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Knochenbildung - Referat




Der Knochen ist ein Organ, welches sich aus verschiedenen Gewebearten zusammensetzt. Neben dem überwiegenden Anteil von Knochengewebe findet man fett- und blutbildendes Gewebe im Bereich des Knochenmarks, straffes Bindegewebe an der Knochenhaut, Knorpel in den Wachstumszonen und an den Gelenkenden und elastisches Bindegewebe in der Wand der Blutgefäße. Die Versorgung des Knochens findet über die Nerven statt.

Die Knochenbildung erfolgt auf zwei unterschiedliche Arten. Entweder entwickelt sich der Knochen direkt aus Bindegewebe (desmale oder direkte Verknöcherung) wie beispielsweise bei platten Schädelknochen oder bei den Knochen des Gesichtsschädels oder der Knochen ersetzt nach und vor allem in der Wachstumsphase den Knorpel an den Endstücken der langen Röhrenknochen. Hier befindet sich eine Wachstumsfuge zwischen Schaft und Endstück des Knochens. Zu beiden Seiten wird Knorpel abgebaut und durch Knochengewebe ersetzt. Gleichzeitig wird neue Knorpelmasse gebildet, damit ein Längenwachstum möglich ist. Das Dickenwachstum erfolgt über die Knochenhaut und findet das ganze Leben über statt.

Auch innerhalb es Knochens findet eine ständige Umgestaltung, durch Auf-und Abbau statt. Dies geschieht wenn ein Knochenteil (z. B. Hüfte) plötzlich stärker beansprucht wird als zuvor, z.B. bei Körpergewichtszunahme.
Dieses Referat wurde eingesandt vom User: DTH-VERE




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