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Nikotin - 2.Version - Referat



4.3 Einfluss von Nikotin bei Raucher

Seine stärkste Wirkung entfaltet Nikotin in der Schaltzelle des Körpers, im Gehirn. Dort greift es die Milliarden Hirnzellen ein. Die grauen Zellen sind für die Kommunikation sehr wichtig. Kontakt halten sie untereinander durch tausende kleine Verästelungen, in denen blitzschnelle elektrische Strömen fließen.
Am Ende jeder Verästelung gibt es einen kleinen Spalt zu nächsten Zelle. Dieser Spalt wird durch Botenstoffe wie zum Beispiel Acetylcholin, das an allen Hirnprozessen beteiligt ist, überbrückt. Die Nervenästchen selbst produzieren die Boten und schütten sie in den Nervenspalt aus. Nach Gebrauch Strömen diese wieder an ihren Platz zurück. Auf diese Weise werden Informationen von Hirnzelle weiter gegeben. So entstehen in verschiedenen Hirnregionen Denken, Handeln, Emotionen und Wissen. Schon in sieben Sekunden nach einem Zug aus der Zigarette durchfluten die Nikotinmoleküle das Gehirn und setzen sich an den Nervenzellen an. Überall dort, wo eigentlich Acetylcholin aktiv ist, wirkt das Nikotin.
In anderen Regionen werden die Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin, Serotin sowie Endorphine ausgeschüttet. Sie lösen die Gefühle aus, die Raucher so schätzen.
Zündet Nikotin den Botenstoff Noradrenalin, werden Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen aktiviert. Serotin und Endorphine erzeugen eine angenehm entspannende Wirkung und das Gefühl, glücklich zu sein. Dopamin hingegen wirkt antreibend. Außerdem spielt das Aktivierungszentrum und Belohnungszentrum eine wichtige Rolle. Hier wirkt Nikotin stimulierend und aktivierend. Der Raucher hat auch meist den Eindruck, durch eine starke Nikotinaufnahme seine Stimmungen und Gefühle beeinflussen und somit Kontrollieren zu können. In diesem Augenblick entstehen Prozesse im Belohnungszentrum, im Gehirn. Diese wichtige Hirnregion ist ein Netz aus Nervenzellen, das Menschen mit angenehmen Emotionen verwöhnt.
Hier ist ein Kern im limbischen System (das Zentrum für den Ursprunggsort der Gefühle). So wird es nach einen Zug aus der Zigarette und mit der Flutwelle von Nikotin öffnen sich in diesem Zentrum die Schleusen für den Botenstoff Dopamin. Dieses Hormon löst das Gefühl eines beglückenden Moments aus. Dopamin fließt. Es entsteht ein Gefühl der Befriedigung.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: leyna46



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