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Malaria - Referat



Der Begriff der Malaria (auch Sumpf- oder Wechselfieber genannt) umfaßt mehrere fieberhafte Erkrankungen, die durch parasitische Einzeller der Gattung Plasmodium verursacht werden. Der Name leitet sich aus dem italienischen ab und steht in Zusammenhang mit der Vorstellung von krankmachender \"schlechter Luft\" in Sumpfgebieten: \"mal aria\". In Europa ist Malaria mehr als Reisekrankheit bekannt, in den dritten Welt Ländern unter vielen Tropenkrankheiten von überragender Bedeutung. Insgesamt leben mehrere Millionen Menschen in malariaverseuchten Gebieten, die Zahl der jährlichen Erkrankungen wird auf ca. 200 Millionen geschätzt, die Zahl der Todesfälle auf ca. 2 Millionen. Das zunächst sehr erfolgreiche Malaria-Bekämpfungsprogramm der Weltgesundheitsorganisation, das 1956 begonnen wurde, muß als gescheitert angesehen werden: mittlerweile nimmt die Zahl der Malariafälle weltweit wieder zu.

Erreger: -Plasmodium falciparum als Erreger der \"Malaria tropica\"
-Plasmodium vivax und
-Plasmodium ovale als Erreger der \"Malaria tertiana\"
-Plasmodium malariae als Erreger der \"Malaria quartana\"


Die Malariafliege

Infektion:
Durch das Stechmüchenweibchen der Gattung Anpheles werden die infektiösen Stadien des Malariaparasiten auf die Menschen übertragen. Bei einem Mückenstich werden die sogenannten Sichelkeime (Sporozoiten) mit dem Speichel der Mücke in das Blut des Menschen übertragen, von dort wandern sie in die Leber, um sich dort innerhalb der Leberzellen zu vermehren. Die Abkömmlinge der Sichelkeime, die man nun Merozoiten nennt, verlassen nach mehreren Tagen die Leberzelle, die dabei endgültig zerstört wird und dringen in die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ein. Auch dort findet eine Vermehrung statt, dabei wird das rote Blutkörperchen aufgebraucht, schließlich aufgelöst. Die freigewordenen Parasiten suchen sich nun \"frische\" rote Blutkörperchen, wandern in diese ein und der Kreislauf, der immer mit dem Untergang der roten Blutkörperchen beginnt von neuem! Dieser Vorgang der Vermehrung im Blutkörperchen und vor allem der anschließende Untergang des roten Blutkörperchen mit Freisetzung von fiebererzeugenden Substanzen der Parasiten bewirkt die Symptomatik



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