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Mormonen - 2.Version - Referat



Die Mormonen

Die Mormonen sind eine sich selbst ansehende Gemeinde. Joseph Smith gründete sie im neunzehnten Jahrhundert. Er soll im Jahre 1820 eine Vision gehabt haben, in der er Gott und Jesus gesehen haben soll. Sie sollen ihm erzählt haben, dass alle bisherigen Religionen ein Irrtum seien und er sich keiner davon anschließen soll. Später bekam er noch eine Vision in der ein Engel namens Moroni ihm sagte er soll das Buch Mormon von goldenen Platten übersetzen. Joseph Smith übersetzte das Buch mit Hilfe eines selbst gefundenen „Sehersteines“ und dem so genannten „Urim und Tummim“ der dem Buch beigelegt haben soll.
In Salt Lake (City) ist ihr heutiges Hauptquartier. Smith wurde im Gefängnis erschossen und sein Nachfolger wurde Brigham Young. Die Mormonen gründeten den Staat Utah und waren kurzeitig im Krieg gegen die USA. Die Gemeinschaft hat heute ca. 12 mio. Mitglieder und nach eigenen Angaben einen Zuwuchs von 300.000 Menschen jährlich.
Die Namens und Ahnenforschung ist für jeden Mormon ein sehr wichtiger Bestandteil seines Glaubens. Die Mitglieder sehen sich selbst als einzige wahre Kirche Christi an. Jede weiter Kirche wird als „Gräule in den Augen Gottes“ angesehen.
Smith behauptete, dass Gott ebenfalls ein Mensch war und jeder die Chance hat durch strenge Frömmigkeit einmal zu werden wie Gott, das macht diesen Glauben für viele Anfänger attraktiv. Alkohol, Tabak, Kaffee und Schwarzer Tee sind in der Gemeinschaft strengstens verboten.
Man sagt, dass die Mormonen zu 88 % eine Sekte sind. Aber ob sie wirklich eine Christliche Sonderform sind kann man generell nicht mit ja beantworten. Diskriminiert werden Schwarze, sie sollen mit dem Fluch von Kains besessen sei und dadurch die schwarze Hautfarbe bekommen haben, Homosexuelle werden von der Gemeinschaft als krankhaft angesehen und Frauen werden in der Gemeinde zwar nicht diskriminiert, aber sie spielen eine untergeordnete Rolle.
Die Mormonen tragen auch eine bestimmte Tempelbekleidung die besteht aus einer Kappe, einer Robe einer Schürze und einer Schärpe.
Die Blutsühne besagt bei den Mormonen, dass bestimmte Sünden nur durch den eigenen Tod vergeben werden können. Hierbei muss unbedingt das eigene Blut fließen, damit dessen Rauch zum Himmel aufsteigen kann.



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