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PISA Schulleistungsstudie - Referat



• Programm zur zyklischen Erfassung grundlegender Kompetenzen
• Zielgruppe: 15-jährige Schüler, können am besten international verglichen werden
• OECD führt diese Studie durch
• Studie untersucht: Lesekompetenz, mathematische Grundbildung, naturwissenschaftliche Grundbildung und fachübergreifende Kompetenzen
• TIMSS nur Leistungen in Mathe und Naturwissenschaften
• Kompetenzen sind grundlegende Voraussetzungen dafür, dass Länder sich ökonomisch weiterentwickeln können
• Vergleichsstudie, um das Bildungssystem zu verbessern
• Deutschland schneidet schlecht ab (1/4 der Jugendlichen gehören zur Risikogruppe)
• Weder Elite-Förderung, noch Förderung von sozial Benachteiligten

Funktionen von Schule
• Schulische Persönlichkeitsbildung der Kinder
• Soll Wissen, Fähigkeiten und Werte vermitteln
• Erziehung zur Ehrfurcht vor dem Leben
• Erziehung zur Bewahrung der Umwelt
• Erziehung zur Verantwortung für künftige Generationen
• Bei Wertkonflikten zwischen Eltern und Gesellschaft (Sexualität, Schwimmen für Muslime) such die Schule eine Lösung im Sinne des Kindes
• Vier klassische Schulfunktionen:
• Qualifikation: Vorbereitung auf spätere Lebensanforderungen in Beruf und Privatleben (Lesen, Rechnen, Schreiben, Sprachen)
• Sozialisation: Vermittlung eines gesellschaftlich erwünschten Verhaltens (Werte und Normen: Rücksicht)
• Selektion: Zuweisung einer sozialen Position oder Berechtigung (Fähigkeiten werden bewertet, wo stehe ich? Hauptschule, Gymnasium)
• Legitimation: gesellschaftliche Grundwerte werden zur Sicherung der Loyalität vermittelt ( an andere Jahrgänge weitergeben, Moral, philosophisch)
• Schule muss Schüler nach Leistungsfähigkeit einschätzen
• Schulabschlüsse müssen vergeben werden

Begabung
• Messinstrumente: Intelligenztests
• Fähigkeit, Wissen zu organisieren und zu benutzen
• Sieben unterschiedliche Intelligenzen: sprachliche, logisch-mathematische, räumliche, musikalische, kinästhetische (Sport), interpersonale (soziale Fähigkeiten) und intrapersonale ( Selbstbewusstsein) Fähigkeiten
• In Intelligenztests werden nur zwei Intelligenzen abgefragt
• Begabungen verschwinden und tauchen wieder auf
• Ist Begabung vorhanden, hängt der weitere Erfolg von Motivation ab

Bildung

Humboldt:
• Bildung bezeichnet die Formung des Menschen auf sein Menschsein
• Forderte Trennung von Menschenbildung und Schulbildung
• Lernen soll von eigener Neugier ausgehen, Interesse an Selbstbildung
• Bildung als Weg zur Individualität
• Bildung, um Horizont zu erweitern
• Bildung ist eine lebenslange Aufgabe
• Persönlichkeitsentwicklung durch Entfaltung intellektuellen, künstlerischen und emotionalen Anlagen
• Persönlichkeit sollte am Ende über Allgemeinwissen, Herzensbildung und Charakterbildung verfügen
• Im Laufe des Bildungsprozesses sollte das Bildungsideal angestrebt werden
• Humboldt’sches Bildungsideal: Zustande gebildet zu sein

Klafki:
• Bildung als lebenslanges Lernen
• Erwerb von drei Grundfähigkeiten
• Fähigkeit zur Selbstbestimmung: Freiheit
• Fähigkeit zu Mitbestimmung: Einfluss
• Fähigkeit zu Solidarität
• Bildung ist ein Bürgerrecht: Jeder hat Anspruch auf Chancen zur Entwicklung
• Allgemeinbildung umfasst Bildung der:
• kognitiven Möglichkeiten
• handwerklich-technischen Produktivität
• Ausbildung zwischenmenschlicher Beziehungsmöglichkeiten
• ästhetische Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Urteilsfähigkeit
• ethische und politische Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeit
• im Bildungsprozess müssen bestimmte Fähigkeiten vermittelt werden:
• Kritikbereitschaft, Fähigkeit zur Selbstkritik, Argumentationsfähigkeit, Empathie, Fähigkeit zum vernetztem Denken

Chancengleichheit
• Gerechte Verteilung von Zugangs- und Lebenschancen
• Verbot von Diskriminierung
• Chancen werden von Menschen reguliert
• Mangelnde Chancengleichheit: unfair
• Chancengleichheit = Ziel des Liberalismus
• Chancengleichheit im Bildungssystem: Bildungschance

Chancengerechtigkeit
• Breit gefächertes Chancensystem, das unterschiedlichen Begabungen gerecht werden soll
• Aufstiegschancen von Individuen entsprechend ihrer Begabung

Bildungschance
• Chance von Personen, am Bildungssystem teilzunehmen und Bildung zu erlangen
• Für die Unterschiede der Chancen wird die Zugehörigkeit zum sozialen Milieu bzw. zu einer Religion, Rasse oder Geschlecht verantwortlich gemacht
• Soziale Status ist mitverantwortlich für den Bildungserfolg
• Gründe für Ungleichheiten: familiärer Hintergrund, ungleiche Einkommensverteilung, räumliche Segregation sozialer Gruppen
• Voraussetzungen für Chancengleichheit müssen gegeben sein ( gleiche Lehrpläne, Bücher)
• Wohlhabende Familien stehen mehr bildungsfördernde Instrumente zur Verfügung als ärmeren Familien (Nachhilfe)



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