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Missstände der Kirche - Referat







Inquisition der Kirche

Im Mittelalter bildete sich eine von Rom aus untergeordnete, organisierte Kirche. Abweichende Gruppen wurden als Risiko für die Kirche gesehen. So kam es zu den ersten Ketzerverfolgungen mit Hinrichtungen in Frankreich Ende des 13. Jahrhunderts war die Inquisition eine allgemeine Behörde die zur Bekämpfung solcher lehren eingesetzt wurde, die von der römisch-katholischen Kirche als Ketzerische Irrlehre verurteilt worden waren. Die Inquisition bezog sich auf die Lehren von Augustinus Hippo: Einen Abtrübigen den rechten Weg zu zeigen, wenn er diesen nicht gehen wolle, sei ein Akt christlicher Nächstenliebe. Sie seien verirrte Schafe, die die christlichen Hirten notfalls mit Stock und Knüppel zur Herde zurückführen würden. Folter sei gesetzlich, da sie nur das sündige Fleisch, nicht aber die Seele schädige. Bevor einer in seiner Verirrung verharrte sei es besser, ihn zu verbrennen, argumentierte schließlich Augustinus Hippo. Ab 1542 richtete sich Papst Paul der dritte mit der päpstlichen Schrift die Inquisition auch direkt gegen Protestanten.



Ablassbriefe

Im Mittelalter dachte man, man käme ins Fegefeuer um seine Sünden Auszusühnen. Deshalb verkaufte der Kaiser Ablass oder auch Nachlassbriefe damit die Sünden getilgt wären und man nicht ins Fegefeuer müsse. Durch diese Ablassbriefe schrieb Luther seine 95 Thesen.
Davon die erste These. Herr Jesu spricht: tut Buße dass das ganze Leben seiner Gläubigen Buße ist. These 36 Zerstörte die damalige kirchliche Lehre von Buße und Ablass: Jeder Christ ohne Ausnahme der wahrhaft Reue empfindet, hat völlige Vergebung von Strafe und Schuld, die ihm auch ohne Ablass gebührt. Dadurch war der Kaiser erzürnt Luther jagen. Später wurden seine Thesen akzeptiert und er wurde nicht mehr verfolgt.
Ablassbriefe führte man zur Geldeintreibung der Staatskassen. Sie entwickelten sich im 11. Jahrhundert. Manche kauften sie auch für ihre verstorbenen. Die Ablassbriefe wurden durch Papst Leo in ganz Europa verbreitet.


Bauernkriege

Die deutsche Nation geriet im Jahre 1525 ins Wanken, die Bauern wollten keine Abgaben und Steuern mehr geben. Dabei beriefen sie sich auf den Allmächtigen. Sie wollten frei sein. Die Bauern richteten sich gegen die Religion, da kam es zum Bauernkrieg. Städte, Burgen, Herrensitze und Klöster wurden geplündert. Die Fürsten waren natürlich besser gerüstet und so kam es das in Ulm bei einem Kampf über 1000 Aufständige starben. In Thüringen, Schwaben und Franken ging es so weiter. Dann spießten sie den verhassten Grafen Helfenstein auf. Dazu trug Luther bei und sagte. Der
Reformator sagt, dass die Fürsten dieser Welt sind göttlich, das Volk aber ist nur Satan. Dieser Krieg wurde am 15. Mai 1525 beendet als in einem Kampf 5000 Bauern starben und 600 gefangen genommen wurden.

Der 30- Jährige Krieg

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war zugleich ein Religionskrieg zwischen den Mächten Europas. Hier entluden sich die Gegensätze zwischen der katholischen Liga und der protestantischen Union.
Nach der ersten Phase der Reformation, die Deutschland konfessionell gespalten hatte, versuchten die katholischen und protestantischen Landesherren zunächst, eine für beide Seiten akzeptable Verfassungsordnung und ein Mächtegleichgewicht zwischen den Konfessionen im Reich zu finden. Sie einigten sich auf den Grundsatz:
Wer die Herrschaft hat, bestimmt die Glaubensrichtung seiner Untertanen.
Im Jahr 1608 verschärften sich die konfessionellen Gegensätze im Reich. Der protestantische Rat der Stadt Donauwörth untersagte den Katholiken die Ausübung ihres Glaubens.
Daraufhin wurde über die Stadt die Reichsacht verhängt. Herzog Maximilian der I. von Bayern führte Donauwörth gewaltsam zum katholischen Glauben zurück.
Als Reaktion schlossen sich die Protestanten zur protestantischen Union zusammen, um den Bestrebungen der Katholiken, ganze evangelische Gebiete wieder katholisch zu machen, entgegenzutreten.
Der Auslöser, der zum Ausbruch des großen Krieges führte, war schließlich der Aufstand der mehrheitlich protestantischen böhmischen Stände im Jahr 1618. Der katholisch gesinnte Erzherzog und König von Böhmen hatte den Majestätsbrief widerrufen, in dem er den Protestanten in Böhmen Religionsfreiheit zugesichert hatte.















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