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Meine betreibliche Lernaufgabe (Praktikum) - Referat




Mein Praktikumsberuf als (PKA) Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte


Eine Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte verwaltet und pflegt den Bestand an Arzneimittel bzw. frei verkäuflischen Pharmaprodukte¹ in Apotheken und Drogerien. Auch auf Kundenwunsch bestellt eine Pharmazeutische-kaufmännische Angestellte Arzneimittel und kontrolliert die Lieferungen. Für eine fachgerechte Lagerung, Kennzeichnung und das Sortieren der Ware in die Regale nach dem Alphabet sind sie ebenfalss zuständig. Sie erlediegen die Abrechnung und wickeln den Post-und Zahlungsverkehr ab. Eine PKA ist für die Führung von Bestellungen- und Kontenbücher verantwortlich, pflegt Karteien und verwaltet den Schrieftverkehr. Teilweise unterstützten Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte das pharmazeutische Personal bei der Herstellung und Verpackung von Eigenerzeugnissen, wirken bei der Warenpräsentation mit und verkaufen apothekenübliche Waren wie Kosmetika oder Verbandstoffe, jedoch keine Arzneimittel.

Mein Praktikumsbetrieb

Die Apotheke verkauft Arzneimittel. Er verwaltet den Bestand an Arzneimittel bzw. freiverküfliche Pharmaprodukte¹, er bestellt auch auf Kundenwunsch Medikamente und stellt eigenerzeugte Salben her. Die Activ Apotheke besteht aus 5-6 Mitarbeitern. Zudem beschäftigt die Apotheke einen Auszubildenden, der momentan im 1. Lehrjahr ist. Der Betrieb besteht aus einem Labor ( in dem eigenerzeugte Salben hergestellt werden), ein kleines Büro ( in dem verbucht, telefoniert...), einen größen Verkaufraum ( in dem Kunden beraten werden), eine kleine Vorratskammer (in der Arzneimittel nach dem Alphabet gelagert werden), einen großen Keller ( in dem Werbeschilder gelagert werden) und ein weiteres kleines Büro.
Erläuterung: ¹=frei verkäfliche Pharmaprodukte sind Arzneimittel die ohne Rezepte zu kaufen sind wie z.B. Voltaren, Bebanthen, Aspirin Neo-Angin, Dolormin, Paracetamol usw.

Beispiel eines Tagesablaufs

Am 06.09.2011 begann mein Arbeitstag als Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in der Activ Apotheke um 830Uhr.
Zuerst begrüßte ich alle Mitarbeiter und schaltete die Waage ein. Um 835Uhr räumte ich die Nachtlieferung aus und legete diese meiner Kollegin (Auszubildende) auf dem Tisch zum verbuchen. Anschließend ging ich auf die Volksbank um Wechselgeld zu holen. Als Nächstes räumte ich die vom Vortag liegen gebliebene Ware in die Schubladen der Regale nach Alphabet ein. Dann suchte ich Telefonnummern von verschiedenen Herstellungsfirmen von Arzneimittel im Internet mit der Google-suchmaschine herraus, gegen 1145Uhr rief ich diese an und lies mir die Retourenreglung¹ per Fax schicken.
In der selben Zeit bekamm ich einen Besuch meiner Klassenlehrerin Frau Jährling, der ich mit Begeisterung meine Tätigkeit verkündigte und ihr erklärte wie ich die bald oder schon Verfallene Arzneimittel retourniere². Während sich meine zweite Chefin (Frau Clemens) mit meiner Lehrerin im Labor unterhielt, telefonierte ich weiterhin mit den Herstellungsfirmen. Dann verabschiedete ich mich von meiner Lehrerin. Um 13Uhr machten meine Kollegin (Auszubildende) und ich Mittagspause. Nachdem ich um 1414Uhr meine Mittagspause beendete, rief ich weiterhin die Herstellungfirmen an darunter auch abott3.
Später las ich die zugefaxten Retourenregelungen der verschiedenen Firmen, füllte sie aus und legte die Arzneimittel dazu. Gegen 17Uhr legte ich die verfallenen oder bald Verfallende und zerkleinerte Arzneimittel in einem beschriefteten Briefumschlag. Als letztes erklärte ich meiner Chefin (Frau Bieker) wie ich mit der Retoure vorgegangen bin und wir entschieden uns dafür es an meinem nächsten Arbeitstag zu volenden. Bevor ich um 18Uhr Feierabend machte, räumte ich meinen Arbeitsplatz auf, lies meine Anwesenheitslieste von meiner Chefin (Frau Clemens) unterzeichnen und verabschiedete mich.

