyptischen Grab aus der Zeit von 2000 v. Chr. zeigt einen dem Kraul ähnliche Schwimmart mit Armzügen über Wasser. Die Assyrer hielten Brustschwimmer in Form von Steinreliefs fest. Die Hethiter, Minoer und andere Frühkulturen hinterliessen uns darüber hinaus eine Vielzahl von Malereien mit Schwimmern und Tauchern.

Auch in der Bibel wird auf die Fortbewegung im Wasser Bezug genommen, beispielsweise in Ezechiel 47:5, Apostelgeschichte 27:42 und Jesaja 25:11. Das Wettkampfschwimmen ist in japanischen Quellen seit 36 v. Chr. belegt, als der erste bekannte Schwimmwettkampf duchgeführt wurde.

Die erste schriftliche Quelle stammt aus dem Jahr 1538, als der deutsche Gelehrte Nicolas Wynman seine Gedanken zum Schwimmen festhielt. 1669 wurde das erste Buch über das Schwimmen, "l'art de natation", vom Franzosen Thévénot verfasst; er beschrieb zum ersten Mal das Brustschwimmen, bei dem der Kopf zum Wasser herausschaut und die Arme unter Wasser zurückgeführt werden. Diese Schwimmart verleihe dem Schwimmer auch im bewegten Wasser gute Stabilität. Eine englische Übersetzung von Thévénots Buch ist schuld daran, dass sich die Brusttechnik in den folgenden Jahrhunderten als Standardstil weltweit durchsetzte. Die Briten sind wahrscheinlich die ersten, die das Schwimmen im Sinne eines Sports verstanden. 1837 entwickelte sich in den ersten Hallenbädern Londons das moderne Wettkampfschwimmen. Die National Swimming Society legte die ersten Wettkampfregeln fest. Geschwommen wurde entweder Brust- oder Seitenschwimmen. 1844 nahmen amerikanische Gäste an einem Londoner Meeting teil. Flying Gull ("Fliegende Möve") schwamm 39.6 m in 30 Sekunden und gewann gegen "Tabak" - logischerweise - die Medaille. Ihre Schwimmtechnik wurde beschrieben wie "das Wasser wie eine Windmühle mit den Armen dreschend" und die Beine "mit einer Auf- und Abbewegung tretend". Diese urform des Kraul war zwar in diesem Rennen entscheidend, aber die Engländer zogen den Bruststil für die Wettkämpfe weiterhin vor. Die Engländer kämpften auch gerne gegen die Natur. 1875 bezwang Captain Webb als Erster den Kanal. Im Bruststil benötigte er für die 21 Stunden und 45 Minuten. Die erste Kanalschwimmerin Gertrude Ederle hielt nach 1926 lange den Kanalrekord. Im 19. Jh. entwickelten sich eine Vielzahl von Schwimmarten. Das Seitenschwimmen, bei dem die Schwimmerin, der Schwimmer auf der Seite liegt, wurde bald modifiziert: Der höher liegende Arm konnte über das Wasser schneller nach vorne geführt werden. Die Beine wurden ziemlich unkoordiniert zusammengepresst. Im Jahr 1895 schwamm der Engländer J. H. Thayers im Seitenschwimmen 100 Yards in 1:02.50 (entsprechende 100-m-Zeit 1:08.38). John Trudgen entwickelte das Hand-über-Hand-Schwimmen, Trudgen genannt. Er schaute diese 1873 in England eingeführte Schwimmart südamerikanischen Indianern ab. Die Arme wurden aus dem Wasser nach vorne geführt, ähnlich wie beim Seitenschwimmen, nur wechselte man stets von einer auf die andere Seite hin und her und führte einen Schwerenbeinschlag zu jedem zweiten Armzug aus. Von dieser Schwimmart zum Kraul war es nur noch ein Schritt. Der Beinschlag wurde variiert, bei jedem Armzug ein Beinschlag oder abwechslungsweise ein Scherenbeinschlag und ein Kraulbeinschlag.
F. V. C. Lane trudgte 1901 die 100 Yards in 1:00.0 (100 m in 1:05.64). Das Freizeitschwimmen wurde Ende des 19. Jh. sehr beliebt. Der erste fürs Publikum zugängliche Pool in den USA wurde 187 in Brookline, Massachusetts gebaut. Bald danach folgten New York City mit den damals "Bäder" genannten Einrichtungen. In den 1920er Jahren, beim ersten Bäderboom, entstanden in den USA 1000e von Pools darunter zahlreiche private "estate pools" im eigenen Garten. In der Schweiz wurde 1900 in Winterthur mit der "Badewannenmoschee" das Erste und 1908 das Volksbad als vermutlich zweites Hallenbad in St. Gallen eröffnet. Das älteste Schwimmbad der Schweiz stand von 1927-1971 in Hofwyl im Kanton Bern. Das In den USA sind heute etwa 6.5 Millionen Pools vorhanden. Heute gibts fast überall Schwimmbecken. Gemeinden und Städte, Schulen, Hotels u.s.w. verfügen über Becken. Darüber hinaus gibt es Vergnügungsbäder mit Rutschbahnen, Wellenanlagen, die Leute anziehen, die neben dem Wasser auch noch den Nervenkitzel suchen. Das Schwimmen im Meer, in Seen und Flüssen ist trotz den Bädern nach wie vor sehr populär.

