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Mitose - 2.Version - Referat



Aufsatz über Mitose
Mitose steht für eine indirekte Zellteilung einer eukaryotischen Zelle (Zelle mit Zellkern). Sie dient dem Wachstum des Organismus, aber auch dem Ersatz abgestorbener Zellen. Durch diese Zellteilung entstehen zwei neue, erbgleiche Zellen, die Tochterzellen. Dies ist ein Prozess der im Prinzip bei fast allen Lebewesen gleich abläuft. Den Prozess der Mitose teilt man in mehrere Phasen, die Prophase, Metaphase, Anaphase und die Telophase. In der Prophase besteht jedes Chromosom noch aus zwei Chromatiden, die durch ein Zentromer zusammen gehalten werden. Am Anfang wandelt sich das Chromatingerüst in ein Fadenknäuel um Gegen Ende der Prophase bildet sich langsam ein Spindelapperat und die eigentliche Kernhülle löst sich auf. In der Metaphase rücken die Chromosome in die Aquätorialebene und bilden dort eine Art Platte. Die Spindelfasern heften sich so an die Zentromer an, dass das Zentromer der einen Chromatide mit dem einen Pol, das der anderen Chromatide mit dem entgegengesetzten Pol verbunden ist. In der Anaphase werden die Chromosome dann vollständig getrennt, und dann zu dem entgegengesetzten Pol gezogen, so enthält jeder Pol einen vollständigen Chromatiden Satz. Die gleichmäßige Verteilung der Chromatiden für die neuen Tochterzellen ist somit abgeschlossen. In der Telophase passiert dann eigentlich der umgekehrte Prozess wie bei der Prophase, die Chromatiden entschrauben sich zu Chromatinfäden und bilden ein Kerngerüst. Es entstehen neue Kernhüllen. Nun folgt die Teilung der Zelle in zwei Tochterzellen. Somit ist der Prozess der Mitose beendet. Zwischen den Prozessen der Mitose liegt eine Interphase, welche in 3 Teile gegliedert ist. In allen drei Teilphasen wächst die Zelle und stellt Proteine her. In der S-Phase (S für Synthese) wird die DNA der Chromosomen verdoppelt; das geschieht nur bei Zellen, die sich weiter teilen können. Zellen, die sich nicht weiter teilen können, bleiben in der G1-Phase stehen. Sie wird dann auch als G0-Phase bezeichnet. Diese Zellen nennt man Arbeitskerne. Sie steuern den Stoffwechsel. Nach der Synthesephase werden die Vorbereitungen für die Zellteilung in der G2-Phase abgeschlossen.
Man kommt zu dem Ergebnis, dass das somit zu einer Verdoppelung der Chromosomenzahl (und damit der genetischen Information) führt. Damit die Chromosomenzahl immer gleich bleibt, hat jede Keimzelle von jedem homologen Chromosom nur einen Partner. Keimzellen haben also einen haploiden Chromosomen Satz. Die Halbierung der Chromosomenzahl erfolgt durch die Reduktionsteilung, die Meiose.

Dieses Referat wurde eingesandt vom User: Blu




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