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Säuglinge - Referat



Neugeborenes und Säugling bis zum 1. Lebensjahr


-Durchschnittgewicht Jungen: 3480g; Mädchen 3360g
 kein Zeichen für Unreife
-Erstgeborenen meist leichter als 2geborene
-Geburtsgewicht von 2500g und weniger = Frühgeborene
-Geburtsgewicht über 4500g = Riesenkinder (äußerst selten, können bei zuckerkranken Müt-tern vorkommen)
-Geburtslänge beträgt im Durchschnitt für Jungen 52,4cm, für Mädchen 51,6cm
-Neugeborene besitzen Augenbrauen, Wimpern und Kopfhaare
-meist einige Zentimeter lang, fallen nach mehreren Wochen aus  Neubildung
-Nägel reichen über die Finger- und Zehenkuppen hinaus
-Schädelknochen sind fest, Schädelnähte noch nicht verwachsen
-wo die Schädelnähte auf der Mitte des Scheitels zusammenlaufen ist eine Lücke = Fontanel-le
-Lücke durch eine sehnige, feste Haut verschlossen
-Lücke wird allmählich kleiner  schließt sich etwa im 18. Lebensmonat
-Manchmal dauert schließen der Lücke bis Ende des 2. Lebensjahres
-Länge des Kopfes von Kinn bis Scheitel beträgt beim Neugeborenen 1/4 der gesamten Kör-perlänge
-beim Erwachsenen dagegen 1/8
-Rumpf ist länger als Arme
-Arme länger als Beine
 Körpermaße beim Erwachsenen umgekehrt
-Augenfarbe ist zur Überraschung der Eltern bei Geburt hell- oder dunkelblau
-endgültige Färbung (ob blau, grau oder braun) stellt sich im Laufe kommenden Monate ein
-manchmal erst im 2. Lebensjahr
-Ebenso unbestimmt: Farbe der Haare
-Geboren mit dunklen Harren; später blond werden, als auch blond geboren und später dun-kelbraune oder schwarze Haare
-Haut des Neugeborenen ist infolge ihres Blutreichtums und der Dünne ihrer obersten Schicht in ersten Lebensstunden rot
-wird nach der bald einsetzenden Schuppung rosig
-wegen Zartheit leicht verletzbar
-Schweißbildung fehlt, Talgdrüsen sind vorhanden, bilden Hauttalg, der als ,,Käseschmiere“ in Form eines Weißgelben Belages die Haut des Rumpfes bedeckt (schützt vor Auskühlung)
-Haut ist nach einigen Tagen zartschuppig, lässt sich durch Einölen beheben
-Beine des Neugeborenen auffallend kurz, werden in Knie und Hüfte gebeugt gehalten
-Füße sind verhältnismäßig breit, verlieren Breite mit Längenwachstum im Laufe der Zeit
-Stuhlentleerungen bestehen in ersten 2 – 4 Tagen aus ,,Kindspech“ (zähen, klebrigen, schwarzgrünen, später grünlichen Masse)
-Kindspech enthält Absonderungen der Darmschleimhaut, Leber und Bauchspeicheldrüse sowie verschlucktes Fruchtwasser
-Klebrigkeit durch eingedickten Darmschleim
-Am 3 – 5 Tage erscheint an Stelle des Kindspechs der grünliche ,,Übergansstuhl“ und schließlich der goldgelbe, Muttermilchstuhl
-gesunde Neugeborene schreit unmittelbar nach Geburt kräftig und bewegt Glieder
-ersten Strampelbewegungen entweder träge, reckend oder schnell und ausfahrend
-immer ohne Ziel
-starke Bewegungstrieb kennzeichnet Kind während des 1. Lebenshalbjahres
-ziellosen täppischen Strampeleien gehen immer mehr in flinke, zappelige und später in ge-zielte Bewegungen über
-Alle Sinnesorgane bereits arbeitsfähig
-z.B. lässt sich Geschmackssinn schon während der 1. Lebenstage nachweisen
-Große Geschmacksunterschiede wie ,,süß“ oder ,,bitter“ werden mit Zunge empfunden
 Abwehrreaktion
-zu feineren Unterschieden nicht fähig
-kann bereits im Mutterleib hören (Mutter merkt dies bei z.B. Konzerten)
