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Regenwurm - 2.Version - Referat



Der Regenwurm ist eine von ca. 18000 Arten des Stammes der Gliederwürmer. Die Herkunft seines Namens ist umstritten, jedoch wird vermutet er kommt daher, dass Regenwürmer bei starken Regenfällen aus dem Boden kommen und ihre Gänge verlassen.
Der Lumbricus terrestris bevorzugt es nachts an die Oberfläche zu kommen um etwas zu fressen. Auf dem Speiseplan stehen Algen die tagsüber gewachsen sind, Erde, Sand, Blätter und Kiefernadeln. Der Kot der Würmer ist bei Gärtnern sehr beliebt, da er ein idealer, natürlicher Dünger ist. Ihr Kot nutzen die Würmer auch dazu den Eingang ihres bis zu drei Meter tiefen Gangsystemes wieder zu verschließen.
Der Körperbau des Regenwurms gliedert sich in innen und außen. Er wird maximal 30 cm lang und hat im ausgewachsenem Zustand 180 gleichaussehende Segmente. Mit einem Hydroskelett (Wasserinnendruck) wird der Wurm in Form gehalten, ohne dieses würde er sich selbst zerquetschen. Der Gürtel, auch Sattel genannt, dient zur Aufnahme der Samenzellen des Geschlechtspartners. Außerdem haben Regenwümer ein geschlossenes Blutkreislaufsystem. Wenn man einen Lumbricus terrestris betrachtet fällt auf, dass es sich immer wiederholende Strukturen gibt, auch Metamerie genannt. In jedem Segment wiederholen sich der Nervenknoten, die Ausscheidungsorgane, die Seitenherzen und die 4 Paar Chitinborsten. Deswegen sind die Segmente Duplikate.
Ein Regenwurm besteht fast nur aus Muskeln, nämlich den Ring- und den Längsmuskeln die als Widerlager dienen. Die beiden nennt man zusammen Hautmuskelschlauch.
Die Würmer besitzen auch ein Strickleiternervensystem mit einem Nervenknoten.
Der Lumbricus terrestris legt Eier. Wenn ein neuer schlüpft ist er voll ausgebildet hat aber eine geringe Hautpigmentierung wodurch man das Blut im Bauch- und Rückengefäß fließen sehen kann. Im Bauchgefäß fließt das Blut nach hinten und im Rückengefäß wieder nach vorne.
Im Winter hat er eine Art Winterstarre entwickelt. Er legt sich 40-80 cm tief in eine Höhle in die Erde und rollt sich zusammen, nur so kann er überleben.
Auch der Regenwurm hat natürliche Feinde. Zum Beispiel Vögel, Igel, Marder und auch Füchse. Das weitverbreitete Gerücht, wenn man einen Wurm zweiteilt entstehen zwei, trifft nicht zu, da sich immer nur eine Körperhälfte weiterentwickelt. Desweiteren muss die Trennung hinter dem 10. Segment stattfinden, damit die lebenswichtigen Organe nicht durchtrennt werden. Diese Funktion kann sehr nützlich sein wenn er einem Fressfeind entkommen will. Dazu schnürt er den Teil der gerade gefressen wird ab und bringt den vorderen Teil in Sicherheit, allerdings überlässt er dem Feind damit den gesamten Hinterteil.
Im Gesamtpaket ist der Regenwurm ein evolutiver Erfolg, denn er hat im Gegensatz zu Hydra schon 3 Keimblätter aus denen er besteht. Wegen seiner einzigartigen Regenerationsfähigkeit, seiner Anpassungsfähigkeit und seiner Lebensweise wird er wohl noch lange die Erde bevölkern.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Luki97




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