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Militärischer Wiederstand gegen den Nationalsozialismus - Referat



Widerstand gegen den Nationalsozialismus

militärische Widerstandsgruppe:
unter Anderem das Attentat vom 20. Juli um Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg

Inhalt
I. Allgemeine Informationen der Wehrmacht
II. Aktiver und passiver Widerstand
III. Fazit

Allgemeine Informationen zur Wehrmacht

Die Benennung der gesamten Streitkräfte im nationalsozialistischen Deutschland ist die Wehrmacht, dessen Oberbefehlshaber Adolf Hitler ist. Die Wehrmacht wurde durch das Gesetz vom März 1935 (Wehrmachtsgesetz) aus der Reichswehr gegründet. Das Heer, die Luftwaffe und die Marine sind die Teilbereiche aus denen die Wehrmacht besteht. Insgesamt wurden vom Anfang bis zum Ende inklusive einbezogener Soldaten eine Stärke von etwa 18,2 Millionen Soldaten und Offizieren inklusive der SS gezählt.
Die Aufgaben und der Charakter der Wehrmacht waren untrennbar mit den Zielen des nationalsozialistischen Deutschland verbunden (→ Die Erweiterung des deutschen Lebensraumes). Letztendlich war sie das Werkzeug und Ausführungsorgan der Hegemonialpolitik.

Widerstand

Die Opposition regte sich erst 1937/1938, als Offiziere die Gefahr der aggressiven Hegemonial- und Eroberungspolitik erkannten. Grund dafür war die vorherige wirtschaftliche Lage des deutschen Reiches: hohe Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger...
Hitler verbesserte deutlich die wirtschaftliche Lage des deutschen Reiches.
Man respektierte somit Hitlers Politik, sodass man über die Anzeichen eines von Hitler gewollten Krieges hinweg sah.
Denn er machte den deutschen Arbeiter „saloonfähig“. Das meint, dass ein normaler Arbeiter auch mal ausgehen konnte, sich nach längerem Sparen einen Urlaub, oder irgendwann sogar ein Auto leisten konnte. („Kraft durch Freude“)
Offiziere, wie z.B. Generaloberst von Fritsch (Oberbefehlshaber des Heeres) und Kriegsminister Blomberg traten schließlich in Opposition zu der Politik Hitlers in Form von z.B. Denkschriften.
In diesen Denkschriften wurde Hitlers Politik angemahnt. Diese wurden dann an andere hohe Offiziere verteilt. Sie sollten die Befehlsverweigerung bewirken. Die Spitze der Wehrmacht wurde darauf hin von Hitler umgebaut:
Die Offiziere wurden in niedrige Positionen versetzt.
Franz Halder, Erwin von Witzleben und andere Offiziere planten im September 1938 Hitler gefangen zu nehmen bzw. zu töten. Nach den Siegen über Polen und Frankreich wich die Skepsis gegenüber Hitler (1939/1940).
Am 13. März 1943 wurde beim Besuch des Diktators eine Bombe von Fabian von Schlabrendorff in Hitlers Flugzeug geschmuggelt. Der Zündmechanismus versagte.
Etwa eine Woche später war ein weiterer Bombenanschlag geplant bei einer Ausstellungseröffnung in Berlin, doch Hitler verließ das Gebäude kurz bevor die Bombe explodieren sollte.
Ein erneuter Versuch: Die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg bei einer Besprechung am 20. Juli 1944 deponierte und scharf gemachte Sprengladung verletzte Hitler nur leicht.
Letztlich scheiterte die Machtübernahme, weil sich nicht alle Befehlshaber der Aktion Walküre angenommen haben.

Fazit

Insgesamt gab es etwa 30.000 Todesurteile von denen 23.000 vollstreckt wurden. Es sind 350.000 – 400.000 Soldaten desertiert. Bei jedem militärischen Konflikt/Auseinandersetzung sterben Menschen.
Erst 1998 wurde ein Gesetz eingeführt, dass die desertierten Soldaten sozusagen nicht als Verräter bezeichnet werden dürfen bzw. keine waren.



Kommentare zum Referat Militärischer Wiederstand gegen den Nationalsozialismus: