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Neue Medien, Unterricht und die Schule - Referat




Neue Medien, Schule und Unterricht


Der 21.Jahrhundert ist geprägt durch die Entwicklung von Technologie und
Kommunikationstechniken,und die jüngeren Generationen zeigen immer eine grosse Bereitschaft,
alles was neu ist zu lernen.Kinder und Jugendliche haben sich in den letzten 20 Jahren mit
dem Computer vertraut gemacht,als eine der wichtigsten Erfindungen dieses Jahrhunderts.
Schon hat fast jedes Kind einen PC zu Hause,und viele haben einen LapTop,der ihnen
ermöglicht,die Welt in der eigenen Tasche mitzunehmen.Und weil die Schüler und Studenten
sich für diesen Bereich interessieren,ist es wichtig,ihnen die Schule und die Uni als eine
Station des Wissenserwerbs durch Medien,die dem Lehrer und dem Lehrling behilflich sein
können.

In einer aktuellen Studie der OECD »PISA« wird festgestellt, dass Computer in deutschen
Schulen seltener genutzt werden als in anderen Industriestaaten und dass die Jugendlichen
hier zu wenig Erfahrungen haben obwohl Medienerziehung eines der Aufgabengebiete gemäß
dem Schulgesetzt ist.Das betrifft sowohl die traditionellen Medien wie Zeitungen
und Bücher, Hörfunk und Fernsehen als auch die Neuen Medien,wie PC und Internet.
Es muss also eine Ausbildung von Medienkompetenz geben,um die Kinder zu befähigen, sachgerecht ,kreativ und selbstbestimmt
zu handeln.
Dazu gehören:
„.das Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen,
.das Verstehen und Bewerten von Medienbotschaften, etwa das
.Unterscheiden verschiedener Absichten, Gestaltungstechniken und
-arten,





.das Auswählen und Nutzen von Medienangeboten,
.das Gestalten und Verbreiten von Medien und
.das Analysieren von Medien hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen
Bedeutung und ihres Wahrheitsgehaltes“.¹


Medieneinsatz in der Schule dient der Ausbildung der Medienkompetenz
der Schüler. Dies setzt natürlich die Medienkompetenz der
Lehrenden voraus.


Im Unterricht kann man die neuen Medien einsetzen einerseits als Medium und Werkzeug im Fachunterricht, wodurch den Schüler z.B. in Deutschunterricht ein Theaterstück von Goethe gezeigt wird,oder in Geographieunterricht mit graphischen Karten gearbeitet wird... Andererseits kann man die Medien als Gegenstand in der informatischen Bildung betrachten . Denn wenn man diese Medien nicht kennt und den Umgang mit ihnen nicht beherrcht ,dann kann man nicht gut genug Gebrauch von ihnen machen und von allen Möglichkeiten profitieren die diese Medien bieten.


Die Nutzung der Neuen Medien beeinflusst den Unterricht auf inhaltlicher, methodischer und organisatorischer Ebene:
Inhaltlich kann z.B. eine gute Soft-ware zwischen mehreren Fächer verbinden und sich nicht nur auf einen bestimmten Fach beschränken,was den Schüler die Möglichkeit gibt, mehr Informationen aus verschiendenen Bereichen gleichzeitig zu verinnerlichen.
Der Einsatz Neuer Medien beeinflusst Inhalt und Form der Aufgabenstellungen
und mittelfristig auch die Abschlussprüfungen.

Methdisch fördert die Nutzung von einer Medienecke das entdeckende Lernen in Schülergruppen,im gegenteil zum Frontalunterricht.

Damit wird auch die Eigenverantwortung der Schüler für die Arbeitsergebnisse erhöht und die Kommunikationsstruktur des Unterrichts verändert.
____________________________________________________________¹ Neue Medine ,Schule und Unterricht (LSMV-2001)





Durch den Einsatz geeigneter Software-Module können Lernprozesse individualisiert und so neue Wege der Binnendifferenzierung erschlossen werden.


