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Römisches Reich - Referat



Das römische Reich von 264 v.Chr. bis 14 n.Chr.

Römische Gesellschaft

o römische Gesellschaft in 2 Gruppen  Patrizier + Plebejer
o Patrizier  lat.: Väter – (der Stadt) – meist Großgrundbesitzer
o Plebejer  lat.: Volk – große der Mehrzahl der Bevölkerung - hauptsächlich Bauern, Handwerker usw. – innerhalb dieser Schicht = große Unterschiede (manche reich – ebenfalls Ritter wie Adel ; Masse – leicht bewaffnet)
o viele Plebejer = Schulden – Sklaverei drohte (vgl. Griechenland)
o manche Plebejer standen in einem besonderen Schutzverhältnis zu einem Patrizier  Klient (lat.: Gehorchender) + Patron (lat.: Vater)  Patron bot Klient = rechtlichen Schutz + wirtschaftliche Unterstützung / Klient bot Patron = Unterstützung der Interessen in der Politik
o Klient wie Familienzangehöriger
Familie = Vater wie König + Frau + Kinder + Freigelassene (ehemalige Klienten) + Klienten
o erst nach dem Tod des Vaters hatten Söhne eigene Familie
o Mädchen heirateten zw. 13 und 17 Jahren Väter entschieden über Ehe
o Jungen zw. 18 und 22 Jahren
o Ehefrauen = angesehene Partnerinnen + Herrin des Hauses – Erziehung + Haushalt mit Sklaven
o Vater entschied darüber, ob ein neugeborenes Kind in seine Familie aufgenommen wird oder gar ausgesetzt - konnte seine Kinder sogar verkaufen
o Schulen = nicht für alle / Reiche – Privatlehrer (oft versklavt)

Die römische Republik findet ihre Ordnung

Patrizier (:Väter)
- 2 Gruppen
Plebejer (:Volk)
- Adel regierte zwar zunähst allein, aber war auf Plebejer angewiesen  Kriegsschwäche  Forderten mehr Rechte + polit. Mitsprache  5. Jh. Volksversammlung
- Stimmrecht nach Vermögen
- Plebejer stellten Patrizier unter Druck (Heerdienstverweigerung)
- Zogen aus der Stadt + Gründeten Plebejerversammlung mit eigen gewählten Beamten  Volkstribun = unverletzlich
- Patrizier mussten nachgeben
Volkstribunen = Recht, gegen die Maßnahmen andere Beamte einzuschreiten – außerdem Zugang zu Beamtenstellen
- 367 v. Chr. – 1. Plebejer wird Konsul (meist reich)
 kein Plebejer allein regierend  2 Beamte pro Amt, jeweils Patrizier und Plebejer
- 287 v. Chr. – Gesetzeskraft zuerkannt

Politik in der Republik

 Römischer Staat von Magistraten geleitet (=Beamte)
 Senator bestimmt die Richtlinien der Republik à beraten Magistrate – fassten Beschlüsse à „Rat“ v. Senat musste ausgeführt werden
 Senator konnten reiche, mächtige Plebejer und vor allem der Adel werden
 Quästoren: Verwalter der Staatskasse (Einkünfte + Ausgaben)
 Ädilen: Aufseher über öffentliche Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Märkte und öffentl. Gebäude)
 Prätoren: oberste Gerichtsbeamte
 Konsuln: oberste Gewalt à in Notzeiten = 1 Konsul zum „Diktator“ auf Zeit à unbeschränkte Macht
 Zensoren – teilten Bürger in Vermögensklassen à nur ehemalige Konsuln – hoch angesehen + großen Einfluss
 Adel: reiche Bürger (Ritter)


Römische „Demokratie“ Attische Demokratie
- Volksversammlung in 2 Gruppen - Volksversammlung für alle Bürger (Männer ab 20)
- Konsuln – Oberste Beamte - Achronten – Oberste Beamte
- Senat - Areopag
- Beschlüsse + Wahl - Losentscheid + Wahl
- Rechtsprechung – Prätoren - Volksgericht
- Finanzbeamte – Quästoren - Rat der 500 – laufende Geschäfte
- 2 Beamte pro Amt - 1 Beamter pro Amt

