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Römische Kaiserzeit - Referat



römische Kaiserzeit

Die römische Kaiserzeit ist ein Epochenabschnitt der Antike der durch viele Krisen gekennzeichnet ist.
Der Imperator Cäsar verankerte eine neue Regierungsform. (den Prinzipat). Augustus gilt als erster römischer Kaiser.
Augustus baute seine macht Schritt für Schritt aus. Er hatte viele Rechte, z.B.: die oberste Befehlsgewalt über viele Provinzen, die Aufsicht über die Getreideversorgung um nur einige Aufzuzählen. Er sagte auch:“ die Diktatur habe ich nicht angenommen nicht abgelehnt.“
Prinzipat ist eine moderne Bezeichnung für die Herrschaftsstruktur des Römischen Reiches in der frühen und mittleren Römischen Kaiserzeit. Mit der Erhebung des von Caesar adoptierten - und im Kampf um das Caesar-Erbe letztlich siegreichen - Octavian zum Augustus durch den Senat 27 v. Chr. wurde die Grundlage für ein neues Herrschaftssystem gelegt, das die Zusammenführung von republikanischen Traditionen mit der Vorherrschaft eines herausragenden Einzelnen versöhnen sollte. Diese Doppelfunktion der neuen Ordnung erklärt sowohl die damit ursprünglich verknüpfte Vorstellung einer Wiederherstellung der Republik
Augustus wurde auch Friedenskaiser genannt. Er führte die republikanische Tradition der Reichserweiterung fort.
Kaiser Konstantin verlegte den Kaisersitz von Nikomedia nach Byzantion wo er ein neues Rom bildete. Die neue Hauptstadt wurde erst offiziell als Neu-Rom bezeichnet, aber bald Konstantinopel genannt. Konstantin wollte mit der Einführung einer neuen Goldmünze die Naturalwirtschaft (=eine Art des Tauschhandels) eindämmen. Mit neuen Steuern für Senatoren und Händler wollte er zusätzliche Einkommensquellen erschließen.
Schon früher forderten die Kaiser göttliche Verehrung. Aurelianus setzte den Kaiserkult endgültig durch. Wer sich dem Kaiser näherte musste sich zu Boden werfen. Die Christen wurden von einigen Herrschern verfolgt weil sie nur an einen Gott glaubten und damit den Kaiser nicht anbeteten.
Mit der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion durch Kaiser Theodosius verschwand die göttliche Verehrung der Kaiser, ihr recht auf unbeschränkte Herrschaft blieb aber erhalten.
Rom war jahrzehntelang immer wieder von Bürgerkriegen erschüttert worden bis im Jahr 29 v. Chr. die Schlachten von Oktavian beendet wurden. Sicherheit war Bürgern wichtiger als politische Freiheit. Mit Oktavian begann ein neuer Abschnitt in der Regierung Roms was die Sicherheit und Wirtschaft betrifft. Viele neue Gebäude wurden errichtet, dadurch wurden viele neue Arbeitsplätze geschaffen.
Die Finanzierung dieser Bauprojekte stammte aus reichlicher Kriegsbeute.
Auf dem Land produzierte man Wein, Obst und Gemüse. In den ärmeren Regionen (im Süden) betrieb man Viehzucht (Schweine, Schafe).
Doch der Unterschied zwischen Arm und Reich und Sklaven und der Freien Bevölkerung wurde in dieser Friedenszeit nicht Aufgehoben.
„Schafe scheren, aber ihnen nicht die Haut abziehen, sei die Aufgabe eines guten Hirten“, behauptete Kaiser Tiberius zu Statthaltern geantwortet haben die eine Erhöhung der Steuern in Provinzen vorgeschlagen haben. Statthalter wurden großzügig entlohnt und erhielten von Anfang an genaue Befehle durch den Kaiser. Augustus führte Provinziallandtage ein.
Bei den Provinziallandtagen hielten gewählte Vertreter einer Stadt Festspiele zu Gunsten Kaiser Augustus und Göttin Romas.