-Neugeborene kann schon z.B. Licht sehen, reagiert aber nicht
-weil es einen keinen bestimmten Gegenstand sieht, richtet es nicht beide Augen auf ihn  es schielt
-schielen verliert sich gegen Ende des 2. Monates
-Mit 8 Wochen lernt Säugling vorgehaltenes Spielzeug mit Augen zu verfolgen
-zunächst durch Hinwenden des Kopfes, später durch Drehen der Augen
-Berührungsempfindlichkeit ist besonders an Lippen und Wimperhaaren der Augenlider gut ausgeprägt
-Tast- und Schmerzempfindung der Haut noch sehr gering ausgeprägt
-stärkere Reize wie Kneifen = kein Schmerz
-wenig entwickelt ist Geruchssinn; ist aber zweifellos vorhanden
-m.H. zahlreicher angeborener Reflexe ist es ausgezeichnet an Mutter angepasst
 bietet für ihn Schutz und ist Nahrungsquelle
-deshalb angeborene Saug- und Schluckreflexe für Nahrungsaufnahme wichtig
-Körperwärme des richtig bekleideten und zugedeckten Kindes schwankt zwischen 36,8 und 37,2 °C
-ist Körperwärme auf 37,5 °C und mehr gestiegen = Fiber (wichtiges Krankheitszeichen)
-Geburt bringt für Körperwärme des Kindes beträchtliche Umstellung
-anstelle der Geborgenheit im Mutterleib bei Temperatur von 37 °C tritt Raumwärme von et-wa 22 °C auf
-Neugeborenes muss sich daran erst gewöhnen, Hebamme hilft ihm mit angewärmter Klei-dung und entsprechender Unterkunft
-Frühgeborene und stark untergewichtige Kinder sind wegen mangelnden Fettpolsters beson-ders empfindlich gegen Wärmeverluste
-aus diesem Grund noch sorgsamer als reife normalgewichtige Neugeborene vor Abkühlung zu bewahren
-Über Hälfte der Neugeborenen zeigen vom 3. Lebenstag an eine unterschiedlich ausgeprägte Gelbverfärbung der Haut, Schleimhäute und Augäpfel
-Gelbsucht beruht auf Unreife der Leber, soll nach etwa 4 Tagen wieder verschwinden
-Während der Zeit des Gelbseins zeigt Kind gewisse Schlappheit und Trinkunlust
-geringe Gewichtszunahme
-Brustdrüsen, gleichgültig ob Junge oder Mädchen, schwellen in ersten Lebenswoche an
-sondern gelegentlich milchige Flüssigkeit ab, Hexenmilch
-nicht ausdrücken  Entzündung
-Schwellung geht in der Regel nach einigen Tagen von selbst zurück
-Jedes Neugeborene erhält nach Geburt durch Hebamme in Bindehautsack beider Augen je einen Tropfen einer Silbersalz- oder Penizillinlösung
-vorbeugende, notwendig Maßnahme, damit Kind keine Augeninfektion bekommt
-In Neugeborenenzeit schläft es täglich 18 – 19 Stunden mit angezogenen Beinen und neben den Kopf gelegten Fäusten
-Schlafdauer verkürzt sich im Laufe der Monate, beträgt am Ende 1. Lebensjahres nur noch 12 – 13 Stunden
-Um ihm die Anpassung an neue Umwelt zu erleichtern, soll sein Schlafbedürfnis am 1. Tag nicht durch Stillen gestört werden
-Nach 12 Stunden beginnt Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr zunächst nur durch Gabe von gesüßtem Tee
-Neugeborene schläft danach sofort wieder ein
-Abnahme durch Absonderung von Harn und Ausspucken des Fruchtwassers
-Lebhaftigkeit und Stimmungslage beeinflussen Gewichtszunahme
-In 1. Lebensmonaten beträgt tägliche Gewichtszunahme zunächst etwa 25g
-sinkt am Ende des 1. Lebenshalbjahres auf ungefähr 15g
-bleibt dann bis zum Ende der Säuglingszeit in etwa gleicher Höhe
-Auf diese Weise wird Geburtsgewicht bereits im fünften Monat verdoppelt, mit 11 Monaten verdreifacht
-Durch umfangreiche Gewichtskontrollen in den Mütterberatungsstellen lassen sich für 1. Lebensjahr etwa folgende Durchschnittswerte der monatlichen Gewichtszunahme angeben:
