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Kommunismus - 2.Version - Referat



Im Herbst des Jahres 1917 sprach man in der ganzen Welt vom Kommunismus.
Damals übernahmen in Russland kommunistische Revolutionäre die Macht - erstmals in der Weltgeschichte.
Der Begriff Kommunismus geht auf das lateinische Wort "Kommunis" zurück. Es bedeutet "mehreren oder allen gemeinsam, allgemein".
Platon, ein griechischer Philospoh der Antike, entwickelte als Erster den gedanken eines idealen Staates mit kommunistischen Zügen.
Er schrieb diese Ideen vor 2000 Jahren in seinem Buch "Der Staat" nieder.
Der russische Revolutionär Wladimir I. Lenin entwickelte den modernen Kommunismus aus den Schriften des deutschen Philosophen Karl Marx.
Kommunisten berufen sich darauf, dass alle Menschen gleich sind. Bis diese Gleichheit aber Wirklichkeit wird, soll die Regierung über Besitz und Reichtum eines Landes bestimmen und ihn gerecht verteilen. Diese Übergangsform wird als Sozialismus bezeichnet.
In den sozialistischen Staaten stellt die kommunistische Partei (KP) die Regierung und beherrschte Armee und Verwaltung. Sie lenkt die Wirtschaft und das Bildungswesen und beeinflusst maßgeblich Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen.
Seit dem ehemaligen sowjetischen Präsidenten Gorbatschow eingeleiteten Reformen haben sich die meisten der ehemals sozialistischen Staaten vom Kommunismus losgesagt.

Karl Marx
Der Kommunismus gründet sich auf Ideen des deutschen Philosophen Karl Marx (1818-1883).
In seinem Hauptwerk, "Das Kapital" sieht er die Geschichte des Kapitalismus als Kampf zwischen reichen Unternehmern (Kapitalisten) und besitzlosen Arbeitern.
In diesem Klassenkampf würden die Arbeiter die herrschende Klasse schließlich besiegen.

Ausbreitung des Kommunismus
Nach 1917 haben sich außer der Sowjetunion weitere Staaten dem Kommunismus zugewandt (z.B. Ungarn und die Mongolei).
Hier waren die Menschen sehr arm und sahen die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben in der Revolution.
Später waren die Menschen auch mit kommunistischen System unzufrieden.
Seit 1989/90 wurde es in den meisten Staaten, besonders in Osteuropa, wieder abgeschafft.

China
Nach dem Bürgerkrieg 1949 gründeten die Kommunisten unter Mao Zedong (1893-1976) die Volksrepublik China.
Dort gibt es die größte kommunistische Partei der Welt.
Unter dem neuen System hat sich das Leben der armen Bauern verbessert. Der Einzelne hat aber nur wenige politische Freiheiten.
Eine große Bedeutung haben Massenveranstaltungen wie das Tai Chi.

Fidel Castro
1959 führte Fidel Castro einen gegen den kubanischen Diktator Batista gerichteten Umsturz.
Castro wurde Ministerpräsident und brachte Kuba auf den Weg des Kommunismus.
Er beschlagnahmte amerikanischen Besitz und verstaatlichte die Wirts



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