Aristokratie Demokratie

Roms Heer

• Römer trieben Ackerbau und Viehzucht
• Roms Armee bestand jahrhundertelang aus wahlpflichtigen Bauern
• Erfolg – dank hartem Training und Disziplin, die mit brutalen Strafen erzwungen wurde Training = 30 bis 50km Weg am Tag mit 50kg Gepäck + Lager errichten
Der Aufstieg Roms - Expansion in Italien und im Mittelmeerraum
o im 3. Jahrhundert v. Chr. setzte sich Rom gegen die Samniten und andere italische Stämme durch
o nach und nach fiel die gesamte Halbinsel an Rom (außer Oberitalien)
o um 275 v. Chr. verleibte sich die Republik die dortigen griechischen Stadtstaaten ein im Süden
o mit dieser Expansion kam Rom in Konflikt mit der bisher Rom freundlich gesonnenen Handelsrepublik Karthago (im heutigen Tunesien), was zu den Punischen Kriegen führte
Rom vs. Karthago

- zwei bedeutenden Staaten im Mittelmeerraum = Rom und Karthago
- Karthager = erfolgreiche Kaufleute und beherrschten mit Kriegsflotte das Meer
- beide Mächte hatten nun 200 Jahre nebeneinander existiert und waren durch Verträge verbunden
- Karthager waren in Sizilien in ein Gebiet vorgedrungen, für d. sich d. Römer auch interessierten
- ausgelöst wurde der Krieg durch Streitigkeiten unter den auf Sizilien lebenden Griechen
- Die eine Partei rief Rom, die andere Karthago zur Hilfe
- daraus entwickelte sich 264.v.Chr. der erste Punische Krieg
264-241 v.Chr. 1.Punischer Krieg (Kampf zwischen Karthago und Rom)
- Rom kämpfte zum 1. Mal auf Schlachtfeldern außerhalb des von Rom kontrollierten ital. Festlandes
- Hieron v. Syrakus hatte sich zw.zeitlich mit den Karthagern verbündet und zog ebenfalls gegen Messina
- nach langem Zögern griffen Römer ein - landen auf Sizilien
- der bis dato erfolglose Hieron schließt sich nun den Römern an - Karthager verlieren ihren stärksten Verbündeten
- 262 v.Chr. Römer können nach langer Belagerung -Agrigent- von den Karthagern erobern
- ohne Herrschaft auf See - gehörte bis dahin den Karthagern  kein endgültiger Sieg möglich
-  Römer bauen ihre Flotte stark aus - schlagen die Karthager
- 260 v.Chr. erst bei Milazzo  dann 256 v.Chr. am Kap Ecnomus
- Rom wag nun eine Invasion nach Afrika  anfängliche Erfolge
- es geling Römern trotzdem nicht, die Karthager zu Friedensschluss nach ihren Bedingungen zu bringen
- Situation kippt wieder zu Gunsten der Karthager - nachdem sie Unterstützung bekamen  römische Flotte erleidet mehrfach Zerstörungen durch Stürme
- schließlich kommt es zu einem jahrelangen, zermürbenden Krieg auf Sizilien, den Rom dennoch für sich entscheidet  letztendlich auch durch die gewonnene Seeschlacht bei den Aegadischen Inseln
- 241 v.Chr. wird die karthagosche Flotte zerschlagen
- Karthago = nun sehr schnell zum Friedensschluss bereit
- erneuten Konflikt mit Karthago tragen die Römer auf Korsika und Sardinien aus, die beide, neben Sizilien, zur römischen Provinz werden
- endete mit dem Friedensvertrag 241 v.Chr.
- Punier mussten 80t Silber als Wiedergutmachung zahlen und Sizilien, Korsika +Sardinien abtreten
-
- danach hatte Rom seinen Einfluss auf Sardinien und Sizilien ausgedehnt
- 220 v.Chr. Bau der Via Flaminia - Verbindung zwischen Rom und Adriaküste  später wichtigste Heerstraße für Eroberungen im Norden
218-202 v.Chr. 2.Punischer Krieg
- nach dem Verlust dieser Inseln erobern die Karthager als Ersatz weitere Gebiete in Spanien
- durch Vertrag versuchte Rom nun, die weitere Ausdehnung d. Karthager in Spanien zu unterbinden
- Hannibal verletzt mit der Eroberung von Sagunt diesen Vertrag  Kriegserklärung
- sofort nach seiner Ernennung zum Oberbefehlshaber, beschloss Hannibal den Krieg gegen Rom
- Die Stadt Sagunt, die unter römischen Schutz steht, ist Ziel seines ersten Angriffs
- Rom kann keinen Schutz leisten  Streitkräfte sind an anderen Kriegsschauplätzen gebunden
- nach 8Monaten Belagerung fällt 219 v.Chr. die reiche Handelsstadt in die Hände der Punier.
- nach der Zerstörung Sagunts erscheint eine römische Gesandtschaft in Karthago, um die Auslieferung Hannibals zu fordert  als Forderung verweigert wird, erklärt Rom Karthago den Krieg
- Winter 219/218v.Chr. nutzt Hannibal, um sich a. d. Feldzug vorzubereiten
