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NPD - Referat



Hannover den 28.11.1964, die Gründung der NPD


Am 28. November 1964 wurde die NPD von Friedrich Thielen dem ehemahligen Mitglied der CDU gegründet.Er legte die Deutsche Reichspartei (DRP), Teile der Gesamtdeutschen Partei und einige rechte Gruppierungen zur Nationaldemokratischen Partei Deutschland (NPD) zusammen. Die NPD verglich sich jedoch fälschlicher Weise mit den Demokratischen Parteien, die ihrer Ansicht nach die nationalen Belange Deutschlands den Interressen fremder Mächte opferte. 1966 besetzte die NPD einige Plätze im Landesparlament von Bayern und Hessen, da sich wegen der stockenden Wirtschaft immer mehr enttäuschte Protestwähler der NPD anschlossen.
Als 1967 Adolf von Thadden schließlich zum Vorsitzenden der NPD gewählt wurde, konnten sie weitere Erfolge Einstreichen. Bei den Landtagswahlen 1968 in Baden-Wüttemberg bekam die NPD knapp 10% und bis 1972 war sie in fast 8 Landesparlamenten vertreten.Allerdings gelang ihnen 1969 nicht der Einzug in den Bundestag, da sie mit 4,3% an der 5% Hürde Scheiterten.

In den 70er gilt die NPD noch als Splitterpartei, jedoch ab den 80ern übernahmen die Republikaner die Rolle als Auffangbecken für am Rand liegender rechter Parteien.
2006 sollen sich die DVU der NPD bei Wahlen anschließen, da immer nur eine der beiden rechten Partein auf den Wählerzetteln standen. Auch bei den Europawahlen hieß es NPD/DVU damit die DVU auch stimmen bekommt. Die NPD gab auch bekannt das sie mehr mit den Republikanern zusammen arbeiten will, aber die Republikaner lehnten ab, da sie mit niemanden ein Bündnis eingehen wollen die ein viertes Reich schaffen wollen. Die Reps. verloren in 2004 Mehrere Mitglieder an die NPD.

Die Mitglieder


Die NPD, die in ihren frühen Jahren in einigen Länderparlamenten vertreten war, litt nicht zuletzt durch Konkurrenz im eigenen Lager, DVU, Republikaner und andere, sb den 70ern an sinkenden Mitgliederzahlen. Sie erfuhr jedoch nach ihrem Tiefstand im Jahre 1996 mit 3 500 Mitgliedern in den darauf folgenden Jahren einen vergleichs weisen rapiden Zuwachs auf etwa 6 000 Mitglieder im Jahr 2 000. Ihre Mitglieder beziet die NPD vor allem aus der Neonazi- und Skinheadszene, besonderer Zuwachs ist aus den neuen Bundesländern zu vermerken, aber auch Altnationalsozialisten und Opfer der der Hartz IV – Gesetze sowie langzeit Arbeitslose schließen sich der Partei an.
Eigentlich spielt die NPD als Wahlpartei keine Rolle, da sie bei Landtagswahlen meist nicht einmal ein Prozent erreichen, doch durch den Hartz IV bekommen sie immer mehr Wähler und so kam es dazu, dass sie im Jahr 2004 wieder in den Landtagen von Brandenburg und Sachsen einzogen. Aber es gibt noch viele Unterorganisationen wie zum Beispiel die JN (Jungen Nationalsozialisten) oder den NHB ( Nationaldemokratischen Hochschulbund).

Partei Vorsizende von 1964 bis Heute


- 1964 bis 1967 Fritz Thielen
- 1967 bis 1971 Adolf von Thadden
- 1971 bis 1990 Martin Mußgnug
- 1991 bis 1996 Günther Deckert
- seit 1996 Udo Voigt

Struktur und Idiologie

Die NPD vertritt einen agressiven Nationalismus und ist dabei offen Ausländerfeindlich. Eines ihrer Ziele ist die abgrenzung Deutschlands vom restlichen Ausland. Alle Lebensbereiche, sei es Politik oder Wirtschaft, sollen ausschließlich deutschnational sein. Dementsprechen will sie die Vertreibung der nichtdeutschen Bevölkerung, die wiedereinführung der nationalen Währung und den austritt
von Deutschland aus allen internationalen Bündnissen wie z.b. NATO und EU. Sie fordert außerderm die Abschaffung des Asylrechts und der deutsch- polnischen Grenze. Nach dem Willen der NPD sollen Schlesien, Ost-Pommern, Ost-Brandenburg und Ostpreußen wieder in das (neu zu schaffende) Reich eingegliedert werden.
Im Programm der NPD steht ein unklarer Begriff der so genannten Volksgemeinschaft (NS-Jargon) im Vordergrund, jedoch Pflichten des Indvidiums und des Staatsbürgers spielen in den Vorstellungen der NPD keine Rolle.Die NPD steht für einen autoritären Staat, der den angeblichen Willen der Volksgemeinschaft exekutieren soll. Im übrigen ist das Programm der Partei eine Mischung aus konservativen und sozialistischen Versatzstücken. So wird zum Beispiel die deutsche Familie, in der die Frau vorallem die Rolle der Hausfrau und Mutter übernimmt, als das beste Lebensmodell gepriesen. Sie predigen auch antikapitalistische Parolen wie z.b. ``Der ganze Grund und Boden ist Eigentum des Volkes``.
In dieser Mischung aus Fremdenfeindlichkeit, konservativen Gesellschaftsmodell, sozialistischen Parolen und der Glaube an autoritäre Führung, ist die Programmatik der NPD jener der NSDAP der frühen 30ern sehr ähnlich. Außerdem will sie, wie der momentane NPD spitzenkandidat des Landtags in Sachsen, Holger Apfel, in seinen Reden schon angedeutet, nicht nur bestimmte politische Ziele durchsetzen, sondern auch das heutige herschende System des demokratischen Rechts- und Verfassungsstaats beseitigen. So gilt die NPD weiterhin als Verfassungswiedrig und kann Verboten werden!!!

Entwicklung bis 2001

Ihre gröhsten Erfolge erzielte die Partei in den 60er mit den einzügen in sieben Landetage (Hessen,Württemberg, Bayern, Bremen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleßwig-Holstein). Sie erzielte dabei oftmals über neun Prozent ( 9,8% Baden-Wüttemberg, 1968) schaften aber 1969 nicht die 5 Prozent Hürde da sie nur 4,3 Prozent erreichten. Danach geriet die Partei in einen stetigen abwärts Strudel und bekam sogut wie nie auch nur ein Prozent. In den 70ern und 80ern hatte die Partei keinerlei Politischer bedeutung. Sie ließ sich ende der 70er schon gar nicht mehr aufstellen. In den 80er bekämpfte sie sich mit der DVU und sie beklauten sich gegenseitig die Wählerstimmen. In den 90er unter Udo Voigt der heute noch der Boss ist versuchte sie einen neu Anfang. Sie suchte stärker die Verbindung zu der Neonazi Szene, aber heute nehmen die Neonazis wieder Abstand zu der NPD da sie ihnen zu Bürgerlich erscheint.





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