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Keuchhusten - Referat



Keuchhusten

Keuchhusten ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege. Charakteristisch ist das laute, keuchende Geräusch, das nach den Hustenanfällen auftritt und durch tiefes Atemholen entsteht. Besonders von der Krankheit gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder.

Erstmals wurde die Krankheit 1640 von Bordet beschrieben. Die Bakterien können nur bei Menschen vorkommen, es gibt aber auch eine ähnliche Art von Bakterien, die zum Beispiel bei Hunden zu finden sind. Weltweit erkranken etwa 20 bis 40 Millionen Menschen an Keuchhusten, Todesfälle - meist bei Säuglingen unter 6 Monaten - sind etwa 200.000 bis 300.000 zu verzeichnen, da die Krankheit oft fehldiagnostiziert wird.
Als Vorbeugemöglichkeit besteht die Impfung, die aber aufgefrischt werden muss.
Die Erkrankungsrate nimmt aufgrund der allgemeinen Impfmüdigkeit in Deutschland wieder zu.
Zu beachten ist, dass weder die Impfung, noch eine durchgemachte Erkrankung eine lebenslange Immunität garantiert.

Die Bakterien werden durch husten, niesen, oder sprechen übertragen (Tröpfcheninfektion).

Bei Keuchhusten sind zuerst die Symptome einer normalen Erkältung zu erkennen. Erst nach zwei Wochen kann man die typischen Anzeichen, wie glasigen Schleim husten und darauffolgendes erbrechen, gerötete Augen und Nasen bluten, zu erkennen. Es kann zu Atemnot, bei Säuglingen sogar zu Atemstillstand führen.

Der Keuchhusten lässt sich in drei Stadien unterteilen:

1.: Die Krankheit beginnt mit dem Stadium catarrhale, diese dauert ein bis zwei Wochen. Die erkrankte Person leidet noch unter den typischen Erkältungssymptomen.
2.: Das nächste Stadium nennt man convulsivum, welche etwa vier bis sechs Wochen andauert. Man hat aufeinander folgende Hustenanfälle, gefolgt von einem laut keuchendem Einatmen. Dabei kann Schleim hervorgewürgt und erbrochen werden. Dies tritt häufig nachts auf und wird durch Anstrengungen und psychischen Faktoren ausgelöst. Zwischen den Anfällen ist der Patient unbeeinträchtigt und hat kein Fieber.
3.: Stadium decrementi, dieses Stadium dauert ohne Antibiotische Behandlung sechs bis
acht Wochen wo die Hustenstöße langsam abklingen.

Die Behandlung muss bei schlimmen Keuchhusten im Krankenhaus durchführt werden, ansonsten ist die Behandlung in ruhiger Umgebung zu Hause in Ordnung. Man muss viel trinken, weiche Nahrung zu sich nehmen und sich oft an der frischen Luft aufhalten. Der Erkrankte sollte sich während der Ansteckungszeit, dies besteht im 1. Stadium und weitere vier Wochen danach, nicht mit anderen Personen in Kontakt kommen.


Quelle: www.uni-wuerzburg.de
Quelle: www.wikipedia.org
Quelle: www.gesundes-kind.de
Quelle: www.netdoktor.de


Dieses Referat wurde eingesandt vom User: ashley90



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