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Paarungssysteme und Gruppenleben - Referat



Gliederung
- Monogamie
- Polyandrie
- Polygynie
- Extrapaarvaterschaft
- Infantizid

- Leben in Gruppen (Bsp.: Löwen)
- Vorteile des Gruppenlebens
-> Jagd
-> Nahrungssuche
-> Raubvermeidung
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Monogamie
- Zusammenleben mit nur einem Geschlechtspartner
- Paarungssysteme mit einem Männchen und einem Weibchen
-> Beispiel: Pinguin

Polyandrie
- Paarung eines Weibchens mit mehreren Männchen

Polygynie
- Paarung eines Männchens mit mehreren Weibchen

Extrapaarvaterschaft
- "Sozialer Vater" kann eigene Jungtiere nicht erkennen
- Versorgt die, bei denen größte Fitness gewährleistet ist
- Auch fremde Jungtiere werden versorgt

Infantizid
- Töten von Nachkommen der eigenen Art
- Auffressen der Jungtiere: Kronismus
- Um Erzeugung eigener Nachkommen zu ermöglichen
Beispiel: Löwen

Leben in einer Gruppe
Beispiel am Löwen:
- Weibchen im Rudel sind alle miteinander verwandt
- Bleiben im Rudel ihr gesamtes Leben lang zusammen (ca 18. Jahre)
- Männchen verlassen Rudel im Alter von 3 Jahren und versuchen das Rudel eines
alten bzw. schwachen fremden Löwen zu übernehmen
- Männchen kann neuen Rudel für 2-3 Jahre führen und sich während dieser Zeit fortpflanzen
-----> WESHALB leben Löwen im Rudel?

Jagd
- Löwen jagen Beutetiere, die ihnen ausreichend Energie zur Verfügung stellen
Büffel: zu groß, zu wahrhaftig, um alleine zu überwältigen
Gazelle: zu schnell/wendig
- Kooperativ jagende Beutegreifer sind im Vorteil gegenüber Tieren, die alleine jagen
- Erfolg pro Beutegreifer im Rudel ist unterschiedlich hoch (Positionsabhängig)
- Trotz der Position im Rudel ist die Chance höher an Beute zu kommen, als alleine zu jagen
- Position variiert jedoch -> kein dauerhafter Nachteil

Nahrungssuche
- Tiere können sich über ertragreiche Futterplätze austauschen
- Regelmäßig wiederkehrender Besuch bei nachwachsenden Futterquellen
Ringelgänse: Suchen alle 4 Tage Nahrungsplätze an der Küste auf, da die Nahrungs
bis dahin wieder nachgewachsen ist

Raubvermeidung
- Wahrscheinlichkeit den Angriff eines Beutegreifers zu überleben erhöht sich
- Erfolgreicher Angriff eines Beutegreifers beruht auf einem Überraschungsangriff, der durch
erhöhte Aufmerksamkeit im Rudel früh bemerkt wird und die Chance für den Angreifer sinkt
- Überlebenschance bei Angriffen für die Tiere in der Rudelmitte am höchsten
- Beutegreifer geraten ebenfalls in Verwirrung bei dicht gedrängten Gruppen
Guppys: Höhere Schwarmdichte bei erhöhter Anzahl von Jägern

Verteidigung
- Verteidigung in der Gruppe erhöht, vor allem, wenn einzelne Individuen sich kaum gegen
Räuber behaupten können
Lachmöwenkolonien: Eindringende Krähen werden von vielen Möwen gleichzeitig attackiert
und vertrieben
- Evolution des Schwarmverhaltens führt zu einer Erhöhung des Fortpflanzungserfolgs



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