Im Organisatorischen Bereich erfordert der Einsatz Neuer Medien zum Teil eine andere Zeitstruktur,die der Lehrer bewusst planen soll ,mit Berücksichtigung von Verstehensgrad der Schüler .Auch Kooperation und Kommunikation werden gefördert zwischen den Lehrer und den Schüler,indem sie zusammen versuchen das Thema und die bekommene Informationen zu diskutieren.Schüler können auch ihren Lehrer beim Gestalten von Unterricht und Vorbereitung von Materielien helfen.So bekommen die Schüler ein Verantwortungsgefühl und nehmen den Unterricht ernster,und schätzen ihn hoch weil sie auch daran gearbeitet haben,und nicht alles vorbereitet bekommen haben.

Es ist wichtig, dass in jeder Schule mindestens einen PC-Raum gibt,mit genug Computer,so dass höchstens 3 Schüler an einem PC arbeiten können.Ideal wäre meiner Meinung nach 1 PC für 2 Schüler,
damit die beiden eine gute Gruppenarbeit leisten,und damit jeder Schuler sich anstrengt um die Aufgaben zu lösen,ohne sich auf den 3. Schüler zu verlassen.Mit 3 kann es auch gut gehen,aber ich denke dass je kleiner die Gruppe ist ,desto besser sind die Ergebnisse .
Internetzugang ist jetzt in einer Schule genau so wichtig wie die traditionelle Bibliothek, für Schüler ist es sogar bequemer im Internet zu suchen als in einer Bibliothek voller Bücher deren Ordnung meistens so schwierig ist, dass eine Suche ohne Hilfe der Bibliothekpersonal fast unmöglich ist. Während es bei Google oder Wikipedia per Mausklik geht.Jedoch muss die Kontrolle hier nicht entfallen, denn das Internet ist ein offenes Buch und ist für jeden zugänglich, und enthält Themen und Fotos bzw. Videos die gefährlich sind für Kinder. Dafür gibt es gute Software die den Inhalt der besuchenen Seiten erkennen und sie blokieren. Aber ich würde mich als Lehrer oder auch zu Hause als Vater auf diese Software nicht verlassen, weil sie meiner Erfahrung nach nicht
alles erkennen können, was schlecht sein kann für minderjährige Schüler.






Damit die Schüler die neuen Medien bestens benutzen können, bedarf es wie ich vorher erwähnt habe nach einer allgemeinen Medienbildung . Viele Schule in Deutschland bieten Informatikkurse . In Mecklenburg-Vorpommern haben Im Jahr 2000 20 Schüler im Rahmen eines Leistungskurses das
erste Informatik-Abitur abgelegt.Mehr als die Hälfte dieser Schüler hat sich für informatik-nahe Berufe bzw. Studienrichtungen entschieden. Jetzt werden an den meisten Gymnasien Leistungskurse nach der neuen Abiturprüfungsverordnung angeboten. In den Schulen fängt die Informatikgrundbildung schon in der 5. Klasse als Pflichtfach .
Im Jahr 1999 haben nach einer Studie von Hochschul-Informations-System, Institut der deutschen Wirtschaft in Köln , 67% der Abiturienten in Mecklenburg-Vorpommern an der Schule gute bis sehr gute Erfahrungen mit computergestützen Lehr- und Lernprogrammen gesammelt , und sie sind damit die besten Schüler Deutschlands.

Als Lehrer muss man sich immer weiterbilden, um in der Lage zu sein das Technische Know-how kennenzulernen und zu vermitteln . Die Lehrer müssen selber beurteilen können wie geeignet zum Beispiel eine Software im Unterricht ist .
Sie müssen die Unterrichtsmethoden genau studieren, die den Medien adäquat sind und verschiedene Lern- und Übungsprogramme kennenlernen.


Es ist aber eine Tatsache, dass viele Schüler sich besser in diesem Bereich auskennen als Lehrer, das liegt an dem grossen Interesse von Schüler, sich selber auszubilden oder unter einander. Es wird sogar als Hobby gesehen, im Internet zu surfen oder Homepage zu erstellen... Sie lernen auf jeden Fall schneller und haben Spass dabei . Deshalb können Lehrer von einem z.B langweiligen Geschichte-Unterricht eine Spannende Reise in die Vergangenheit machen ,indem sie neue Medien und neue Unterrichtsmethoden einsetzen.










Litteratur



Neue Medien, Schule und Unterricht
Landesinitiative für allgemein bildende Schulenin Mecklenburg-Vorpommern

Herausgeber : Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (2001)

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: hichame



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