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Optische Täuschungen und ihre Entstehung - Referat



Optische Täuschungen

Wie entstehen optische Täuschungen:

- Auge nicht allein für Wahrnehmung verantwortlich (auch Gehirn)
- auf die Netzhaut geworfenes Bild wird per verschlüsselter Botschaften an Gehirn übermittelt (ist für Interpretation verantwortlich)
- diese Interpretation führt zu Verwirrung. Es sei denn, die Bilder sind geschickt so konstruiert, dass sie uns nicht verwirren, sondern eine optische Täuschung hervorrufen

ZWEIDEUTIGE OBJEKTE:

Durch geschicktes Zeichnen entstehen zwei Bilder, die NICHT gleichzeitig
gesehen werden können (siehe “Junge Frau, Alte Frau“)

ÜBERBETONUNG VON KONTRASTEN:

Das Auge wird mit vorherrschenden Farbe übersättigt, daher werden an den Querpunkten (weiß) schwarze Punkte gesehen, die nicht existieren. Nach einiger Zeit bekommt man oft auch ein Schwindelgefühl. Dies sieht man nur an den Punkten, die man gerade nicht fixiert. (siehe “Schwarz-Weiß-Gitter“)

BEWEGUNGSILLUSION:

Es entsteht ein Bild der Bewegung, weil keine Anhaltspunkte für räumliche Lage vorhanden sind
[(siehe “Rotationskreis”) Bei dieser Art der Täuschung muss man den Kopf vor und zurück bewegen]
Dieses Phänomen kann man auch bei einem einsamen Stern sehr gut beobachtet (er scheint sich zu bewegen).

RELATIVITÄT VON GRÖßE:

- Auge liefert Bild auf Netzhaut; Bedeutung erschließt sich erst durch Verarbeitung im Gehirn
- Obwohl Bild (siehe „Schwesternpaar“) zweidimensional ist, erkennen wir einen Weg, der von vorne nach hinten verläuft und Eindruck räumlicher Tiefe vermittelt
- Wir folgern, dass sich Gegenstände am unteren Rand in unserer Nähe befinden und Gegenstände in der Bildmitte weiter von uns entfernt sind
- Bildverarbeitung im Gehirn (Gegenstände mit zunehmender Entfernung werden kleiner)
- Daher wundern wir uns nicht, dass Frau hinten rechts (roter Mantel) verglichen mit der Person (links im Bild) extrem klein ist
- Das Schwesternpaar im Vordergrund wirkt sehr klein, denn die Entfernung wird als gering interpretiert
- Jetzt sagen viele: Dann müssen sie doch größer sein, ABER:
Wäre es in Wirklichkeit genauso groß wie mittleres Paar, müsste es auf dem Bild größer erscheinen
- Da es auf Bild aber exakt genauso groß wie mittleres Paar ist, folgert das Gehirn, dass die Personen in Wirklichkeit kleiner sein müssen

NICHT VORHANDENDE OBJEKTE:

Bei manchen Sinneseindrücken glaubt der Betrachter
Objekte wahrzunehmen, die nicht vorhanden sind (Prinzip beruht auf geschicktem Zeichnen). Im Beispiel (siehe „Würfel“) sind keine Linien eingezeichnet, trotzdem glaubt der Betrachter einen Würfel zu sehen, der in Wahrheit nicht existiert.

RELATIVITÄT DES BLICKWINKELS:

Unter einem bestimmten Blickwinkel glaubt der Betrachter Objekte zu sehen, die in Wirklichkeit niemals so in der Natur auftreten würden bzw. nicht einmal gebaut werden können. (siehe „Penrose Dreieck).

Zum Schluss noch ein Satz, mit dem ich zeigen will, wie komplex unser Gehirn ist und wie gut es arbeitet:

Luat eienr Stduie der Cambrdige Uinevrstiät speilt es kenie Rlloe in welcehr Reiehnfogle die Buhcstbaen in eniem Wrot vorkmomen, die eingzie whictige Sahce ist, dsas der ertse und der lettze Buhcstbae stmimt. Der Rset knan ein vlilöges Duchrienanedr sein und knan trtozedm prboelmols gelseen wreden, weil das menchsilche Ague nicht jeedn Buhcstbaen liset. Ertsuanlcih, nihct?

(Wir können diesen und andere Sätze lesen, da unser Gehirn nicht Buchstabe für Buchstabe liest, sondern das Wort als ganzes liest. Dazu fließen auch Erinnerungen mit ein.)

Quellen: www.wikipedia.org
http://www.uni-oldenburg.de/sport/bww2/Lehre/whrnhmg/optitaeu.html#Anchor-4341
http://muendelein.freepage.de/optik/optik.htm

[Hatte auch noch Bilder, kann diese aber nicht einfügen]
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Deine Mudda



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