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Kartoffeln - Referat



Kartoffeln

Die Kartoffel ist, wie die Tomate, ein Nachtschattengewächs. Ihre Frucht besteht hauptsächlich aus Stärke; in ihren Blättern hingegen ist ein giftiges Eiweiß namens Solanin enthalten. Sie ist eine gute Ernährungsgrundlage bzw. zählt zu den Grundnahrungsmitteln. Kartoffeln kann man überall in Deutschland anbauen, denn hier bekommt sie genügend Wasser, das sie, wie die meisten Pflanzen, dringend zum Wachsen benötigt. Trotzdem ist sie seit 1969 bei uns rückläufig geworden. Wie die Sommergerste zählt sie zu den nördlichsten Pflanzen Europas. Sie wird sogar noch in Südschweden angebaut.
Kartoffeln kann man gut lagern, sie sind preisgünstig und geschmacksneutral.
Wenn man Kartoffeln schält, verlieren sie ihre Vitamine und Mineralstoffe, Pellkartoffeln hingegen enthalten viel Vitamin C.
Auf der ganzen Welt gibt es ca. 1000 verschiedene Kartoffelsorten.
Die Kartoffel kam auf zwei verschiedene Wegen nach Europa. Es gab eine Sorte aus England, die eine gelbe Schale hatte; die spanischen hingegen waren rot. Sklavenhändler hatten sie im 16. Jahrhundert in den Anden (Südamerika) gefunden und auf ihren Seereisen mitgenommen. Sie waren einerseits selbstverständlich Nahrungsmittel, galten andererseits aber auch als Heilmittel gegen Skorbut. Dementsprechend wertvoll waren sie natürlich. Ein Beispiel: 1565 schenkte König Philipp II. (Spanien) dem Papst 10 Kartoffelknollen.
Über das Alter der Kartoffel weiß man folgendes: In einer Ruine am Titicacasee in Amerika fand man 12 verkohlte Kartoffeln. Diese sollen aus dem Jahr 750 v. Chr. stammen!
Die ersten Kartoffeln in Europa wurden aber erst 1587 in einem Apothekergarten in Breslau entdeckt.



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