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Krebse und Krabben - Referat



Weltweit gibt es sehr viele verschiedene Arten. Mindestens 52.000 verschiedene Krebstierarten, deshalb, weil sie sich durch die Segmente, in die ihr Körper eingeteilt ist, leicht weiterentwickeln können. Es gibt sie zwischen 0,3 mm und 60 cm groß. Außerdem kommen sowohl Arten im Meerwasser vor, als auch einige wenige die im Süßwasser leben (sehr wenige leben am Land). Krebse und Krabben gehören zu den Gliederfüßern, Krabben sind gleichzeitig auch eine Unterordnung der Zehnfußkrebse, die zu der Klasse der höheren Krebse gehören.

Vergleich der Baumerkmale:
1. Segmente:
Da sie Krebstiere sind, besteht ihr Körper aus Segmenten. Je nach Art kommen verschieden viele Segmente vor (zwischen 7 bis mehr als 50), die Grundgliederung ist aber immer gleich:
• Kopf (Cephalon): Hier sitzen 2 Antennenpaare und die komplexen Augen.
Danach folgen die Extremitäten (=Gliedmaßen) tragenden Segmente.
• Thorax (Bruststück): Segmentanzahl kann verschieden sein, bei höheren Krebsen sind es aber immer 8. Oft verschmelzen die Thoraxsegmente mit dem Cephalon  Cephalothorax (Kopfbrust) entsteht. Hier kommen dann alle Nahrungserwerbsextremitäten vor (Mandibel, 2 Maxillen). Der restliche Teil des Thorax heißt dann Pereion (hier sind nur Extremitäten die der Fortbewegung dienen; z.B.: Schreitbeine)
Um den Thorax/ Cephalothorax & Pereion bildet sich meist ein Carapax (Außenpanzer). Dieser schützt das Krebstierchen.
• Pleon (Hinterleib): Ist eine Schwanzplatte, die bei Krebsen sehr ausgeprägt ist und nach hinten gestreckt ist, bei den Krabben jedoch abgeflacht ist und unter dem Bauch eingeklappt ist. Dadurch entsteht bei ihnen ein kleiner Zwischenraum zwischen dem Pereion und dem Pleon (Brutraum für Weibchen).
Am Pleon befinden sich häufig Schwimmbeinchen (Pleopoden), die sich erst im Laufe der Evolution gebildet haben.
Am Schluss befindet sich ein Telson, das sich zu einer zweiästigen Furca (Schwanzfächer) ausgebildet hat.

2. Cephalothoraxbestandteile:
• Augen: Sind einfach aufgebaut und als seitliche Facettenaugen (auf Stielen) zu finden. Sie können nur Helligkeitsunterschiede und die Richtung des Lichteinfalls erkennen, sind aber die leistungsfähigsten Augen in der Wirbellosenwelt.
• Mundwerkzeug:
Mandibel: Ist der Oberkiefer. Sie dient zum Zerbeißen der Beute und zum in den Magen überführen der Nahrung.
2 Maxille: Es sind
2 Unterkiefer. Sie bestehen aus einem kurzem, zweigliedrigem Taster und der Kaulade und sind aus Beinen entstanden.
Maxillipeden (Mundgliedmaßen): Es gibt drei verschiedene Maxillipeden. Die ersten sind für die Reinigung der Oberseite der Kiemen zuständig. Die dritten liegen direkt über dem Oberkiefer und besitzen gut ausgebildete Kauplatten. Sie dienen bei den höher entwickelten Krebstierchen zur Nahrungsaufnahme. Sie sind ein Allzweckwerkzeug der Krabben. Sie führen die Nahrung zu den Mandibeln.
• Antennen: Sowohl Krebse als auch Krabben besitzen 2 Antennenpaare, die als Tast- (kleine Haare und Borsten auf den Antennen) und Sinnesorgane dienen. Das erste Antennenpaar sind einästige Fühler (Abb.3 linke Antenne). Einzigartig ist die Ausbildung eines zweiten Antennenpaares (ist oft als Spaltfuß zu erkennen). Bei manchen Arten sind diese sogar länger als der Körper (Abb.3. rechte Antenne).




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