Parallel zur Zunahme der Anzahl Bäder haben auch die Aktivitäten in und auf dem Wasser zugenommen: Der Bootsport, Wasserskifahren, Schnorcheln und Tauchen, Windsurfen, Fischen und eine Vielzahl von Spielen - von Fangen bis zum Wasserball - sind zunehmend beliebt, genauso wie erholende Massnahmen wie heisse Bäder, Sauna, Whirlpools, die oft in Kombination mit Schwimmbädern anzutreffen sind. Das Freizeitschwimmen hat auch einen grossen gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Familienbande und nachbarschaftliche Beziehungen werden gestärkt durch Wochenende in Bädern und am Strand, Urlaub an Bergseen, Poolparties oder einfach die Kinder aus der Nachbarschaft bei sich im Pool zu haben. Die regenerierende Wirkung des Wassers wurde schon in der Antike u.a. von den Griechen und Römern erkannt: Alle entwickelten Kulturen kannten die "Badekultur". Die Römer schrieben die "Gesundheit komme aus dem Wasser" auf die Wände von öffentlichen Bädern.

In unserer Zeit wurde die Bedeutung von aerober Belastung und der Vorteil von sportlichen Übungen im Wasser bekannt. Wassersport führt zu weniger Belastungen und Verletzungen von Sehnen und Gelenken. Forschungsarbeiten in den 60er Jahren zu den Themen Konditionstraining und Aerobics revolutionierten den Wasser- und die meisten anderen Sportarten. Die Betonung verschob sich von der Muskelentwicklung zur auf der kardiovaskulären Belastung. Die Fitness fokussiert sich heute auf die Pulsrate, Widerstandskraft, Überbelastung, Stoffwechsel und andere Aspekte. Obwohl der Mensch seit Urzeiten schwimmt, wurden die Stilarten erst in den letzten 100 Jahren verfeinert. Das Wettkampfschwimmen, insbesondere die modernen Olympischen Spiele seit 1896 (Athen) erhöhten das Interesse an der Schwimmtechnik. Die wissenschaftliche Untersuchung der Schwimmtechnik half mit, diese zu verfeinern, grössere Geschwindigkeiten zu erzielen und den Vortrieb im Wasser zu verstehen. Die Inffiezienz des "Trudgens" brachte den Australier Richard Cavill dazu mit Neuem zu experimentieren. Er beobachtete die Einheimischen auf den Solomoninseln, die den Kraulbeinschlag mit dem Überwasserarmzug kombinierten. Cavill verwendete diese Stilart 1902 an der Internationalen Meisterschaft und senkte den Weltrekord über 100 Yards auf 58.4 Sekunden (100 m in 1:03.89). Diese Schwimmart wurde unter dem Namen Australischer Crawl bekannt. Die Schwimmforschung half auch der Entwicklung des Brustschwimmens. Obwohl andere Schwimmarten schneller sind, ist das Brustschwimmen immer noch eine Wettkampfschwimmart. Bis in die 50er Jahre war das Brustschwimmen die einzige Schwimmart, die genau festgelegt war. Dadurch, die Rückführung der Arme unter Wasser nach vorne wirkt geschwindigkeitsbegrenzend.

1934 fand David Armbruster, Trainer an der Universität von Iowa, etwas Neues heraus: Beide Arme konnten gleichzeitig über Wasser nach vorne zurückgeführt werden. Dieses "Schmettern" erhöhte die Schwimmgeschwindigkeit, kostete aber mehr Trainingsaufwand und Kondition. 1935 schwamm Jack Sieg, ebenfalls von der Universität von Iowa, auf der Seite, mit den Beinen wie mit einem Fischschwanz schlagend. Er konnte das schließlich auch auf dem Bauch. Armbruster und Sieg kombinierten das Schmettern der Arme und den Beinschlag bis die Koordination saß: Das Delfinschwimmen, wie es eigentlich heißen sollte, war geboren. Mit zwei Delfinkicks pro Armzug schwamm Sieg damals die 100 Yards in 1:00.2 (100 m in 1:05.85).

Doch damals sagte man dem noch Schmetterlings-Brustschwimmen, es war schneller als das normale Brustschwimmen und wurde an Schwimmwettkämpfen als Regelwidrigkeit nicht toleriert. 20 Jahre lang brauchten die Meister-Brustschwimmer einzig die Überwasserform des Armzugs in Kombination mit einem verkürzten Brustbeinschlag. Erst Ende der 50er Jahre wurde der Delfinkick als eigene Schwimmart legalisiert. Viele Schwimmer sagen, das Schlängeln sei der Schlüssel für die Schwimmart, und jemand, der die Wellenbewegung beherrsche, könne das Delfinschwimmen leichter lernen.
Die beste Methode, um die Technikverfeinerungen und -änderungen der Schwimmer in Bezug auf eine Verbesserung zu testen, ist der Vergleich an einem Wettkampf. Das ist der Grund, warum auf Geschwindigkeit und Ausdauer so großer Wert gelegt wird. Alfred Hajos gewann die erste Männer-Goldmedaille im Schwimmen an Olympischen Spielen, nämlich 1896 in Athen. Seine 100-m-Freistilzeit betrug 1:22.2. Der Weltrekord wurde seither laufend verbessert.

