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Philosophie- Eine Wissenschaft für sich - Referat



Philosophie

Eine Wissenschaft für sich!


Gliederung

•Was ist Philosophie?
•Ursprung
•Allgemein
•Formen der Philosophie
•Gegenstände der Philosophie



Was ist Philosophie

•griechisch φιλοσοφία Liebe zu Weisheit und Wissen
•Ist kein klar begrenzbarer, bestimmter Gegenstandsbereich
•Es gibt keine Definition für Philosophie, weil es zu viele Antworten gibt
•Zitat von Carl Friedrich von Weizsäcker:

„Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.“

•Jeder der philosophiert entwickelt eine eigene Sicht der Dinge
•Versuch der kritischen Selbstüberprüfung des Denkens


Ursprung

•Begriff bezog sich ursprünglich auf eine Denktradition
•Sie ging vom antiken Griechenland aus
•Heute auch für asiatische Denktradition (östliche Philosophie)
•Wird auch für religiöse Weltanschauung genutzt
•In der Technik für Strategien
•Gesamtkonzepte (Unternehmens-/ Designphilosophie)


Allgemein

•Erste Philosophen die sich als Philosophen bezeichneten waren Platon und Sokrates
•Verstanden es als:
- Alternative zur mythischen Religion und dessen Ordnung
•Man erklärt sich die Welt selbst
•Emanzipiert sich v. Welt des Aberglaubens, d. Priesterherrschaft, und den Göttern
•Bis in die Gegenwart hinein setzte sich kritisch mit der Religion auseinander
•Grenzte /grenzt sich von ihr ab
•Betrachtet sich als überlegen
•Wird als Universalwissenschaft bezeichnet
Um Wirklichkeit zu erfassen
– Letzte Ursachen zu finden
– Dabei ewiggültige, allgemeine Wahrheiten zu erfassen


Charakteristik

• Handelt um Nachdenken, Reflektieren, Analysieren,
• Überprüfen m. Hilfe d. Mittel des kritischern Denkens
• Fragen richten sich auf den Menschen und um die ihn umgebene Welt
• Philosophie beginnt mit Sich- wundern/ Staunen
• Zitat von Platon:
• Staunen macht Philosophie zur Mutter aller Wissenschaften
• Sie stellt alles in Frage, sogar sich selbst
• Jede aussage darf hinterfragt/ bezweifelt werden, außer die Zweifel selbst
• So endet die Philosophie also nie

„Das Staunen ist die Einstellung eines Mannes, der die Weisheit wahrhaft liebt, ja es gibt keinen anderen Anfang der Philosophie als diesen.“

Formen der Philosophie

• 3 Formen:
• als Streben nach Wissen
– Philosophischen Sachverhalten
– Alltagsphilosophie: „Was ist für mich ein gutes Leben?“
– Allgemeine, öffentlich, diskutierte Fragen

• als eine Weise des Lebens
/> – Wird als eigene praktische Lebensweise betrieben
– Die Verwirklichung des „rechten Lebens“
– Sich selbst als Mensch auszubilden
– Will nicht aus Leben flüchten o. Wiedersprüche in d. Welt ignorieren

• Als akademische Philosophie
– Unterscheidet sich durch einen Rahmen/ Grenzen
– Rekonstruieren/ Wiederlegen von Argumenten
– Genaue Analysen/ Unterscheidungen von Begriffen
– Eigene Positionierung
– Argumentation für o. gegen Thesen
– „Hat der Mensch einen eigenen Willen?“


Gegenstände der Philosophie

• Systematische Gegenstände:
– Theoretischer/ praktischer Bereich
– Theoretischer:
– untersucht Möglichkeiten/ Grenzen d. menschlichen Erkenntnisvermögens,
– allgemeine Strukturen d. menschlichen Bewusstsein
– Grundsätzliche Aussagen über das Sein
• Praktischer:
– Beschäftigt sich mit direkte Auswirkungen auf das Leben
– Disziplinen
• Allgemein beschäftigt sich mit Fragen wie:
– Was kann ich wissen?
– Was soll ich tun?
– Was darf ich hoffen?
– Was ist der Mensch?

Fragen anders formulieren:
-Wie können wir zu Erkenntnis gelangen und wie sind diese Erkenntnisse einzuschätzen?
-Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Logik
-Wie sollen wir handeln?
-Ethik
-Was ist die Welt? Warum gibt es überhaupt irgendetwas statt einfach nur nichts?
-Metaphysik, Ontologie
-Was sind wir für Wesen? In welchen Verhältnis stehen wir zu der Welt, die wir vorfinden?
-Kulturphilosophie, philosophischen Anthropologie, Ästhetik


• Historische Gegenstände:
• Man muss mit eigener Geschichte auseinandersetzen
• Nur wer Einsichten/ Begrifflichkeiten kennt, kann die in der Vergangenheit gemachten Fehler vermeiden
• Vielleicht neuen Gedanken zum Alten hinzufügen

• M. d. 6. Jahrhundert Philosophie der Antike
• Um 500 Philosophie des Mittelalters
• Ab 1450 Philosophie der Renaissance und des Humanismus
• Philosophie der Neuzeit
• Philosophie des 19. Jahrhundert
• Philosophie des 20. Jahrhundert
• Philosophie der Gegenwart


Staunen veranlasst zuerst – wie noch heute – die Menschen zum Philosophieren
Zitat von Aristoteles
Und deshalb vergesst bitte nie wie man über Dinge wundert und staunt...



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