1. Monat 600g 7. Monat 500g
2. Monat800g 8.Monat500g
3. Monat 700g 9. Monat 500g
4. Monat 700g 1O.Monat400g
5. Monat600g 11.Monat400g
6. Monat 500g 12.Monat400g

-Ebenso wie Gewichtszunahme erfolgt auch Längenwachstum im 1. Lebensjahr außerge-wöhnlich schnell
-beträgt im 1. und 2. Vierteljahr je 8cm, im 3. und 4. je 4cm
 am Ende des 1. Lebensjahres 24cm um die Hälfte seiner Geburtslänge gewachsen
-1. Milchzähne erscheinen meist im 6. Lebensmonat, können aber auch früher oder später durchbrechen
-In der Regel soll Säugling am Ende des 1. Lebensjahres über 8 Schneidezähne verfügen
-Während 1. Lebenswochen kann Kind seinen Körper mit Hilfe der Muskulatur noch nicht beherrschen
-Bauchlage: kann Kopf nicht heben, sondern schaut seitwärts
-Beim Versuch des Aufsetzens sinkt es haltlos in sich zusammen, weil sein unreifes Nervensystem noch keine gezielten Willkürbewegungen zulässt
-am Ende des 2. Monats haben sich Nervensystem und Muskel so weit entwickelt, dass es als 1. zweckmäßige Bewegung Kopf für kurze Zeit in Bauchlage hebt  größeres Sichtfeld
-Mit 4 Monaten vermag es unterm den Armen gestutzt zu sitzen
-für längere Zeit Kopf frei zu halten
-Bereits ab 2. – 4. Lebenstag kann es schon kurzfristig den Kopf in der Mittellinie frei halten
-6. Monat: Muskeln und Knochenbau soweit gekräftigt  freies Sitzen auf Arm der Mutter
-5. Monat: lernen des alleinigen umdrehen von Rückenlage auf Bauch, um in günstigere Ausgangsstellung für Fortbewegung (Krabbeln und Kriechen) zu gelangen
-Abstützen nur noch mit Handflächen, nicht mehr mit Unterarmen
-Gibt man Kinde häufig Gelegenheit, sich an Wänden seines Laufgitters festzuhalten, so wird es meist mit 7 Monaten erstmalig knien
-mit 8 Monaten bei leichter Unterstützung aufrecht stehen
-8. Monate: Fortbewegung auf alles Vieren mit gestreckten Armen und gebeugten Beinen
-9 Monate: Kind setzt sich allein und bewusst in die Hocke, um zu spielen oder Mahlzeit zu erwarten
-11 Monate: geht seitwärts am Laufgitter oder an den Möbeln herum; erste Gehversuche werden mit Unterstützung gemacht
-aufrechte Gang wird erst mit 12 Monaten beherrscht
-ist Abschluss einer gesetzmäßigen Entwicklung, die jeder Säugling unter normalen Lebens-bedingungen durchzumachen hat

Nun komme ich zu der geistigen Entwicklung des Säuglings:
-im Mienenspiel werden Freude und Kummer, Lust und Unlustgefühle, Lächeln und Weinen erkennbar
-auch Art des Schreiens erlaubt Rückschluss auf Stimmung
-Als Ausdruck ihrer zufriedenen Stimmungslage beginnen Kinder im 2. Monat zu lallen
 Laute wie "ärre" bevorzugt
-Im 3. Monat lernt Kind zu fixieren, d.h., dass sie im 2. Monat Augen willkürlich auf Spiel-zeug richten können
-3. Monat: suchen von geräuschmachenden Gegenständen durch bewegen der Augen
-3. Monat: Kind hebt willkürlich Hände über Kopf und betrachtet sie
-in Hand gegebene Rassel wird hin und her bewegt
-4. Monat: wesentlichen Fortschritt eine zielbewusste Handlung das Greifen
-Handgreifreflex ist auch angeboren
-Greifbewegungen zunächst noch unsicher
-Kind irrt sich vorerst in Beurteilung der Entfernung
-Nach einigen Wochen so gut orientiert, dass es gewisse Entfernungen zum Spielzeug ab-schätzen kann, das es auch erreichen kann
-Zur gleiche Zeit stellt sich Erinnerungsvermögen ein
-Säugling fängt an, Mutter oder Pflegeperson wiederzuerkennen
