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Leben nach dem TOD - Referat



1. Deckblatt

2. Inhaltsverzeichnis

3. Was passiert nach dem Tod nach christlicher Vorstellung?

4. Was passiert nach dem Tod nach buddhistischer Vorstellung?

5. Was passiert nach dem Tod nach hinduistischer Vorstellung?

6. Philosophische Vorstellungen vom Tot

7. Die Seele

8. Raymond A. Moody

9. Der Flug zum Himmel von Hieronymus Bosch (1450 – 1516)

10. Gedicht zum Leben nach dem Tod

11. Quellen






 
Was passiert nach dem Tod nach christlicher Vorstellung?

Himmel: Der Himmel ist das Reich Gottes. Dort ist man frei von allen Sorgen. Es herrscht Frieden und Gerechtigkeit.
 Leben mit Gott und seinen Geboten

Hölle: Die Hölle ist der Reich der Toten. Es herrscht eine Unzufriedenheit. Man lebt ein Leben der Verlassenheit
 Leben ohne Gott
 
Evangelische Sichtweise:
Gott ist ein liebender Gott. Er unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse. Er will keinen belohnen oder bestrafen.
Er verzeiht alles und Jedem, unabhängig von seinen Sünden.
Die Seele ist nach den Evangelisten unsterblich: sie lebt ewig.

 





Katholische Sichtweise:
Je nach begangenen Sünden sind die Seelen die Zeit der Trennung vom Körper entweder in der Hölle, im Fegefeuer oder im Himmel

Fegefeuer: Die Seele büßt für die Sünden; Angehörige können durch Beten den Vorgang beeinflussen.
Danach werden alle Menschen von Jesus Christus gerichtet.
Die Guten kommen in den Himmel, die Schlechten in die Hölle
 
 




Was passiert nach dem Tod nach buddhistischer Vorstellung?

Die Buddhisten sind der Meinung man wird in seinem Leben von Leiden geprägt und hat einen Kreislauf, sodass es nach dem Tod eine Wiedergeburt gibt mit den Gedanken aus dem vorherigen Leben, abgespeichert im Unterbewusstsein. Die Seele verlässt ihre sterbliche Hülle und wechselt in einen neuen Körper. Durch das Handeln im Vorherigen Leben wird entschieden, ob man in menschliche, göttliche oder tierische Form wiedergeboren wird.
Das Ziel ist es aus diesem Kreislauf des Lebens auszutreten und ins Nirvana zu gelangen.

Nirvana: Der Mensch gelangt dorthin wenn er nachgedacht, meditiert hat und die Erkenntnis erlangt hat, dass er kein einzelnes Ich ist, sondern ein Teil der Buddhismus-Natur
Zustand eines reinen Nichts
Die höchste Freiheit für den Menschen



Was passiert nach dem Tod nach hinduistischer Vorstellung?



Im Glauben des Hinduismus, stirbt ähnlich wie im Buddhismus nur der Körper und die Seele wird wiedergeboren, jedoch wir das neue Leben nach dem Tod klar in Kasten unterteilt. Daher auch das Kastensystem , in dem man sehen kann, wer in seinem früheren Leben Gutes oder Schlechtes getan hat. Ein schlechtes Leben wird nicht als Bestrafung Gottes angesehen, sondern als die Konsequenz eigenen Versagens. Durch das Karma wird entschieden, als was man wiedergeboren wird.





Karma: -Jede Handlung formt das individuelle Karma durch
welches entschieden wird, als was man
wiedergeboren wird -Es ist eine Zusammenfassung des Lebens -Kann laut Heilkundiger verändert werden, durch das
Tragen von Edelsteinen und Schmuck



Philosophische Vorstellungen vom Tot
Platon Für Platon teilt sich die Welt in zwei Teile: Zum einen die "Sinnenwelt" und zum anderen die "Ideenwelt". Die Sinnenwelt können die Menschen nur zum Teil und unvollständig erkennen, indem sie ihre
fünf unvollkommenen Sinne verwenden. In der Sinnenwelt hat nichts bestand, alles entsteht und vergeht. Über die Ideenwelt hingegen kann man vollkommenes Wissen erlangen, indem man seine Vernunft gebraucht. Die so entstehenden "Ideen" sind ewig und unveränderlich. Ähnlich seinem Weltbild ist auch sein Menschenbild zu verstehen. Der Körper des Menschen ist mit der Sinnenwelt verbunden und deshalb vergänglich. Anders die Seele des Menschen: Sie ist unsterblich und "der Wohnsitz der Vernunft". Diese Seele kann in die Ideenwelt einblicken. Kant Nach Kant ist es nicht möglich, die Unsterblichkeit theoretisch zu beweisen. Er sieht es jedoch als notwendige Annahme an, da der Mensch ein "moralisches Wesen" ist und das "höchste Gut" nach dem der Mensch strebt, ohne die Unsterblichkeit nicht erreichen kann. Karl Jaspers "Wir sind unsterblich, wo wir lieben" Nach Jaspers ist das Weiterleben nach dem Tod weder beweisbar, noch widerlegbar. Einige Menschen versuchen ihre eigene Unsterblichkeit im Weiterleben der Nachkommen oder im Fortwirken ihrer Werke zu begründen, dadurch wird die eigene Unsterblichkeit irrelevant. Diese Denkweise bringt das Problem mit sich, dass der Unsterblichkeitsgedanke auf andere Menschen oder
Entwicklungen übertragen wird, die selbst auch endlich sind.