Bekannt als olympische Schwimmer wurden Weissmüller und Spitz. Johnny Weissmüller gewann 5 olympische Medaillen und verlor in seiner 10-jährigen Karriere kein einziges Rennen. Mark Spitz brachte es allein an den olympischen Spielen in München 1972 auf sieben Goldmedaillen - mehr als alle anderen Schwimmer in der Geschichte der olympischen Spiele.

An den ersten modernen olympischen Spielen gab es nur 4 Schwimmwettkämpfe, drei davon Freistil. An den zweiten olympischen Spielen 1900 in Paris wurden drei unübliche Schwimmwettkämpfe durchgeführt. Einer war ein Hindernisschwimmen, ein zweiter ein Unterwasserausdauerschwimmen und der dritte ein 4'000-m-Schwimmen. Alle drei Wettkampfformen wurden später nicht mehr durchgeführt.

Aus verschiedenen Gründen waren Frauen an den ersten olympischen Spielen ausgeschlossen. Pierre de Coubertin, der Gründer der modernen olympischen Bewegung war im Einklang mit der viktorianischen Zeit der festen Überzeugung, dass Frauen zu zerbrechlich für den Wettkampfsport seien [Frauensport im 19. Jahrhundert: Die Etikette verletzt und die Gesundheit gefährdet]. 1900 durften Frauen im Tennis und Golf mitspielen, weil diese beiden Sportarten in Europa sehr beliebt waren (bis zur Gründung des IOC konnte das Gastland die Sportarten bestimmen).

1912 durften die Frauen erstmals auf Drängen einer Gruppe von Leuten mitschwimmen, die sich nachher als IOC etablierten.

Schwimmen an olympischen Spielen begann sehr bescheiden mit 4 Wettkämpfen. Heute sind es 32, je 16 für Frauen und Männer. Auch das Behindertenschwimmen hat eine lange Geschichte hinter sich. 1924 führte das Internationale Komitee für Taubstummensport die ersten Sommer-Weltspiele für Taubstumme durch. Athleten mit geistiger Behinderung nahmen zum ersten Mal 1968 an einer Sommerolympiade teil.

In Sydney 2000 gab es insgesamt je 22 Wettkämpfe für Frauen und Männer. Im Gegensatz zum Walking und anderen Fortbewegungsmethoeden, ist das Schwimmen keine natürliche Fortbewegungsart des Menschen. Eine stehende Position an Land lässt sich nicht ohne Weiteres auf eine legende Position im Wasser übertragen. Darum haben im Laufe der Geschichte so viele Leute mit verschiedenen Lösungsansätzen experimentiert, um besser zu Schwimmen. Der Grund für die Vielzahl von Schwimmarten liegt in der Natur der Hüft- und Schultergelenke: Kugel und Pfanne im Hüft- und Schultergelenk.

Die ersten Schwimmer experimentierten mit Versuch und Irrtum und beobachteten Andere. 1928 filmte David Armbruster zum ersten Mal überhaupt. Auch die Japaner filmten und studierten Weltklasseathleten unter Wasser, um ihre Schwimmtechnik zu studieren. Sie photographierten und studierten Weltklasseathleten und verwendeten die Erkenntnisse, um das Team zu formieren, das 1932 die olympischen Spiele dominierte. Das war gleichzeitig der Beginn der Forschung über die Schwimmtechnik.

Zur gleichen Zeit erkannten Andere die Rolle der Kondition. Die Spiele von 1956 in Melbourne zeigten klar die Rolle des Konditionstrainings auf. Das australische Team zeigte das deutsch und deutlich. Der fantastische Erfolg der Australier war einzig auf das Konditionstraining zurückzuführen, nicht die Schwimmtechnik. In den USA begann man Trainingsprogramme von Läufern zu übernehmen, welche es erlaubten, die 4-Minuten-Grenze für die Meile zu brechen. Es handelte sich um die Intervallmethoden.

Heute liegt das Schwergewicht der Forschung auf der Untersuchung und Senkung des hydrodynamischen Widerstandes. Die Pioniere auf diesem Gebiet sind James Counsilman, Charles Silvia, und Ernest Maglischo, die die Schwimmtechnik mit ihren Untersuchungen revolutioniert haben.

Das verbesserte Verständnis für die Rolle der Schwimmtechnik trug zur Verbesserung der geschwommenen Zeiten wesentlich bei.





Sonstiges:Die Kanzahl der Kinder unter 14 Jahren nimmt seit Jahren stetig zu. ss der Anteil der Kinder unter 14 Jahren, die nicht schwimmen köen, seit Jahren stetig zunimmt. Soweit verlässliche Statistiken vorliegen, beträgtder Anteil der Nichtschwimmer in dieser Altersgruppe teißise bis zu 30 %.




















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