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Kosovo - Referat



September/Oktober 1997 Die Kosovoalbaner boykottieren die Wahlen zum serbischen Parlament; es kommt zu schweren Zusammenstößen mit der serbischen Polizei im Kosovo. Die UÇK beginnt den Kampf gegen die serbische Herrschaft und führt Operationen im Kosovo gegen staatliche Einrichtungen durch.

1998 Serbische Einheiten starten eine Großoffensive im Kosovo gegen die UÇK
auf beiden Seiten zahlreiche Opfer. Im Kosovo sind rund 230.000 Menschen, darunter fast nur Kosovoalbaner, auf der Flucht. Die UÇK ruft zum allgemeinen Kampf gegen die „serbische Herrschaft“ auf. Das Milosevic-Regime ignoriert weltweite Proteste und politische Vermittlungsversuche.

April-Juni 1998 Der Friedensplan der G8-Staaten, die Vermittlungsversuche des russischen Unterhändlers Tschernomyrdin und der von Joschka Fischer (damaliger Außenminister) ausgearbeitete „Stabilitätspakt für den südlichen Balkan“ scheitern.

Oktober 1998 Nach einem Ultimatum der NATO erklärt sich der serbische Präsident Milošević bereit, der UN-Resolution 1199 Folge zu leisten, den größten Teil der serbisch-jugoslawischen Truppen und der Sonderpolizei aus dem Kosovo abzuziehen, die Flüchtlinge heimkehren zu lassen und den Prozess von einer 2000 Mann starken internationalen Beobachterkommission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) überwachen zu lassen.

Ende 1998 Jugoslawisch-serbische Truppen starten eine neue Offensive gegen die UÇK, wodurch die Fluchtbewegung dramatisch ansteigt

Januar 1999 Die Balkan-Kontaktgruppe (USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien) droht erneut mit NATO-Luftangriffen, falls nicht innerhalb einer Woche einen Gewaltverzicht vereinbart wird und anschließende Friedensverhandlungen nicht zum Erfolg führen.
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: drita




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