Die Seele
Das Schicksal der Seele
Nach der Bibel ist unsere Seele der Lebenshauch Gottes. Wenn Gott ausatmet,
entsteht neues Leben, wenn er einatmet, nimmt er den Lebenshauch wieder zu sich und die Lebewesen
 
Mit diesem Bild werden drei Rätsel gelöst:
 
Woher kommt meine Seele?
Sie ist ein Teil von Gott und hat sich durch unsere Geburt von Gott getrennt. Das ist kein schuldhafter "Sündenfall",
sondern das hat Gott so gewollt, als er die Welt geschaffen hat.
Damit ist aber zugleich auch gesagt, dass Gott und jedes einzelne Individuum getrennte Wesen sind, solange wir leben. Wichtig ist,
dass wir unsere Herkunft nicht vergessen und unser Ziel nicht aus
dem Auge verliere: zurückkommen zu Gott.
 
Wozu sind wir auf der Welt?
Wir sind dazu auf der Welt, dass wir durch Erfahrung reifer werden.
Wir kamen auf die Welt als ungehobelte Klötze und sollen im Laufe unseres Lebens das Kunstwerk werden, das Gott mit uns geplant hat. Das Leben ist dazu da, uns abzuschleifen – aber die Welt ist auch dazu da, dass wir uns in sie einbringen und mithelfen, dass sie das wird,
was Gott sich bei ihrer Erschaffung vorgestellt hat.
 
Was passiert mit uns nach dem Tod? (Vorstellungen, Möglichkeiten)
Ich hoffe, dass meine Seele wieder zu Gott zurückfindet und sich wieder mit ihm vereinigt. Ich befürchte, dass sie ihr Ziel nicht erreicht, sondern einfach erlischt (= ewiger Tod, Hölle), als "Gespenst"
herumirrt oder sich eine neue Bleibe sucht (= Seelenwanderung).




Raymond A. Moody

Raymond A. Moody war einer der ersten Sterbeforschern,
der die Patienten untersuchte, welche bereits klinisch tot waren
und wiederbelebt wurden oder Menschen,
die dem Tod schon sehr nahe gekommen waren,
durch Krankheiten oder auch Unfälle.

Alle untersuchten Fälle von Raymond A Moody konnten
nicht genau angeben wie sie das Sterben empfunden haben.
Die befragten Personen bezeichneten dies als „Unbeschreiblich“.
Sie sagten, dass das aber ein angenehmes
Gefühl von Liebe und Ruhe sei.

Die Erfahrung des Sterbens:
Der Zustand des Körpers verschlechtert sich, man hat das Gefühl,
dass man sich durch einen langen, dunklen Tunnel bewegt.
Man hört verschiedene Stimmen und auf einmal befindet
man sich außerhalb des Körpers, jedoch kann man beobachten,
wie der eigene Körper mit Wiederbelebungsprozessen von
Ärzten behandelt wird. Man erblickt Menschen,
die man schon einmal gekannt hat und ein helles,
klares Licht erscheint. Das Licht strahlt Liebe,
Frieden und Freiheit aus. Daraufhin sieht der
Sterbende sein ganzes Leben wie einen kurzen Film
und soll sein Leben anschließend bewerten.
Danach erscheint eine Schranke, die den Tod und
das Leben voneinander trennt. Doch diese Grenze hat
noch kein Mensch, der zurückgeholt wurde, überschritten.
Nach solchen Erlebnissen hat man eine andere Sicht des Todes – man
hat keine Angst mehr vor dem Tod oder dem Sterben.



Der Flug zum Himmel von Hieronymus Bosch (1450 – 1516)

Der Flug zum Himmel stellt eine
sogenannte Nahtod-Erfahrung
dar, wie sie oftmals von
Betroffenen beschrieben wurde.
Sie gehen durch einen Tunnel,
einem Licht entgegen.






Unter einer Nahtod-Erfahrung
versteht man ein Phänomen,
das bei Menschen auftritt, die
für begrenzte Zeit für klinisch
tot befunden wurden
Beispielsweise während
einer Operation, in Folge eines
Verkehrsunfalls oder in einem
Zustand kurz vor dem Ertrinken.
Diese Berichte werden sowohl
wissenschaftlich interpretiert
als auch religiös gedeutet.




Gedicht zum Leben nach dem Tod

…Ist es nicht unlogisch, vor dem Tod Angst zu haben, wo ich dieses plötzliche Erlöschen doch gar
nicht mehr erleben werde…?

Eines Morgens wachst du auf und bist nicht mehr am Leben. Über Nacht, wie Schnee und Frost, hat es sich begeben. Aller Sorgen dieser Welt bist du nun enthoben. Krankheit, Alter, Ruhm und Geld sind wie Wind zerstoben. Friedlich sonnst du dich im Licht einer neuen Küste ohne Ehrgeiz, ohne Pflicht. - Wenn man das nur wüsste! von Mascha Kaléko
 

Tod ist nicht unbedingt das Ende unseres Seins,
sondern es kann auch ein Übergang in eine andere Realität sein
(ist eine Sache des Glaubens).
Mit dem Tod verlieren wir unsere Individualität. Das Gehirn verliert
Seine Funktionalität.
Der Verlust von Gehirn und Sinnesorganen führt dazu, dass
der Kontakt zu physischen Welt verloren geht
 keine Möglichkeit die Welt gedankliche zu erfassen
Tod ist der Übergang zu etwas ganz anderem,
doch irgendwie vertraute. Allerdings besteht dadurch die Gefahr,
das Leben für sinnlos zu halten. Das ist es sicher nicht;
wir selber müssen unserem Leben einen Sinn geben














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