- Streitkräfte = 120.000 Mann Fußvolk, 16.000 Reiter und 58 Elefanten
- im Frühling bricht Hannibal mit Teil seiner Streitkräfte auf, um das römische Reich anzugreifen
- Rest wird zur Sicherung Spaniens und Afrikas genutzt
- Römer erwarten die Punier auf dem Meer  bauen auf ihre Seeüberlegenheit  mit zwei stark bemannten Flotten wollen sie den Gegner gleichzeitig in Afrika und Spanien angreifen
- viel zu spät erfahren die Römer, dass Hannibal den Ebro, das Pyrenäengebirge und sogar schon die reißende Rhone überschritten hat  erst jetzt wird den Römern bewusst, dass der Punier auf dem Landweg nach Italien einfallen will
- großer Teil d. röm. Truppen = außer Land  letzteres = Sperren der Küstenstraße zw. Alpen/Meer
- nun geschieht Unerwartetes  H. weicht aus und wählt den Weg durch das Hochgebirge der Alpen
- Wege müssen gebahnt und Schluchten überbrückt werden  Verpflegung wird immer knapper  auf Gebirgskamm wird Notlager geschlagen  erschöpftes Heer darf zwei Tage rasten
- nach fünfzehn entbehrungsreichen Tagen hat die erschöpfte Truppe die Alpen überschritten
- nicht einmal die Hälfte des stolzen Heeres hat das tollkühne Wagnis überstanden  großes Heer war auf nur noch 20000 Mann Fußtruppen und 6000 Reiter herab geschmolzen
- Frühjahr (217 v.Chr.) wird des punische Vormarsch vom Apenningebirge aufgehalten
- Römer und Karthager liegen sich im Feldherrn gegenüber
- d. listige Hannibal lässt z. Täuschung d. Römer im kart. Lager kleine Feuer schüren
- er selbst umgeht mit dem Heer bei Nacht die Stellung der ahnungslosen Römer
- Hannibal marschiert der Hauptstadt Italiens entgegen  Römer hinter her
- gefällte Baumstämme sperren den Römern im Nebel verhangenen Engpass am Tasminer See plötzlich den Weg  von den bewaldeten Höhen stürmen mit einem Male die wilden Scharen Hannibals herab  Römer = auf drei Seiten eingeschlossen  Roms Legionen verbluten
- entgegen allen Erwartungen greift Hannibal jedoch Rom nicht an  erhält aus der Heimat nur unzureichende Unterstützung, um eine längere Belagerung wagen zu können + Kelten = keine zuverlässigen Verbündeten
- italienische Eidgenossenschaft an polit. Festigkeit und militärischen Hilfsmitteln überlegen
- Kriegsstillstand = unmöglich, da er seine taktische Überlegenheit sonst verloren hätte
- Hannibal zieht an Rom vorbei und wendet sich nach Süden
- bevor er die Hauptstadt angreift, will er versuchen, die römischen Bundesgenossen in Mittel- und Unteritalien auf seine Seite zu bringen  keine Gemeinde schloss ein Bündnis mit Karthago
- röm. Diktator Fabius Maximus folgt den Puniern mit seinen in Rom gebildeten Ersatzlegionen + dem Heer von Ariminum  vermeidet es jedoch, sich auf eine Schlacht einzulassen
- Bevölkerung Roms aber erwarten Taten und Erfolge von ihrem Feldherren  nach Ablauf seiner Amtszeit werden wieder zwei Konsuln, Terentius Varro und Aemelius, gewählt
- bei Cannae hat Hannibal Lager bezogen  In einiger Entfernung errichten Römer Lager + bereiten sich auf Angriff vor
- Am 2. August rücken die Truppen aus beiden Lagern aus und nehmen ihre Gefechtsformation ein
- mit Front gegen Süden stehen an diesem Morgen 69.000 Römer  Konsuln = Meinungsverschiedenheit – Varro war für Angriff aus dem Stand heraus und Aemelius wollte die Armee erst nach Geländeerkundung einsetzen – Varro konnte Befehl, aufgrund es Oberkommandobefehls – Wechsel von Tag zu Tag, durchsetzen
- die röm. Leichtbewaffneten eröffnen Gefecht  stoßen schnell vor + sorgen f. ruhige Entfaltung d. schweren Truppen
- Hannibals Reiter stürzen sich auf den rechten Flügel der römischen Armee  Gallier kämpfen nach Barbarenart: nach gezielten Hieben und Stößen umklammern sie den Gegnern und ziehen ihn vom Pferd  Römer schlagen sich mehr mit Erbitterung als mit Ausdauer  ihre ersten Reihen weichen zurück  karthagoschen Reiter = 5:3 überlegen
- jagen die Gegner vor sich her, den Fluss entlang  von Befehlen kann keine Rede mehr sein
- als die röm. Schwerbewaffneten auf d. im Zentrum positionierten Kelten und Iberer treffen, wendet sich das Blatt
- im Nahkampf kämpfen nun fünf römische Schwerter gegen drei karthagosche!
- Schritt für Schritt weichen die Karthager  nicht zu schnell, der Feind darf nicht zu früh etwas von der Falle bemerken