Augustus versuchte mit einer neuen Ordnung die alten Sitten wiederherzustellen. Er wollte damit die Leute bringen wieder mehr Kinder zu bekommen und das Erfolgsstreben der Oberschicht etwas einzudämmen. Das altertümliche leben der Vorahnen sollte als Vorbild dienen. Augustus pflegte regen Kontakt mit Dichtern.
absolutes Kaisertum:
Dominat ist eine in der älteren Forschung übliche Bezeichnung für den Abschnitt der römischen Geschichte zwischen Diokletian und Justinian I.
Rom steckte in einer großen Krise da es wirtschaftlich wegen Seuchen, hoher Steuern und Kriegsverluste sehr schlecht stand.
Diokletian war ein Kaiser aus Illyrien welcher mit einer Reichsreform
auf die Reichskrise reagierte. Er führte eine Reichsteilung durch. Diolektan hatte die uneingeschränkte Macht als „Oberkaiser“. Er schuf mehrer kleine Provinzen (101) und trennte die militärische Gewalt streng von der zivilen. So hat er Zeit, das Reich neu zu formieren. Das tut er auch. Zuerst nimmt er sich einen Mitkaiser und dann noch zwei dazu: eine Tetrarchie.
Nach dem Tod des Kaiser Theodosius wurde das Reich endgültig in West und Ost geteilt.
Durch die Krisen wurde auch eine Heeres- und Steuerreform durchgeführt. Da sich das Heerwesen kaum verändert hat sei Augustus war diese Reform notwendig.
Bei der Steuerreform wurde eine neue Grundsteuer eingehoben. Diese richtete sich nach dem Viehbestand, Bodenertrag, Anzahl der Kinder und der Anzahl der beschäftigten Arbeiter. Es wurde auch erstmals in der griechischen Geschichte ein Staatsbudget aufgestellt.
In der Stadt herrschte staatliche Zwangsherrschaft. Um das Heer zu versorgen wurden die Arbeiter, Unternehmer und Handwerker in zwangsweise an Ihre Tätigkeit gebunden. Durch Gesetze Verbot man den Beruf und Ortswechsel. Die Kinder mussten die Berufe der Eltern annehmen.
Eine Folge daraus war das die Leute aus der Stadt aufs Land flüchteten. Doch dort hatte sich der Zwangsstaat ebenso schon durchgesetzt. Bauern die gelegentlich eine kleine Weidefläche pachteten wurden zwangsbedingt zu schollengebundenen Landarbeitern. An dem allem Schuld waren Missernten die zur Aufnahme von hohen Krediten mit Wucherzinsen zwangen. Dadurch begaben sich die Bauern in Abhängigkeit von Großgrundbesitzern oder des Staates. Sie durften ihre persönliche Freiheit behalten waren aber fest gebunden (Kolonen) Kaiser Konstantin verankerte das Kolonat gesetzlich. Dadurch wurde die Lebensmittelversorgung der Städte gesichert. Viele Kolonen versuchten zu flüchten wegen der schlechten Lebensumstände doch Kolonen wurden in solcher Hinsicht wie Sklaven behandelt.
Die römische Gesellschaft:
In Rom herrschten von Beginn an schon klare Standesunterschiede. Die scharfe Trennung der verschiedenen Schichten wurde bis in die Spätantike Beibehalten.
Die noblen und reichen waren immer an der Spitze der Gesellschaftspyramide.
Mit dem Übergang zur Monarchie änderte sich dieses soziale Gefüge nicht besonders. Das einzig andere war das anstatt rivalisierender Parteien oder Einzelpersonen jetzt das Kaiserhaus an der Spitze dieser Pyramide steht. Schon zu beginn der Kaiserzeit erhielten immer mehr Provinzbewohner das Bürgerrecht und wurden damit in die römische Gesellschaft miteinbezogen. In den neu gegründeten Städten waren die Stadträte an der Gesellschaftliche spitze.
Am ende des 1. Jahrhunderts wurde erstmals ein Provinziale Kaiser.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: mbreu



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