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Kong am Strande von Arnold Zweig - Referat



Interpretation: „Kong am Strande“


Inhaltsangabe

In der Kurzgeschichte „Kong am Strande“ von Arnold Zweig geht es um einen Jungen, der seinen geliebten Hund Kong um keinen Preis hergeben würde.
Die Geschichte beginnt an einem schönen Sommertag am Strand.
Der kleine Airedaleterrier reißt sich von seinem achtjährigen Herrchen Willie, der mit seinem Vater, Ingenieur Groll am Strand unterwegs ist, los.

Dabei erschreckt der Hund ein zehnjähriges Mädchen und zerstört ihre aus Sand gebauten Kanäle.

Das Mädchen reagiert voller Zorn. Es veranlasst seinen Vater, Willies Vater eine beachtliche Summe Geld für den Hund zu bieten, um den Hund später erschießen zu können. Willies Vater überlässt die Entscheidung aber seinem Sohn. Es werden immer höhere Summen geboten doch Willie will seinen geliebten Hund nicht hergeben. Obwohl Groll ihm immer wieder klar macht was er sich alles von dem Geld kaufen könne: Ein Fahrrad, ein Kanu er könnte mit dem Geld sogar seiner kranken Mutter helfen oder sein Studium finanzieren. Die hübsche junge Begleiterin des Mädchens und ihres Vaters zieht sogar einen Revolver, um zu zeigen wie ernst die Absicht ist, den Hund zu erschießen.

Der Vater des Mädchens versucht schließlich verzweifelt Groll klar zu machen, wie sehr seine Tochter ihm zusetzen und die „Hölle heiß machen“ kann, um Willie zum Verkauf zu überreden.

Daraufhin beendet Groll die Verhandlung ruhig aber bestimmt damit, dass er sinngemäß sagt, „dafür würde ich dir eins rechts und links an die Backen geben“.

Während Willie sich noch eine Träne aus dem Gesicht wischt, fängt die kleine Herrin plötzlich an zu lachen und meint, dass alles nur Spaß gewesen sei, dies Glaubt Groll aber nicht, ohne es auszusprechen.

Eben so wenig spricht er aus, dass er in wirtschaftlich schlechteren Zeiten, die für ihn und sine Familie noch gar nicht so lange vorbei sind, anders entschieden und den Hund verkauft hätte. Diese Anständigkeit, den Hund nicht zu verkaufen, konnten sie sich aber nur leisten, weil eine Erfindung des Vaters der Familie Geld eingebracht und sie finanziell abgesichert hat.

Am Ende der Geschichte lädt das kleine Mädchen Willie, Groll und den Hund zum gemeinsamen Spiel ein.








Interpretation

Die Geschichte spielt wahrscheinlich im England der 50er Jahre. „S. 2 / Z.36“ Die Textstelle zeigt, dass die Geschichte in England handelt, weil die Währung Pfund ist. Dass die Geschichte wohl in den 50er Jahren geschrieben wurde sieht man daran, dass 100 Pfund so viel wert ist und in der Geschichte beschrieben wird was er sich davon alles finanzieren könne.

Der Protagonist der Geschichte ist der achtjährige Willie, der von seinem Vater schon früh die Verantwortung für seinen Hund erhält. Er soll auch selber entscheiden ob er den Hund verkaufen möchte. Willie fühlt wohl, dass er nicht nur den Hund, sondern auch seine Liebe und Freude verkaufen würde.

Im Gegensatz dazu ist das vom Wohlstand seelisch verwahrloste kleine Mädchen, dass
ihren Vater und die hübsche Begleiterin voll unter Kontrolle zu haben scheint, eher vom Zorn geleitet und hat durch das ganzen Geld mit dem sie wohl aufgewachsen ist, ihre Liebe und kindliche Freude völlig verloren. Sie verspürt wohl nur Freude, wenn sie Rache ausüben und andere Menschen unter Druck setzen kann.

Die Geschichte ist also auch ein Vergleich zweier Familien bzw. wie ihre Kinder erzogen sind. Zum einen die Magnaten, bei der das Kind völlig Wohlstands verwahrlost ist und keine Liebe oder Anstand kennt und nur durch Geld zu Wendung kennt und zum anderen die Familie von Groll, die wohl vor noch nicht mal so langer Zeit Wirtschaftlich ziemlich knapp war, da hat Willie noch Anstand und kennt Liebe und Freude und würde seinen Hund deswegen auch für nichts hergeben.

Das Mädchen kennt von ihrem Zuhause aus wohl keine Grenzen, die werden ihr erst aufgezeigt, als Groll ihr klar zu erkennen gibt, dass er sich von ihr nicht menschlich unter Druck setzen lässt. „S.4 / Z.6 – 10“

In der Geschichte geht es vor allem um Anstand und wie anständiges Handeln in Gefahr geraten kann. Durch Maßlosigkeit bzw. durch Wohlstand kann man seinen Anstand leicht verlieren, wie auch im Fall des Mädchens.
Willie, der seinen Hund für nichts hergibt, zeigt in viel Anstand. Doch sein Vater denkt auch, ohne es aus zusprechen, dass sie sich diesen Anstand in finanziell schlechteren Zeiten nicht hätten leisten können. „S.4 / Z.28 – 39.“

Die Geschichte ist auch ein Appell an die Gesellschaft, ihre Mitglieder finanziell so abzusichern, dass sie anständig und richtig handeln können.

Die Geschichte ist mit vielen Metaphern geschrieben z.B. „S.1 / 4 – 5“. Sie ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben und das Problem wir in einem langen Dialog dargestellt.

Es ist eine Typische Kurzgeschichte sie hat einen Überraschenden Einstieg „S.1 / Z.1 – 3“ die Protagonisten sind keine Helden, es ist ein Problem der Zeit bzw. die Probleme in der Geschichte sind zu jeder Zeit aktuell. Die Geschichte ist Chronologisch erzählt und es stehen nur „eine Hand voll“ Menschen im Mittelpunkt.





Dieses Referat wurde eingesandt vom User: arctic monkey




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