- im Siegesrausch konzentrieren die Römer sich ganz auf die Mitte  zu spät erkennen die Römer die Falle
- Römer werden nun in der Flanke und im Rücken von Truppen Hannibals angefallen
- durch andauernde Attacken von allen Seiten fallen sie, einer nach dem anderen  von Minute zu Minute stirbt d. Kern  Rest = Abschlachten
- Hannibal ließ sie gewähren  hätte ihrem Hass und Rachedurst die Grenzen nicht weisen können
- 60.000 Tote, 10.000 gefangene Römer  Hannibals Verluste betrugen etwa ein Zehntel der römischen  größte Niederlage der römischen Geschichte!
- Jahre vergehen bis Hannibal endlich gegen Rom marschiert  Durch die Gassen gellt der Ruf "Hannibal ad Portas" (Hannibal bei den Toren)  der Punier wird zur Umkehr gezwungen
- Römer stellen neues Heer auf (freigelassene Sklaven + Verbrecher)  erobern Städte Unteritaliens
+ Siziliens zurück
- Hannibals + Bruder Hasdrubal wollen Rom angreifen  einer von Norden + anderer von Süden
- eines Nachts wird ein Paket mit Hasdrubals Haupt innen über den Wall von Hannibals Feldlager geschleudert  207 v.Chr von den Römern geschlagen
- Hannibals letzte Angriffspläne scheitern: Rom bleibt für ihn unerreichbar
- 3 Jahre später wagt der röm. Feldherr Publius Cornelius Scipio, der in langjährigen Kämpfen Spanien den Puniern entrissen hat, den Stoß ins Herz der feindlichen Macht  setzt nach Afrika über und zieht gegen Karthago
- Hannibal, von den Karthagern nach Afrika zurückgerufen, trat ihm hier entgegen
- 202 v. Chr. Schlacht bei Zama  endet mit einem entscheidenden Sieg der Römer
- besetzte Stadt muss auf Spanien verzichten und fast alle Kriegsschiffe ausliefern + darf ohne Erlaubnis der Römer keinen Krieg mehr führen + Kosten des langjährigen Kampfes tragen
- Rom hat im zweiten Punischen Krieg (218-201) nicht nur seine Großmachtstellung behauptet, sondern auch den stärksten Gegner im westlichen Mittelmeers niedergerungen
- Rom hatte durch den Sieg bei Zama seinen Machtbereich gewaltig ausgedehnt; beherrschte nun das westliche Mittelmeer
-
- Rom  damit vorherrschende Mittelmeerraum – Macht
- die beiden letzten Jahrhunderte der Republik – von wirtschaftlicher, sozialer und städtebaulicher Bedeutung für die Stadt
- 168 v.Chr. Sieg im makedonischen Krieg  endgültige Vorherrschaft über Griechenland
149-146 v. Chr. 3.Punischer Krieg  führte zur völligen Vernichtung von Karthago
- im röm. Senat hatte sich zwischenzeitlich eine pol. Gruppe unter Cato durchgesetzt, die Karthago komplett vernichten wollte  Cato schloss jede seiner Reden mit Bemerkung "ceterum censeo Carthaginem esse delendam" - "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss"
- 50 J. später = 3. punischer Krieg  als Karthago sich gegen einen afrikanischen Angreifer verteidigen muss, nehmen die Römer diese Vertragsverletzung zum Anlass, die Stadt endgültig zu besiegen und zu zerstören (146 v.Chr.)
- Die Karthager traten zur letzten verzweifelten Schlacht an  Sechs Tage und sechs Nächte dauerte der Kampf in der brennenden Stadt unter ungeheuren Verlusten für die Karthager (500.000 Einwohner), bis sich schließlich die Überlebenden (50.000) ergaben  wurden im Landesinneren angesiedelt
- Römer zerstörten Karthago bis auf die Grundmauern - um Gefahr abzuwenden
- es sollte nie wieder vorkommen, dass noch mal ein Feldheer wie Hannibal vor den Toren Roms steht und das Reich zum wanken bringt
 danach eroberten sie (gut ausgebildet und als unschlagbar geltend) in mehreren Feldzügen Griechenland, Syrien, Kleinasien und zuletzt Britannien und Teile von Germanien  herrschten somit um 30 v.Chr. im gesamten Mittelmeerraum
Auswirkung des Reichtums
o Einwohner eroberte Städte wurden als Sklaven verkauft (an röm. Feldherren)
o die eroberten Gebiete mussten als Provinzen u.a. Abgaben an Rom leisten Bsp. Sizilien
o seit 218 v.Chr. = Senatoren Handels- u. Geldgeschäfte untersagt  Vermeindung gr. Unterschiede innerhalb d. Adels  Senatoren kauften daher Landgüter in Italien von ihrem Gewinn  riesiger Grundbesitz  Landwirtschaft in Italien wurde verändert
o Güter = bewirtschaftet von Sklaven
o Anbau von Wein und Oliven (statt Getreide)