-7 Monate: Spielzeug wird von einer Hand in die andere genommen und damit geklopft oder gerieben
-reagiert auf rufen seines Namens
-Gedächtnis des Säuglings bildet sich allmählich aus
-Auf Fragen, wie: ,,Wo ist die Mutter?“, ,,Wo ist der Vater?“, ,,Wo ist die Uhr?“ wird Blick nach der betreffenden Person oder dem Gegenstand hingewendet
-9. – 10. Monat: z.B. klatscht auf Aufforderung ,,Mach bitte-bitte!“ seine Händchen zusam-men
-macht auf Wunsch ,,winke-winke“
-Da Kind noch nicht die Gegenstände, die es sieht beschreiben kann mit Worten, ist es not-wendig, wenn die Mutter oder Pflegerin mit ihm spricht, jedoch langsam, verständlich und ausdrucksvoll
-Man sollte mit Kindern nicht verniedlicht oder in der so genannte „Kindersprache“ sprechen
 Kindersprachenentwicklung
-Vorhalten von Gegenständen und Nennen ihres richtigen Namens fördern Sprechvermögen
-Ende 1. Jahres: Sprachverständnis bereits so weit entwickelt, dass das Kind auf die Auffor-derung ,,Bring mir den Ball“, ihn sucht, findet und der Mutter gibt
-Beginn des Selbstsprechens: von Kind zu Kind sehr verschieden
-1. Wort wird meist gegen Ende des 1. oder Anfang des 2. Lebensjahres gesprochen
 meist für längere Zeit das einzige Wort
-Kind pflegt mit diesem einzelnen Wort jedem Wunsch Ausdruck zu
geben
-Durch Gebärden versucht es mit diesem Wort verschiedenes Auszudrücken
-So heißt z.B. ,,Mama“ etwa ,,Mutti, wo bist du?“, ,,Mutti, nimm mich auf den Arm“, ,,Mutter, gib mir zu essen“ oder ,,Mutter, komm zu mir!“
-Mit diesen Leistungen ist geistige Entwicklung der Säuglingszeit abgeschlossen, und das Kind tritt in Spiel- oder Kleinkindalter ein


Arbeitsblatt: (zum rumreichen)
Neugeborenes und Säugling bis zum 1. Lebensjahr


-Durchschnittgewicht Jungen: 3480g; Mädchen 3360g
 kein Zeichen für Unreife
-Erstgeborenen meist leichter als 2geborene
-Geburtsgewicht von 2500g und weniger = Frühgeborene
-Geburtsgewicht über 4500g = Riesenkinder (äußerst selten, können bei zuckerkranken Müt-tern vorkommen)
-Geburtslänge beträgt im Durchschnitt für Jungen 52,4cm, für Mädchen 51,6cm
-Neugeborene besitzen Augenbrauen, Wimpern und Kopfhaare
-meist einige Zentimeter lang, fallen nach mehreren Wochen aus  Neubildung
-Nägel reichen über die Finger- und Zehenkuppen hinaus
-Schädelknochen sind fest, Schädelnähte noch nicht verwachsen
-wo die Schädelnähte auf der Mitte des Scheitels zusammenlaufen ist eine Lücke = Fontanel-le
-Lücke durch eine sehnige, feste Haut verschlossen
-Lücke wird allmählich kleiner  schließt sich etwa im 18. Lebensmonat
-Manchmal dauert schließen der Lücke bis Ende des 2. Lebensjahres
-Länge des Kopfes von Kinn bis Scheitel beträgt beim Neugeborenen 1/4 der gesamten Kör-perlänge
-beim Erwachsenen dagegen 1/8
-Rumpf ist länger als Arme
-Arme länger als Beine
 Körpermaße beim Erwachsenen umgekehrt
-Augenfarbe ist zur Überraschung der Eltern bei Geburt hell- oder dunkelblau
-endgültige Färbung (ob blau, grau oder braun) stellt sich im Laufe kommenden Monate ein
-manchmal erst im 2. Lebensjahr
-Ebenso unbestimmt: Farbe der Haare
-Geboren mit dunklen Harren; später blond werden, als auch blond geboren und später dun-kelbraune oder schwarze Haare
-Haut des Neugeborenen ist infolge ihres Blutreichtums und der Dünne ihrer obersten Schicht in ersten Lebensstunden rot
-wird nach der bald einsetzenden Schuppung rosig
