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Schneeflocken - Referat



Schneeflocken sind wahre Wunderwerke, keine ist so wie die andere. Ein Kügelchen aus Staub und Wasser formt sich immer wieder um, bis ein Urkristall mit einer sechseckigen Grundfläche entsteht. Der Ausgangspunkt jedes Schneekristalls. Am 15. Januar 1885 bricht Wilson Alwyn in Freudentränen aus. Der einfache Bauer, gwrademal 19 Jahre alt, hat als Hobby Schneeflocken- Fotografieren. Ihm gelang es am Tag des angegebenen Datums. Er fing einige Schneeflocken auf einer Glasplatte auf, strich die hässlichen herunter und rannte damit in seinen Schuppen. Er legt die Platte unter seine Kamera. Das Foto gelingt zum ersten Mal nach 4 Jahren. Fast sein ganzes Leben lang fotografierte er Schneeflocken, jedes Foto zeigt eine andere Sternform. Vom Himmel zur Erde, so entsteht nun ein Schneekristall: Der Urkristall wird viel flacher und wächst in die Breite. Ab einem bestimmten Durchmesser lagern sich herunterfliegende Wasserteilchen an den Kanten an und lassen Ärmchen wachsen. Nun fliegt der Schneekristall in eine andere Luftschicht. An den Plättchen wachsen nun Eisarme. Schneesterne wachsen vor allem zwischen -10 und -22 °C. Je feuchter die Luft, desto feinere Ärmchen sprießen. Forscher nennen die schönen verzweigten Sternenmuster „Dendriten“. Ist es in einer Luftschicht kälter als -22°C und feucht, entstehen nur langweilige Säulen. Die besten und schönsten entstehen, wenn die Luft zwischen -10 und -25°C kalt ist und die Luft sehr feucht ist. Da können nämlich weitere Wassermoleküle ankleben und dann wachsen kleiner Ärmchen. Weht der Schneesturm in wärmere Regionen, entstehen Plättchen und Nadeln. Kleinste Temperaturunterschiede verändern den Stern und machen ihn einzigartig. Forscher wissen aber noch nicht, warum. Doch je öfter der Schneekristall in Temperaturschwankungen gerät, umso öfter wechselt er die Form. Wissenschaftler, die sich mit Schneeflocken beschäftigen, nennt man Kryologen. Da kommt vom griechischen Wort kryos, was Eis bedeutet. Wilson Alwyn fotografierte in seinem ganzen Leben genau 5381 Schneesterne. So en Kristall kann nur eingefangen werden, wenn die Luft klirrekalt und kalt ist. Bei uns in den wärmeren Gebieten kommen nur noch zerstörte Kristalle an, die mit Regentropfen oder anderen Eisstückchen kollidiert sind. Dabei verkleben sie zu dicken Schneeflocken. Wilson Alwyn hatte Mühe, seine einzelnen Kristalle zu trennen. Dazu nahm er eine Feder. Seine Nachbarn lachten, wenn sie ihn sahen, aber sie ärgerten ihn nicht, denn er war der beste Klarinettist in der Blaskapelle, wo er gebraucht.. Sie nannten ihn freundlich „Snowflake“ (Schneeflocke).
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Bartimäus




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