• Hannibal  während seinem Feldzug hatte er viele Höfe Italien verwüstet
• während der Kriege waren Frauen und Kinder oft allein für den Hof verantwortlich
• nicht genug Ernte = Schulden
• billige Getreideeinfuhren und Sklavenwirtschaft auf Ländereien der Reichen ruinierten Bauern
• ihre Höfe kauften die Senatoren auf
• veramte Menschen (Bauern) wurden zu Proletariern
• Sklavenzahl stieg in d. letzten 2Jh. von 0,6 auf 3 Millionen (Gesamtbevölkerung 7,5Mio.)
• am besten hatten es die Haussklaven  Bsp.: Köche, Ärzte und manchmal sogar selbstständig
• lebten oft deutlich besser als de meisten Proletarier
• Masse der Sklaven  härteste Arbeit Bsp.: in Steinbrüchen o. Bergwerken
Der 1. Sklavenkrieg
- Ackersklaven und die Hirtensklaven = die Träger der sizilischen Sklavenkriege
- 1. Krieg (136 132 v. Chr.) brach deshalb aus, weil die Lebensbedingungen der Sklaven einfach unerträglich waren
- Die Initialzündung kam wahrscheinlich von Hirtensklaven  Anführer = Haussklave
- Erhebung war so gefährlich, dass 134, 133 und 132 römische Heere unter konsularischem Kommando ausgeschickt werden mussten und nur mit großer Mühe siegten.
- Sklaven hatten sich eine politische Organisation gegeben, sie nannten sich »Syrer«
- Ursache des Krieges hin: durch die röm. Kriege im östlichen Mittelmeerraum + Raubzüge zur Gewinnung von Sklaven kamen so viele Griechen und Orientalen als Sklaven auf den Markt, dass einerseits die Sklavenhaltung in großem Stil betrieben werden konnte und es nun wirklich nicht mehr auf das Leben des Einzelnen ankam + auf der anderen Seite waren viele der Versklavten freie Menschen gewesen, die sich von heute auf morgen in einen Zustand absoluter Rechtlosigkeit und schrecklicher tatsächlicher Behandlung versetzt sahen und das noch weniger ertragen konnten, als es die üblichen Nachkommen von Sklaven taten, die dieses Dasein gewohnt sein mochten
Reformen für Proletarier
• mit der Ausdehnung zum Weltreich hatte sich die Republik auch im Innern verändert
• Verarmung und Verschwinden des Bauernstandes brachte Roms Heer in Gefahr
• Grundsatz d. Heers  jeder musste selbst für seine Ausrüstung aufkommen
• 133 v.Chr. Ackergesetz d. Tiberius Gracchus  mittellosen Bauern wird Land zur Verfügung gestellt  Programm hatte zeitweilig Erfolg  doch dauerhaft war es nicht möglich den Personalbedarf des Heeres zu halten
• Aufgebrachte Senatoren erschlugen Tiberius Gracchus, auch spätere Reformversuche seines Bruder Gaius Gracchus endeten blutig
Der 2. Sklavenkrieg
- 2. Sklavenkrieg (104 101 v. Chr.) = ausgebrochen, weil der König Nikomedes III. von Bithynien auf eine römische Forderung, Truppen zu stellen, antwortete, er könne das deshalb nicht, weil sein Reich durch römische Massenversklavungen entvölkert sei  Erschrocken soll der Senat daraufhin angeordnet haben, auf Sizilien den Sklavenstatus zu überprüfen und die Betreffenden gegebenenfalls freizulassen  das soll dann in einem solchen Umfang geschehen sein, dass zahlreiche römische Ritter als Eigentümer der Sklaven protestierten, worauf die Freilassungsaktion gestoppt wurde
- Maßnahme = Signal zum Aufstand
- das wichtigste Sklavenheer stand unter dem Kommando eines Salvius, der den Namen Tryphon annahm, ihm folgte ein Athenion nach  auch hier mussten reguläre Heere eingesetzt werden
- Krieg wurde beendet, als der Konsul Manius Aquilius im Zweikampf über Athenion siegte
Gesellschaftskrise

• mit der Ausdehnung zum Weltreich hatte sich die Republik auch im Innern verändert
• Verarmung und Verschwinden des Bauernstandes brachte Roms Heer in Gefahr
• Grundsatz d. Heers  jeder musste selbst für seine Ausrüstung aufkommen
• 133 v.Chr. Ackergesetz d. Tiberius Gracchus  mittellosen Bauern wird Land zur Verfügung gestellt  Programm hatte zeitweilig Erfolg  doch dauerhaft war es nicht möglich den Personalbedarf des Heeres zu halten
• Aufgebrachte Senatoren erschlugen Tiberius Gracchus, auch spätere Reformversuche seines Bruder Gaius Gracchus endeten blutig

• Anders als zw. Plebejern und Patriziern kam es nicht zu einem Interessenausgleich
• Adel spaltete sich in 2 Parteien
• Popularen (von lat. populus = Volk): Reformen + Volksversammlung
• Optimaten (lat. optimi = die Besten): lehnten dies ab.  Problem blieb
• Konsul Marius, Popular, bewaffnete auf Staatskosten Proletarier, das Heer bestand nun aus Berufssoldaten
• Durch die Reformen in der Armee und dem Sold für die Soldaten gab es immer wieder Anlass zum Streit zw. Popularen + Optimaten
• 88 v. Chr. – Senat bestimmte für einen Asienfeldzug den Optimaten SULLA, die Volksversammlung bestimmte den Popularen MARIUS
• Sulla besetzte Rom – Marius wurde vertrieben, Anhänger vom Marius verhängt
• Nach Sulla’s Asienfeldzug ernannte ihn der Senat zum Diktator auf Dauer
• Die Volksversammlung wurde stark eingeschränkt, die Optimaten gewannen an Macht
• Todeslisten (lat. Proskriptionen) wurden ausgehängt
• viele röm. Bürger kamen dabei ums Leben
• Sulla zeigte, dass nur jemand mit Unterstützung des Militärs die Macht bekam
• Es gelang nicht mehr dir Ordnung der Republik zu stärken
• Nach Sulla’s Abtritt gingen die Kämpfe weiter