Erläuterung: ¹=Retourenreglungen sind wie Gesetze, wie verfallene Arzneimittel retourniert werden müssen, jede Herstellungsfirma die Arzneimittel herstellt besitzt so eine ²=retournieren ist wenn man etwas verfallenes oder falsch bestelltes wieder dem Hersteller zurück schickt ³=abott ist eine Firma die Teststreifen und verschiedene Arzneimittel herstellt
Meine betriebliche Lernaufgabe
Die Arzneimittel
Arzneimittel:
Ein Arzneimittel (auch Heilmittel oder Medikament lat. medicamentum gennant) ist ein Mittel zur Behandlung von Beschwerden beim Menschen oder beim Tier. Es kann Krankheiten heilen oder lindern. Ein Arzneimittel kann auch vom Körper selbst erzeugte Stoffe oder Flüssigkeiten ersetzen oder Mikroerreger¹, Parasiten² und andere körperfremde Stoffe, welche eine Krankheit verursachen, unschädlich machen.

Zusammensetzung von Arzneimittel:
Arzneimittel setzten sich aus Wirk- und aus Hilfsstoffen zusammen. Arzneimittel mit einem Wirkstoff heißen Monopräperate³, solche mit mehreren Wirkstoffen heißen Kombipräperate4.

Verschiedene Formen von Arzneimittel:
Bei Arzneimitteln werden feste, halbfeste, flüßige und gasförmige Darreichungsformen unterschieden. Feste Formen sind Tabletten, Kapseln, Pulver, Puder, Granulate5 und Zäpfchen (Suppositorien), zu den halbfesten zählen Salben, Pasten, Cremen und Gels, zu den flüßigen gehören Tinkturen, Infusionen, Tropfen, Lössungen in Ampullen, Sirupe und Sprays und zu den gasförmigen gehören die Inhalationen.

Erläuterung: ¹=Mikroerreger sind in millionstel kleine Bakterien
²=Parasiten leben auf Kosten anderer, lebender nichts eigenes
leistende Menschen
³=Monopräperate sind, im Gegensatz zu Kombinationspräperaten, die Arzneimittel die nur einen Pharmazeutisch wirksamen Bestandteil ( Arzneistoff) enthalten.
4=Kombipräperat ist eine Bezeichung für Arzniemittel die mehrere Wirkstoffe enthalten
5=Granulat ist eine zu Körnern zerkleinerte Substanz ( Stoff, Material)

Entwicklung eines neuen Arzneimittel:
Die Entwicklung eines neuen Medikamentes ist ein Prozess aus vielen hundert Einzelschritten, der im Durchschnitt acht bis zehn Jahre dauert, rund eine Milliarde Franken kostet und mit einem hohen Risiko verbunden ist: Denn von rund 10 000 untersuchten Substanzen schafft es letztlich nur eine zum Ziel: zur Marktzulassung als Wirkstoff in einem neuen Medikament. ( Im Anhang passende Statistik)