-wegen Zartheit leicht verletzbar
-Schweißbildung fehlt, Talgdrüsen sind vorhanden, bilden Hauttalg, der als ,,Käseschmiere“ in Form eines Weißgelben Belages die Haut des Rumpfes bedeckt (schützt vor Auskühlung)
-Haut ist nach einigen Tagen zartschuppig, lässt sich durch Einölen beheben
-Beine des Neugeborenen auffallend kurz, werden in Knie und Hüfte gebeugt gehalten
-Füße sind verhältnismäßig breit, verlieren Breite mit Längenwachstum im Laufe der Zeit
-Stuhlentleerungen bestehen in ersten 2 – 4 Tagen aus ,,Kindspech“ (zähen, klebrigen, schwarzgrünen, später grünlichen Masse)
-Kindspech enthält Absonderungen der Darmschleimhaut, Leber und Bauchspeicheldrüse sowie verschlucktes Fruchtwasser
-Klebrigkeit durch eingedickten Darmschleim
-Am 3 – 5 Tage erscheint an Stelle des Kindspechs der grünliche ,,Übergansstuhl“ und schließlich der goldgelbe, Muttermilchstuhl
-gesunde Neugeborene schreit unmittelbar nach Geburt kräftig und bewegt Glieder
-ersten Strampelbewegungen entweder träge, reckend oder schnell und ausfahrend
-immer ohne Ziel
-starke Bewegungstrieb kennzeichnet Kind während des 1. Lebenshalbjahres
-ziellosen täppischen Strampeleien gehen immer mehr in flinke, zappelige und später in ge-zielte Bewegungen über
-Alle Sinnesorgane bereits arbeitsfähig
-z.B. lässt sich Geschmackssinn schon während der 1. Lebenstage nachweisen
-Große Geschmacksunterschiede wie ,,süß“ oder ,,bitter“ werden mit Zunge empfunden
 Abwehrreaktion
-zu feineren Unterschieden nicht fähig
-kann bereits im Mutterleib hören (Mutter merkt dies bei z.B. Konzerten)
-Neugeborene kann schon z.B. Licht sehen, reagiert aber nicht
-weil es einen keinen bestimmten Gegenstand sieht, richtet es nicht beide Augen auf ihn  es schielt
-schielen verliert sich gegen Ende des 2. Monates
-Mit 8 Wochen lernt Säugling vorgehaltenes Spielzeug mit Augen zu verfolgen
-zunächst durch Hinwenden des Kopfes, später durch Drehen der Augen
-Berührungsempfindlichkeit ist besonders an Lippen und Wimperhaaren der Augenlider gut ausgeprägt
-Tast- und Schmerzempfindung der Haut noch sehr gering ausgeprägt
-stärkere Reize wie Kneifen = kein Schmerz
-wenig entwickelt ist Geruchssinn; ist aber zweifellos vorhanden
-m.H. zahlreicher angeborener Reflexe ist es ausgezeichnet an Mutter angepasst
 bietet für ihn Schutz und ist Nahrungsquelle
-deshalb angeborene Saug- und Schluckreflexe für Nahrungsaufnahme wichtig
-Körperwärme des richtig bekleideten und zugedeckten Kindes schwankt zwischen 36,8 und 37,2 °C
-ist Körperwärme auf 37,5 °C und mehr gestiegen = Fiber (wichtiges Krankheitszeichen)
-Geburt bringt für Körperwärme des Kindes beträchtliche Umstellung
-anstelle der Geborgenheit im Mutterleib bei Temperatur von 37 °C tritt Raumwärme von et-wa 22 °C auf
-Neugeborenes muss sich daran erst gewöhnen, Hebamme hilft ihm mit angewärmter Klei-dung und entsprechender Unterkunft
-Frühgeborene und stark untergewichtige Kinder sind wegen mangelnden Fettpolsters beson-ders empfindlich gegen Wärmeverluste
-aus diesem Grund noch sorgsamer als reife normalgewichtige Neugeborene vor Abkühlung zu bewahren
-Über Hälfte der Neugeborenen zeigen vom 3. Lebenstag an eine unterschiedlich ausgeprägte Gelbverfärbung der Haut, Schleimhäute und Augäpfel
-Gelbsucht beruht auf Unreife der Leber, soll nach etwa 4 Tagen wieder verschwinden