Das Christentum

• Stammt vom griechischen christianismós
• Christianisierung begann in unserer Zeitrechnung
• Fing an mit der Verfolgung der Christen durch die jüdischen und römischen Behörden
• Durch gezielt Arbeit einiger Missionare starke Ausbreitung
• Durch römisches Kaiserreich bis hin zu England
• Wurzeln liegen im Judentum
• Sind die Anhänger eines jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazaret
• Jesus wird verehrt als Christus, als jüdischer Messais und als Sohn Gottes
• Kern dieser Religion: Verhältnis zwischen Mensch, Welt und Gott
• Wie andere Religionen von sich überzeugt
• Ist die einzig wahre Möglichkeit mit Gott in Verbindung zu treten
• Alle andere Religionen sind unzureichende und unmögliche Versuche
• Kennzeichen ist das kreuz
• Kreuz Erlösertat Gottes
• Jesus Sinnbild für Schuld und Sünde der gesamten Menschheit
• Anderes Kennzeichen Kirche: gedenken an Oster- bzw. Auferstehung Jesus
Heute: - 2 Milliarden Anhänger
• doch nur geschätzt, da man nicht genau definieren kann wer ein Christe ist oder nicht
• eine der 5 Weltreligionen

Sklavenaufstand unter Spartakus 74-71 v. Chr.
o Spartakus – stammte aus Asien
in Capua als Gladiator ausgebildet – brach dort aus
wurde zum Führer eines Sklavenheers
- 200 Gladiatoren versuchen aus der Gladiatorenschule in Kapuar auszubrechen  70 gelingt es
- römischer Prätor mit 3000 Kriegern versucht sie einzufangen  belagern den Vesuv  Spartakus überlistet Römer
- Wie? Aus Weinreben bauen sie sich Seile und Leitern und greifen die Römer an einer unbewachten Stelle an
- Bald gebietet er über ein Heer von armen Bauern und 1000 Sklaven  der Senat erkennt die Gefahr
- Heer des Spartacus durchzog Italien vom Norden bis zur Stiefelspitze, wo es vergeblich nach Sizilien überzusetzen versuchte; zwei konsularische Heere wurden von ihm geschlagen  schließlich von Crassus 71 v. Chr. besiegt
- zur Abschreckung wurden tausende Sklaven auf der Straßen von Rom nach Capua ans Kreuz geschlagen

Caesar wird Alleinherrscher

- Es war nur noch eine Frage der Zeit bis ein starker Mann die Macht übernahm
- GAIUS JULIUS CAESAR – Patrizierfamilie – Populare
- 1. Triumvirat (Dreimännerbund) 60 v. Chr. mit POMPEIUS und CRASSUS
- 59 v. Chr. - Caesar wird Konsul
Er vereinigte verschiedene Ämter auf seine Person:
1. Diktator auf Lebenszeit
2. Imperator (Oberbefehlshaber)
3. Volkstribun (unverletztliche Person)
- Danach war er reich, berühmt und hatte ein eigenes Heer
- dadurch wurde er zum Rivalen seines Partners Pompeius
- Pompeius verbündete sich mit dem Senat, der Caesar zwang sein Heer zu entlassen
- Caesar weigerte sich und zog gegen Rom  BÜRGERKRIEG
- besiegte Pompeius
- am 15.3.44 v. Chr. an den Iden des März in der Öffentlichkeit von Brutus und Cassius niedergeschlagen
- Mörder d. Caesar erhielten nicht d. erwartete Anerkennung  Caesar = „Wohltäter der Nation“

Der 1. Kaiser
 Caesar plante völlige Neugestaltung Roms
 trotz seines plötzlichen Todes beeinflußte er die Stadtentwicklung  mit dem Bau der Curia Iulia = neue Rednertribüne auf dem Forum + Bau des Caesar-Forums
 danach - Marcus Antonius (Stellvertreter Caesars) mit Octavian und Lepidus Militärdiktatur  besiegten die Mörder Caesars.
 spätere Verbindung mit Kleopatra machte ihn zum Gegner Octavians
 Bürgerkriege zw. O. (später Augustus) und M. A.  O.gewann schließlich in der Schlacht von Actium (2.September 31 v. Chr.) die Oberhand  wurde 27 v. Chr. 1 römischer Kaiser
 erhielt auf Dauer die Befehlsgewalt über einige Provinzen (dort befanden sich alle Legionen der römischen Reich) + Amtsgewalt eines Volkstribun  konnte so Volksversammlung leiten + Gesetze erlassen
Wodurch konnte der römische Kaiser das Volk für sich gewinnen?
• er entließ etwa 80000 Soldaten und stattete sie mit Geld und Land aus – Soldaten der Legionen wurden seine Klienten (erhielten Geldgeschenke)
• Provinzen – mussten weniger Steuern zahlen – dankbar dafür
• Stadthalter + Steuerbeamte = feste Gehälter – durften sich nicht mehr anders bereichern
•  Augustus sorgte so für längeren Frieden im Reich
• Kaiser sorgte in Rom für große Unterhaltung (mit „Spielen“ im Theater)
• gab zahlreiche Bauaufträge: neue Plätze, Tempel und Theater – verkündeten Größe und Erfolg seiner Herrschaft – Titel „Vater des Vaterlandes“