Das addieren von Rezepten
Was ist ein Rezept?:
Das Rezept ist eine Vorschrift. Im pharmazeutischen Sinne ist es eine Rezeptur,d.h. eine Zusammensetzung einer Arznei. Im medizinischem Sinn ist es eine Verordnung über Arzneimittel und ihre Einnahmevorschriften. Der Arzt stellt das Rezept aus, in der Apotheke wird es eingelöst. Einerseits hat das Rezept eine arzneimittelrechtliche Funktion, andererseits hat es eine Funktion eines Zahlungsmittels. Das Rezept berechtigt zum Erwerb verschreibungspflichtiger Arzneimittel, die in ihrer Anwendung wegen ihrer Gesundheitsrisiken durch den Arzt überwacht werden müssen. Das GKV-Rezept ( Gesetzliche Krankenversicherte-Rezept) ist gleichzeitig ein Scheck, der durch den Apotheker bei der Krankenkasse eingelöst wird. Nur ein ordnungsgemäß ausgestelltes Rezept hat Gültigkeit.

Verschiedene Rezept-arten:Es gibt verschiedenerlei Rezept arten mit verschiedenen Farben z.B rosa, grün, gelbe,blau oder Weiße Rezepte. Jede Farbe der Rezepte bedeutet etwas bestimmtes:
Rosa Rezept: Rezept für GKV-Versicherte (Gesetzliche Krankenversicherte), berechtigt zum Sachleistungsbezug, Gültigkeit vier Wochen
Gelbes Rezept: Betäubungsmittelrezept für GKV-Versicherte und Privatpatienten zur Verordnung von Betäubungsmitteln z.B. sehr starke Schmerzmittel) , Gültigkeit 7 Tage
Blaues Rezept/ Weißes Rezept: Privatrezept, Patient zahlt, Gültigkeit 3 Monate
Grünes Rezept: Privatrezept vorzugsweise zur Verordnung von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, die von den GKV nicht bezahlt werden.

Beschriftung der Rezepte:
Auf jedem Rezept muss der Name, Berufsbezeichnung und die Anschrift des verschreibenden Arztes.
Unter anderem auch:
Das Datum der Ausfertigung des Rezeptes
Der Name und Geburtsdatum des Patienten, für den das Arzneimittel ist
Die Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder bei in der Apotheke herzustellenden Arzneimitteln (Rezepturen) deren Zusammensetzung nach Art und Menge sowie Gebrauchsanweisung
Darreichungsform und abzugebende Menge oder Packungsgröße ( fehlt diese Angabe, so gilt die jeweils kleinste Packungsgröße als verordnet)
Gültigkeitsdauer der Verschreibung (bei fehlen dieser Angabe ist die Gültigkeit automatisch drei Monate an Ausstellungsdatum)
Die Eigenhändige Unterschrift des verschreibenden Arztes (bei elektronischen Verschreibungen qualifizierte elektronische Signatur nach dem Signaturgesetz)

Als erstes werden alle Rosanen und Gelbe Rezepte gesammelt und auf die Unterschrift des Arztes und auf das Datum kontrolliert ( In einem Quartal von 28 Tagen). Als Nächstes werden die Rezepte nach der Rezeptaddierungsreglung aussortiert. Die Rezepte die einen Gesamtbetrag von über 300€ und 1000€ haben werden getrennt berechnet.
Danach werden die Rezepte in kleine Stappel berechnet, auf die der Gesamtbetrag des Stappels und die Anzahl der Rezepte auf einem extra Zettel geschrieben und der ausgedruckte Bon von den zusammenaddierten Rezepten mit einem Gummi befestiegt werden.
Dies wird mit allen anderen Rezepten in gleichen Arbeitsschritten getann.
Nachdem nun alle Gesamtbeträge der Stappel nochmal miteinander addiert wurden, werden alle Rezeptanzahlen der Stappel ebenfalls miteinander addiert und auf einen weiteren extra Zettel geschrieben. Wenn alle Rezepte vom Monat miteinander addiert wurden werden sie in eine kleine Kiste geräumt und in die Rezeptprüfung geschickt. Wo dann nochmal alle Rezepte kontrolliert und berechnet werden.



Bei Interesse von Bilder(Rezepte) und der Statistik passend dazu einfach melden.




Dieses Referat wurde eingesandt vom User: natascha.P



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