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Klimawandel - 2.Version - Referat



Auswirkungen auf die Natur und Umwelt

Heutzutage treten immer seltener Kälteereignisse auf, doch dafür steigt die Wahrscheinlichkeit für außergewöhnliche Hitzeereignisse. Viele Folgen von dem Klimawandel sind heute schon wahrzunehmen, zum Beispiel ein steigender Meeresspiegel, das Schmelzen der Gletscher oder auch Wetterveränderungen. Doch wie wirkt der Klimawandel auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt aus? Müssen die Tiere in Schleswig-Holstein unter dem warmen, feuchtem Winter leiden? Gibt es in unserem Bundesland aber auch welche die davon profitieren?

Mit der Erwärmung der Erde steigen dramatisch die Folgen, weil die Ozonschicht zerstört wird. Weil wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen kann, erhöht sich die Verdunstungsrate und dies führt dazu, dass Dürren entstehen. Wegen dem Klimawandel wird es immer mehr Hitzewellen, Überschwemmungen und auch Stürme geben. Die globale Erderwärmung führt zu einer veränderten Verteilung von Niederschlägen. Sowohl die Mengen an Niederschlag an einem bestimmten Ort kann sich ändern als auch dessen zeitliches Auftreten. Damit ändert sich auch der Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Zwischen 5 und 30 Prozent der Tiere und Pflanzen, die in Deutschland vorkommen, können bis zum Ende dieses Jahrhunderts durch den Klimawandel gefährdet sein. Einige winterschlafende Tiere bleiben länger aktiv, da es noch zu warm ist und es auch noch viel zu fressen gibt. Pflanzen und Tiere aus wärmeren und trockneren Klimazonen werden bei uns heimisch. Und die Arten, die es lieber kalt mögen, sterben in manchen Regionen ganz aus.
Schon jetzt blühen viele Blumen und Bäume früher im Jahr als sonst und die Zugvögel kommen eher zurück aus ihren Winterquartieren. Sogar manche Wandervögel fliegen im Winter nicht mehr in wärmere Regionen. Viele Zugvögel und vor allem Teilzieher wie Star oder Rotkehlchen bleiben mehr im Land vermehrt und fliegen nicht nach Süden. Andere Zugvögel wie die Weißstörche kehren früher aus ihrem Überwinterungsgebiet zurück. Die Schnellenten und auch andere Vögel wie die Meisen beginnen früher mit der Eiablage. Überwinternde Insekten wie Nachtfalter oder auch manche Marienkäfer werden früher aktiv. Aber auch Spinnen wie die Wespenspinne und manche südlichen Libellen- und Käferarten, die normalerweise nur im Mittelmeerraum in wärmeren Regionen vorkommen, sind jetzt auch in Schleswig-Holstein angekommen. Auch Miesmuscheln sind von dem Klimawandel betroffen. Miesmuscheln sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fische und auch Enten. Diese können sich im Wattenmeer nicht mehr ordentlich fortpflanzen und drohen auszusterben.

Eine andere Folge des Klimawandels, die bereits sichtbar ist, ist die Veränderung der Jahreszeiten. Der Frühling beginnt schon zwei Wochen früher als vorher. Das kann man an dem Wanderverhalten der Zugvögel beobachten. Zum Beispiel kann man sehen, dass Mehlschwalben ca. 4-5 Tage früher von Afrika in ihre Brutgebiete zurückkommen und auch somit früher anfangen mit ihrer Brut. Auch bei den Pflanzen ist die Jahreszeitenveränderung zu sehen. Zum Beispiel beginnt die Blattentfaltung und das Blühen der Blüte drei Tage früher. An der späteren Laubverfärbung kann man erkennen, dass der Herbst sich um 0,3-1,6 Tage verspätet. Außerdem frieren Seen und Flüsse um 5,8 Tage früher ein und gleichzeitig brechen sie auch um 5,8 Tage später auf. Eine Folge für die Fauna ist die Verschiebung gewohnter Rhythmen. Bestimmte Vogelarten, wie die Kohlmeise müssen mit Nahrungsproblem kämpfen, weil sich die Hauptnahrungsquelle der Jungvögel eine Raupenart zeitlich nach vorne verlagert hat. Die Vögel aber können nur teilweise mit ihrem Brutverhalten der Hauptnahrungsquelle nachfolgen, somit verlieren die Jungvögel ihre wichtigste Nahrungsgrundlage.