Das Prinzipat

• Ausübung seiner Macht begründete neue Staatsform
• er achtete in Rom streng auf Regeln der Republik
• alle Entscheidungen wurden im Zusammenspiel von Magistraten, Senat und Volksversammlung gefällt
• Octavian selbst erhielt im Jahre 27 v. Chr. vom Senat den Titel „Augustus“ (der Erhabene)
• Augustus nannte sich selbst „Princeps“ (der Erste) – Herrschaft wurde als Prinzipat bezeichnet
• seine Baupolitik in Rom war nicht so großartig wie die des Caesar, aber knüpfte daran an
• teilte die Stadt in 14 Regionen ein
• Ordnung blieb bis zum Ende der Antike erhalten
• im Anschluß an das Caesar-Forum entstand das Augustus-Forum

• auf d. Marsfeld baute der Imperator sein Mausoleum als Grabmahl für ihn +Angehörige
• 13 n.Chr. wird die Ara Pacis als Denkmal errichtet – für lange Friedensperiode dank Augustus
• 14 n.Chr. stirbt dieser große Kaiser - Tiberius wird Nachfolger
• er + weitere Nachfolger setzten hinsichtlich der Bautätigkeit in Rom im wesentlichen die durch Augustus vorgegebene Linie fort
Vom Dorf zum Weltreich
Frage Vom Dorf zum Stadtstaat zum Weltreich
Wann? um 1000 v.Chr. 753 v. Chr 2. Jh. v. Chr.
Wer/ Was? Etruskersiedlung Stadtzusammensiedlung auf sieben Hügeln am Tiber nahe dem Mittelmeer Handelskontakte zu griechischen Kolonien und Nordafrika
Warum Bau von Aquädukten, Tempeln und Mauern Tempel und Mauern erweitert, Kapitol, Ratsgebäude Eroberung Italiens; Bundesgenos- senschaft Roms; Nachbarvölker


Götter in Rom

• Götter besonderen Stellenwert für Römer
• Gekennzeichnet durch tägliche kultische Feiern
• In der Stadt befanden sich überall Tempel, Schreine und Altäre
• Gottheiten zwar ziemlich bedeutend verloren aber mit der zeit an Bedeutung
• Augustus reagierte sofort indem er viele Heiligtümer erneuerte und Bräuche wie Apollo und Mars in moderner Form erneuerte und umsetzte
• Half trotzdem nichts Verfall der traditionellen römischen Religion
• Alte Kulte blieben zwar erhalten, wurden aber nur noch von der Minderheit des Volkes ausgeübt
• Darüber hinaus gab es noch den Herrschaftskult
• Staatlich geregeltes, oft prächtiges Ritual
• Diente zum Ausdruck politischer Loyalität und religiöser Empfindung
• Beliebt waren orientalische Religionen, wobei einem die Glückseeligkeit im Jenseits versprochen wurde
 1. Mysterienkult war Magna Mater,204 vor Christus
 wurde aus Kleinasien eingeführt
 durch zügellose Rituale  relativ wenige Anhänger
 2. ägyptischer Kult Isis genauso
 fand trotzdem zahlreiche Anhänger  durch monumentalen Heiligtum in der Stadt
 3. bekannteste Gottheit Mithras – iranischer Lichtgott – von Soldaten, Händlern und Handwerkern verehrt
 danach kam die christliche Religion
 durch Monotheismus der Christen  unvereinbar mit der Vorstellung der Römer  Religion bald öffentlich verboten




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