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Rauchverbot in Lokalen - Referat



Gequalmt werden darf ab 1. Jänner 2009 laut dem neuen Tabakgesetz nur mehr in bestimmten Ausnahmefällen – in Betrieben mit bis zu 50 Quadratmetern Fläche oder 80 Quadratmeter großen Gaststätten mit einem Extra-Raum.

Warum sollte es ein Rauchverbot in Lokalen geben?

o Rauchen ist schädlich
Feinstaubpartikel des Zigarettenrauchs sind noch kleiner als jene von Verkehrsabgasen und durchdringen das Lungengewebe leichter und tiefer. Somit richten sie noch mehr Schaden an. Dadurch entstehen Krankheiten wie Lungenkrebs.

o Personal hat keine Wahl
Ein langjähriger Mitarbeiter ist Nichtraucher und muss den Rauch trotzdem einatmen. Als ältere Person hat man es schwerer, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

o Zigarettenkonsum sinkt
Rauchfreie Räume tragen außerdem zu einer Verminderung des Tabakkonsums bei. Eine Studie geht davon aus, dass bei der Einführung völlig rauchfreier Arbeitsplätze die Anzahl Raucher um ca. 4% und der Zigarettenkonsum der Raucher um etwa drei Zigaretten pro Tag gesenkt werden kann.

o Einführung hat keine negative Auswirkung (Schweiz)
Rund 100 Studien belegen einheitlich, dass die Einführung eines totalen Rauchverbots in Restaurants, Bars und Hotels keine größeren negativen Auswirkungen auf die Einnahmen oder auf die Arbeitsplätze hat. Umfragen bei Kunden und Konsumenten zeigen, dass Raucher zwar weniger häufig Restaurants aufsuchen, Nichtraucher hingegen häufiger, so dass es keine Verluste gibt.

Warum sollte es kein Rauchverbot in Lokalen geben?

o Eingriff in das Leben der Raucher
Da sich der Staat in das Leben der Raucher einmischt, fühen sich einige Raucher diskriminiert.

Ich bin für ein Rauchverbot, weil ich Nichtraucher bin und Qualm nicht ausstehen kann. Statt mir Zigaretten zu kaufen, gebe ich mein Geld lieber sinnvoller aus.

Mich stört es auch, dass jedes Mal die Kleidung waschen muss, wenn
ich fortgehe, weil diese sehr nach Rauch stinkt. Hier könnte man sich auch Kosten sparen.

Das Leben wird immer teurer. Und wo spart man nicht? Genau, bei den Zigaretten. Ich habe hier folgendes ausgerechnet:

Eine Packung Zigaretten kostet 3,80 € (20 Stk.). Am Tag raucht man zwei Päckchen. Pro Woche wären das 53,2 €, pro Monat 212,8 €, pro Jahr 2.553,6 € und in 10 Jahren 25.536 € die man sich sparen kann!

Ein Problem, das bei vielen Jugendlichen auftritt, ist Gruppenzwang. Weil ihre Mitschüler rauchen, denken einige, dass sie jetzt auch mit dem Rauchen anfangen müssen, um dazuzugehören. Wer nicht raucht, der ist „uncool“.

Durch das Rauchverbot wird wahrscheinlich viel auf den Straßen geraucht werden, eine wirkliche Verbesserung der Situation wird es jedoch nicht geben. Raucher sind immer noch ein schlechtes Vorbild für Kinder und Jugendliche, besonders wenn vor den Kneipen und Cafés viele Menschen rauchen. Der einzige Vorteil, den das Rauchverbot bringen wird, ist, dass man nicht mehr zwangsweise mitraucht.

Die kleinen Lokale, Bars, Kneipen sollten selber entscheiden können, ob sie Nichtraucher-Lokale sind oder Raucher-Lokale. Das hat den Vorteil, dass sie sich die Abtrennung Raucher-Richtraucher sparen könnten. Ein Nichtraucher kann dann selber entscheiden, wohin er geht und währe nicht mehr von anderen Gästen durch Räume getrennt.

Die Freiheit des Einzelnen endet dort wo die Freiheit von Dritten beschränkt wird.
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Dr. House



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