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Klima - Referat



Klima


Wirbelstürme - werden unterteilt in tropische Wirbelstürme und Tornados - werden nach der Saffir-Simpson-Skala eingestuft : Kategorie 1: schwach : 118-153 km/h Kategorie 2: mäßig: 154-177 km/h Kategorie 3: stark: 178-209 km/h Kategorie 4: sehr stark: 210-249 km/h Kategorie 5: verwüstend: ab 250 km/h Entstehung: • über Wasser mit Oberflächentemperatur von 27-30°C und warmen Meeresströmungen • Wasser verdunstet; Wasserdampf steigt auf; es bilden sich Wolkentürme („Kumulonimben“) • Teil des Dampfes kondensiert; „latente Wärme“ entsteht, wodurch die tropisch feuchte Luft aufgeheizt wird • und ebenfalls aufsteigt; es entstehen immer größere Wolkentürme • es entsteht gewaltige Warmluftmasse mit niedrigem Luftdruck im Kern; durch beständigen Wind strömen neue • Luftmassen von außen nach (zum Druckausgleich), erwärmen sich und steigen ebenfalls auf • aufsteigende Warmluftmassen werden durch Corioliskraft in Rotation versetzt; es entsteht ein Wirbel, welcher • sich zu einem trop. Wirbelsturm mit einer Lebensdauer von ca. 1-4 Wochen entwickeln kann, wobei er an • Größe und Geschwindigkeit zunimmt (bis 60 km/h = trop. Tief; 61-117 km/h = trop. Sturm; ab 118 km/h = trop. Wirbelsturm) • schwächt sich über kaltem Wasser oder Land relativ schnell ab ? Bedingungen: Wasseroberflächentemperatur (27-30°C), warme Oberflächenströmung (mind. 600 m tief), Verdunstung, Kondensierung (-> latente Wärme), beständiger Wind, Corioliskraft Allgemeines: - rotieren auf der Nordhalbkugel entgegen dem Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn - können nicht im Äquatorialgebiet entstehen, da Corioliskraft erst ab 5° nördlicher und südlicher Breite stark genug ist - können Durchmesser von mehr als 600 km und eine Höhe von mehr als 9000 m erreichen - Windgeschwindigkeit der Luftmassen, die das Zentrum umkreisen, können 200-300 km/h betragen - oft von heftigen Niederschlägen begleitet; eilt immer eine Flutwelle voraus - Durchmessers des Auges kann zwischen 6 und 48 km betragen - niedriger Luftdruck (oft unter 950 hektopascal); Druckabfall genauso groß wie beim Tornado, jedoch über einen Zeitraum von 6 Stunden (-> Anpassung in geschlossenen Räumen möglich) 2.) Tornados: Entstehung: • entstehen an Land; genauere Ursachen der Entstehung noch unbekannt • entstehen vorwiegend, wenn feuchtwarme Luftmassen vom Golf von Mexiko nach Norden dringen und dort von trockenkalter Luft überlagert werden • aufsteigende warme Luft wird durch Winde in Zirkulation versetzt; es entsteht ein immer schneller und enger werdender Wirbel mit einem aus Gewitterwolken wachsenden Wolkenschlauch • legen bis zu 500 km zurück, bevor ihre Kraft nachlässt Allgemeines: - treten besonders häufig im sogenannten „Tornadogürtel“ (von Texas bis South Dakota) auf - Windgeschwindigkeiten bis zu 600 km/h - relativ kurze Lebensdauer - höhere Zerstörungskraft als trop. Wirbelstürme durch starken Druckabfall
(Häuser explodieren regelrecht, da zwischen dem Normaldruck im Haus und dem Druck im Tornado ein großer Luftdruckunterschied besteht, der in so kurzer Zeit nicht ausgeglichen werden kann) Golfstrom • warme Meeresströmung, und hoher Salzgehalt • warme Meeresströmungen beeinflussen Klima, da sie therm. Eigenschaften über große Entfernung halten können Herkunft: Nordäquatorialstrom, Südäquatorialstrom und warmen Wasser aus dem Golf v. Mexiko • von Floridastraße -> Grand Banks -> an Westeuropa vorbei -> nach Skandinavien -> zu Inseln im Osten des Nordpolarmeeres -> zwischen Grönland und Island “abfallen“ Warum fließt der Golfstrom nach Norden und nicht nach Süden ? • wenn Ursprungsgebiet einer Strömung nah eines niedrigen Breitengrades liegt, fließen diese als warme Meeresströmungen zu den Polen • aus trop. südl. Bereichen heranströmendes salzreiches Meerwasser wird zw.Grönland und Island von kalter Luft abgekühlt Globale Erwärmung • durch gestiegenen CO2-Gehalt der Atmosphäre werden reflektierte Sonnenstrahlen • dadurch steigt die Globale Mitteltemperatur -> Eis schmilzt • Salzgehalt der Meere sinkt -> Golfstrom wird langsamer und droht ganz zu verschwinden • Fakten: • im 20. Jahrhundert stieg die Durchschnittstemperatur um etwa 0,6°C • Meeresspiegel stieg bisher etwa 1-2 cm pro Jahrzehnt, vergrößert sich exponential • NASA: „40% des Nordpols von 1970-2003 geschmolzen“ • Wasserspiegel steigt um 70m, wenn Pole abschmelzen (Eisdecken von Südpol und Grönland) • Klimaveränderungen und Verschiebung der Küsten bzw. Untergehen ganzer Inseln


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