-Während der Zeit des Gelbseins zeigt Kind gewisse Schlappheit und Trinkunlust
-geringe Gewichtszunahme
-Brustdrüsen, gleichgültig ob Junge oder Mädchen, schwellen in ersten Lebenswoche an
-sondern gelegentlich milchige Flüssigkeit ab, Hexenmilch
-nicht ausdrücken  Entzündung
-Schwellung geht in der Regel nach einigen Tagen von selbst zurück
-Jedes Neugeborene erhält nach Geburt durch Hebamme in Bindehautsack beider Augen je einen Tropfen einer Silbersalz- oder Penizillinlösung
-vorbeugende, notwendig Maßnahme, damit Kind keine Augeninfektion bekommt
-In Neugeborenenzeit schläft es täglich 18 – 19 Stunden mit angezogenen Beinen und neben den Kopf gelegten Fäusten
-Schlafdauer verkürzt sich im Laufe der Monate, beträgt am Ende 1. Lebensjahres nur noch 12 – 13 Stunden
-Um ihm die Anpassung an neue Umwelt zu erleichtern, soll sein Schlafbedürfnis am 1. Tag nicht durch Stillen gestört werden
-Nach 12 Stunden beginnt Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr zunächst nur durch Gabe von gesüßtem Tee
-Neugeborene schläft danach sofort wieder ein
-Abnahme durch Absonderung von Harn und Ausspucken des Fruchtwassers
-Lebhaftigkeit und Stimmungslage beeinflussen Gewichtszunahme
-In 1. Lebensmonaten beträgt tägliche Gewichtszunahme zunächst etwa 25g
-sinkt am Ende des 1. Lebenshalbjahres auf ungefähr 15g
-bleibt dann bis zum Ende der Säuglingszeit in etwa gleicher Höhe
-Auf diese Weise wird Geburtsgewicht bereits im fünften Monat verdoppelt, mit 11 Monaten verdreifacht
- Durch umfangreiche Gewichtskontrollen in den Mütterberatungsstellen lassen sich für 1. Lebensjahr etwa folgende Durchschnittswerte der monatlichen Gewichtszunahme angeben:
1. Monat 600g 7. Monat 500g
2. Monat800g 8.Monat500g
3. Monat 700g 9. Monat 500g
4. Monat 700g 1O.Monat400g
5. Monat600g 11.Monat400g
6. Monat 500g 12.Monat400g

-Ebenso wie Gewichtszunahme erfolgt auch Längenwachstum im 1. Lebensjahr außerge-wöhnlich schnell
-beträgt im 1. und 2. Vierteljahr je 8cm, im 3. und 4. je 4cm
 am Ende des 1. Lebensjahres 24cm um die Hälfte seiner Geburtslänge gewachsen
-1. Milchzähne erscheinen meist im 6. Lebensmonat, können aber auch früher oder später durchbrechen
-In der Regel soll Säugling am Ende des 1. Lebensjahres über 8 Schneidezähne verfügen
-Während 1. Lebenswochen kann Kind seinen Körper mit Hilfe der Muskulatur noch nicht beherrschen
-Bauchlage: kann Kopf nicht heben, sondern schaut seitwärts
-Beim Versuch des Aufsetzens sinkt es haltlos in sich zusammen, weil sein unreifes Nervensystem noch keine gezielten Willkürbewegungen zulässt
-am Ende des 2. Monats haben sich Nervensystem und Muskel so weit entwickelt, dass es als 1. zweckmäßige Bewegung Kopf für kurze Zeit in Bauchlage hebt  größeres Sichtfeld
-Mit 4 Monaten vermag es unterm den Armen gestutzt zu sitzen
-für längere Zeit Kopf frei zu halten
-Bereits ab 2. – 4. Lebenstag kann es schon kurzfristig den Kopf in der Mittellinie frei halten
-6. Monat: Muskeln und Knochenbau soweit gekräftigt  freies Sitzen auf Arm der Mutter
-5. Monat: lernen des alleinigen umdrehen von Rückenlage auf Bauch, um in günstigere Ausgangsstellung für Fortbewegung (Krabbeln und Kriechen) zu gelangen
-Abstützen nur noch mit Handflächen, nicht mehr mit Unterarmen
-Gibt man Kinde häufig Gelegenheit, sich an Wänden seines Laufgitters festzuhalten, so wird es meist mit 7 Monaten erstmalig knien
