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Räuber und Beute - Referat



Viele Tiere erbeuten und fressen andere Tiere.
Diese Räuber sind an das Aufspüren, Fangen und Töten ihrer Beute angepasst.
Die Beutetiere hingegen besitzen oft Fähigkeiten, mit denen sie ihren Feinden entkommen.

Das Jagen ist schwierig und oft gefährlich. Jäger haben spezielle Anpassungen, die ihre Erfolgschancen erhöhen
Mit ihren Sinnesorganen spüren sie die Beutetiere auf.
Sie lauern ihren Opfern auf oder schleichen sich unbemerkt an.
Die meisten Räuber sind schnell und kräftig und töten ihre Opfer mit scharfen Zähnen, Krallen oder Giftzähnen. Die Tiere, die gejagt werden, sind jedoch nicht wehrlos.
Viele sind gut getarnt. Andere fliehen blitzschnell, verwirren den Angreifer oder setzen sich zur Wehr.
Jäger und Beute stehen im Kampf ums Überleben in einem ständigen Wettstreit.

Gemeinschaftsjagd
Die meisten Tiere jagen allein. Einige jedoch arbeiten in der Gruppe zusammen.
Sie überlisten ihre Beute und können auch Tiere überwältigen, die so groß sind, dass sie ein einzelner Jäger nicht töten könnte.
Es sind ganz unterschiedliche Tiere, die gemeinsam jagen, z.B. Treiberameisen, Wölfe, Hyänen, Delfine und Schwertwale. Vor nicht allzu lange Zeit beobachteten Wissenschaftler, dass auch Schimpansen manchmal geschickt zusammenarbeiten, um kleinere Stummelaffen zu erbeuten.

Die Jagdstrategie
Schimpansen jagen in den Wäldern des tropischen Afrika Stummelaffen.
Sie klettern auf die Bäume und verbergen sich im Laub. Dann scheucht ein Schimpanse den Stummelaffen auf. Dieser versucht zu entkommen und wird in die Arme des Lauerjägers getrieben.

Räuber
Jäger, die im freien Gelände jagen, müssen ihre Beute erwischen.
Dabei verbrauchen sie viel Energie. Die Jagdstrecke muss deshalb so kurz wie möglich sein.
Viele nähern sich unbemerkt so weit wie möglich an, bevor sie angreifen. Die meisten greifen kleinere Tiere an, die sie leicht überwältigen.

Schutz der Beute
Einige Beutetiere haben Stacheln zur Verteidigung. Andere besitzen einen robusten Panzer wie Gürteltiere, Schildkröten und Krabben. Igel, Stachelschweine und Seeigel sind mit Stacheln bedeckt.
Amphibien haben Giftdrüsen in der Haut, sodass sie unangenehm schmecken oder sogar tödlich giftig sind.
Auch viele Insekten reichern Gifte in ihrem Körper an. Stinkreiche
sprühen ihren Feinden übel riechende Chemikalien entgegen.

Gepanzerte Kugel
Ein Panzer bedeckt den Knopf und Körper des Dreibinden-Gürteltiers.
Wenn es angegriffen wird, rollt es sich, zu einer gepanzerten Kugel zusammen, die kaum ein Raubtier knacken kann.

1.Keine Flucht
Statt die Flucht zu ergreifen, bleibt das Gürteltier, wo es ist.

2.Zusammenrollen
Das Tier rollt sich zusammen und zieht den Knopf und die Beine ein.

3.Eine perfekte Kugel
Die Kugel ist so dicht, dass der Räuber sie nicht aufstemmen kann.

Tarnung
Räuber wie auch Beutetiere tarnen sich, um nicht gesehen zu werden.
Viele Jäger verschmelzen mit dem Hintergrund, sodass sie ihren Beutetieren unbemerkt auflauern können.
Andere Tiere machen sich fast unsichtbar, um von Fressfeinden nicht entdeckt zu werden wie z.B. Vögel. Die meisten getarnten Tiere ähneln Pflanzen oder dem Untergrund, auf dem sie sitzen.

Zwergpuffotter
Diese Giftschlange vergräbt sich in der afrikanischen Namibwüste im Sand.
Sie wartet, bis kleine Tiere in ihre Reichweite kommen.

Wandelndes Blatt
Wenige Tiere sind so schwer zu entdecken wie dieses tropische Insekt.
Wenn es sich fortbewegt, schwant wie es ein wie Blatt im Wind.



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