Durch die globale Erderwärmung tritt auch die Versauerung des Meeres ein. Dies entsteht durch den erhöhten Kohlenstoffdioxidgehalt in der Atmosphäre. Das Meer nimmt nämlich den Kohlenstoff auf. Insgesamt speichern die Meere heute ca. 38.000 Milliarden Tonnen/Gt Kohlenstoff. Das Wasser reagiert teilweise mit dem Kohlenstoffdioxid und dies führt dazu, dass der pH-Wert sinkt. Durch die Aufnahme des Kohlenstoffdioxids wird die Erderwärmung zwar verlangsamt, aber der niedrige pH-Wert bedroht das Ökosystem des
Meeres. Genau wie unser Klima auf der Erde, erwärmt sich auch das Meer.
Die steigenden Temperaturen der Atmosphäre erwärmen zusätzlich die Meere. Die Temperaturen an der Oberfläche der Meere sind bereits um ca. 1,5°C gestiegen. Durch die Erwärmung dehnt sich das Wasser immer mehr aus und das führt zum Ansteigen des Meeresspiegels. Nördlich gelegene Regionen profitieren von der Erwärmung des Wassers, weil einige Fischarten durch die steigenden Temperaturen nach Norden schwimmen. Sie wandern in nördliche Regionen, weil sie auf der Suche nach kälteren Gewässern sind. Ihr Organismus benötigt eine bestimmte Temperaturspanne. Wegen der Meereserwärmung wandern auch Plankton in nördliche Regionen. Fische, Krebstiere und auch Weichtiere folgen ihnen, weil sie sich davon ernähren. Besonders negativ betroffen von der Erwärmung der Meere sind die Korallenriffe. Korallenbleiche entstehen durch die Erwärmung des Meerwassers in den Korallenriffen und das führt dazu, dass die Korallen bei längerer Belastung der Korallenbleiche sterben. Außerdem sterben Korallen aus, weil sie Kalk brauchen um zu leben und dieser wird bald weniger vorhanden sein. Kleinstlebewesen und Zooplankton werden auch gefährden sein und eine Lücke am Anfang der Nahrungskette hinterlassen, was ebenfalls Folgen bewirkt.

Die globale Erderwärmung hat auch die Folge, dass der Meeresspiegel steigt. Früher stieg der Meeresspiegel nur 1 cm bis 2 cm pro Jahrzehnt und heutzutage steigt der Meeresspiegel bereits um 3 cm. Die eine wesentliche Ursache, die dafür verantwortlich ist, ist das Abschmelzen von Gletscher zum Beispiel in Grönland oder Westantarktis. Die andere Ursache sind die steigenden Temperaturen. Dadurch dehnt sich das Wasser immer mehr aus und der Meeresspiegel steigt. Sollte der Meeresspiegelanstieg sich demnächst nicht verlangsamen, sollten sich besonders kleinere Länder im pazifischen Ozean, welche nur wenig über dem Meeresspiegel liegen, fürchten, dass sie nicht versinken. Außerdem führt der Meeresspiegelanstieg dazu, dass es in vielen Küstenregionen zu höheren Sturmfluten und verändertem Grundwasserspiegel führt. Dadurch entstehen große Schäden an Gebäuden und Häfen. Wichtige Anbaugebiete für Nahrung werden überschwemmt und auch Süßwasserquellen werden durch das salzhaltige Wasser, welches durch den Meeresspiegelanstieg in die Süßwasserquellen gelangt, versalzt. Besonders die Bewohner, die an Küsten leben, sollen sich vor dem Meeresspiegelanstieg gut schützen. Ohne Gegenmaßnahmen würden bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 1 cm weltweit ca. 150.000 km² Land überschwemmt werden. 180 Millionen Menschen wären davon betroffen und es wäre ein Schaden von ca. 1,1 Billionen Doller zustande gekommen.


Zu viel Regen entsteht, Erdrutsche durch Erosionen entstehen, aber auch Dürren, sowie Hurrikans, Waldbrände und Überschwemmungen werden öfter vorkommen. Diese entstehen nicht nur allein durch den Klimawandel, sondern auch andere Faktoren spielen da eine Rolle. Durch den Klimawandel steigt nur die Wahrscheinlichkeit, dass Naturkatastrophen entstehen.











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