-mit 8 Monaten bei leichter Unterstützung aufrecht stehen
-8. Monate: Fortbewegung auf alles Vieren mit gestreckten Armen und gebeugten Beinen
-9 Monate: Kind setzt sich allein und bewusst in die Hocke, um zu spielen oder Mahlzeit zu erwarten
-11 Monate: geht seitwärts am Laufgitter oder an den Möbeln herum; erste Gehversuche werden mit Unterstützung gemacht
-aufrechte Gang wird erst mit 12 Monaten beherrscht
-ist Abschluss einer gesetzmäßigen Entwicklung, die jeder Säugling unter normalen Lebens-bedingungen durchzumachen hat

Nun komme ich zu der geistigen Entwicklung des Säuglings:
-im Mienenspiel werden Freude und Kummer, Lust und Unlustgefühle, Lächeln und Weinen erkennbar
-auch Art des Schreiens erlaubt Rückschluss auf Stimmung
-Als Ausdruck ihrer zufriedenen Stimmungslage beginnen Kinder im 2. Monat zu lallen
 Laute wie "ärre" bevorzugt
-Im 3. Monat lernt Kind zu fixieren, d.h., dass sie im 2. Monat Augen willkürlich auf Spiel-zeug richten können
-3. Monat: suchen von geräuschmachenden Gegenständen durch bewegen der Augen
-3. Monat: Kind hebt willkürlich Hände über Kopf und betrachtet sie
-in Hand gegebene Rassel wird hin und her bewegt
-4. Monat: wesentlichen Fortschritt eine zielbewusste Handlung das Greifen
-Handgreifreflex ist auch angeboren
-Greifbewegungen zunächst noch unsicher
-Kind irrt sich vorerst in Beurteilung der Entfernung
-Nach einigen Wochen so gut orientiert, dass es gewisse Entfernungen zum Spielzeug ab-schätzen kann, das es auch erreichen kann
-Zur gleiche Zeit stellt sich Erinnerungsvermögen ein
-Säugling fängt an, Mutter oder Pflegeperson wiederzuerkennen
-7 Monate: Spielzeug wird von einer Hand in die andere genommen und damit geklopft oder gerieben
-reagiert auf rufen seines Namens
-Gedächtnis des Säuglings bildet sich allmählich aus
-Auf Fragen, wie: ,,Wo ist die Mutter?“, ,,Wo ist der Vater?“, ,,Wo ist die Uhr?“ wird Blick nach der betreffenden Person oder dem Gegenstand hingewendet
-9. – 10. Monat: z.B. klatscht auf Aufforderung ,,Mach bitte-bitte!“ seine Händchen zusam-men
-macht auf Wunsch ,,winke-winke“
-Da Kind noch nicht die Gegenstände, die es sieht beschreiben kann mit Worten, ist es not-wendig, wenn die Mutter oder Pflegerin mit ihm spricht, jedoch langsam, verständlich und ausdrucksvoll
-Man sollte mit Kindern nicht verniedlicht oder in der so genannte „Kindersprache“ sprechen
 Kindersprachenentwicklung
-Vorhalten von Gegenständen und Nennen ihres richtigen Namens fördern Sprechvermögen
-Ende 1. Jahres: Sprachverständnis bereits so weit entwickelt, dass das Kind auf die Auffor-derung ,,Bring mir den Ball“, ihn sucht, findet und der Mutter gibt
-Beginn des Selbstsprechens: von Kind zu Kind sehr verschieden
-1. Wort wird meist gegen Ende des 1. oder Anfang des 2. Lebensjahres gesprochen
 meist für längere Zeit das einzige Wort
-Kind pflegt mit diesem einzelnen Wort jedem Wunsch Ausdruck zu geben
-Durch Gebärden versucht es mit diesem Wort verschiedenes Auszudrücken
-So heißt z.B. ,,Mama“ etwa ,,Mutti, wo bist du?“, ,,Mutti, nimm mich auf den Arm“, ,,Mutter, gib mir zu essen“ oder ,,Mutter, komm zu mir!“
-Mit diesen Leistungen ist geistige Entwicklung der Säuglingszeit abgeschlossen, und das Kind tritt in Spiel- oder Kleinkindalter ein

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: theBasil



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